Angeblich sei die Zahlung fehlgeschlagen: Betrüger geben sich in einer neuen Phishing-Mail als Amazon aus, um an die Kontodaten der Amazon-Kunden zu kommen.
Angeblich sei die Zahlung fehlgeschlagen: Betrüger geben sich in einer neuen Phishing-Mail als Amazon aus, um an die Kontodaten der Amazon-Kunden zu kommen.
Das Betrugs-Infoportal „Mimikama“ warnt vor einer aktuellen Phishing-Mail, die sich als Nachricht von Amazon ausgibt. In der Mail heißt es, eine Zahlung von 8,99 Euro sei fehlgeschlagen und die Zahlungsmethode abgelehnt worden. Angeblich seien Prime Video, schneller Premium-Versand, Prime Music und exklusive Angebote deshalb „pausiert“.
Laut „Mimikama“ soll der angebliche Zahlungsfehler Druck aufbauen und Amazon-Kunden zu schnellem Handeln bringen. Ein auffälliger Button mit der Aufschrift „Jetzt Zahlungsmethode aktualisieren“ fordert dazu auf, die Zahlungsdaten einzugeben.
Die Mail wirkt durch Amazon-Logo, die Nennung der einzelnen Dienste und dem allgemeinen Amazon-typischen Design besonders echt. Sie ist bei genauerem Hinsehen jedoch generisch: Es gibt keine persönliche Ansprache und keinen Bezug zum Kundenkonto.
Das Ziel der Betrüger ist es, an die Zahlungsdaten der Kunden zu gelangen. Wer auf den Button klickt, kann laut „Mimikama” auf einer Fake-Seite landen, die der echten Amazon-Seite ähnelt. Dort eingegebene Daten können von den Betrügern missbraucht werden. Klicken Sie daher nicht auf Links oder Buttons in Mails dieser Art. Prüfen Sie Ihr Konto stattdessen über die offizielle Amazon-App oder über Amazon.de. Löschen Sie die Nachricht oder markieren Sie sie als Phishing.
Haben Sie bereits Daten eingegeben, kontaktieren Sie umgehend ihre Bank oder den von Ihnen angegebenen Zahlungsanbieter. Lassen Sie Zahlungsmittel prüfen und sperren Sie gegebenenfalls ihr Konto. Kontrollieren Sie außerdem Ihre Kontoauszüge auf unberechtigte Abbuchungen. Sie sollten sich ebenfalls an den Amazon-Kundenservice wenden.
Viele Internetnutzer könnten denken: „Mir passiert das nicht.“ Doch laut Cybersicherheitsmonitor 2026 war im vergangenen Jahr bereits jede zehnte Person von Cyberkriminalität betroffen – meist durch Betrug beim Onlineshopping oder durch Phishing. Das geht aus der Analyse des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hervor.
Nur 14 Prozent informieren sich laut BSI regelmäßig über Cybersicherheit – viele erst, wenn der Schaden schon da ist. Wer sich regelmäßig informiert, starke Passwörter verwendet und seine Konten im Blick behält, könne das Risiko deutlich senken, ohne zum IT-Profi zu werden.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
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