Der Bund gibt 35 Milliarden Euro für den Ausbau seiner Weltraum-Sicherheitsstrategie aus. Und das wird vom Weltraumkommando im niederrheinischen Uedem gesteuert. Wie dort bereits heute Freund und Feind im All bewacht werden und wie Deutschland weltraumtüchtig werden soll.
Im Weltraumlagezentrum der Bundeswehr auf dem Paulsberg in Uedem wird rund um die Uhr die Lage im Weltraum analysiert – und bei Gefahren reagiert und gewarnt.
Foto: Markus van Offern (mvo)Uedem · Der Bund gibt 35 Milliarden Euro für den Ausbau seiner Weltraum-Sicherheitsstrategie aus. Und das wird vom Weltraumkommando im niederrheinischen Uedem gesteuert. Wie dort bereits heute Freund und Feind im All bewacht werden und wie Deutschland weltraumtüchtig werden soll.
Uedem ist nicht gerade der Nabel der Welt, für die Bundeswehr aber der Nabel des Weltraums. Weite Felder, lange Landstraßen, das ist typisch Niederrhein – vom Paulsberg aus hat man eine gute Sicht über die platte Ebene. Und in den Weltraum. Dort wächst seit ein paar Jahren das Weltraumkommando der Bundeswehr heran, Kostenpflichtiger Inhalt das jetzt von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius mit 35 Milliarden Euro für den Ausbau der Weltraum-Sicherheitsarchitektur beauftragt worden ist. Die Luftwaffe ist dort schon länger beheimatet, das Combined Air Operations Center überwacht von dort aus den nördlichen Nato-Luftraum. Und im Gebäude nebenan schlägt das Herz des Weltraumkommandos: das Weltraumlagezentrum.