Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Digitalminister will KI-Wettrennen noch gewinnen

Дата публикации: 17-07-2026 12:56:33

Karsten Wildberger soll Deutschland weniger bürokratisch und digitaler machen. Kann das gelingen oder sind die USA und China längst enteilt?

Основное содержимое страницы с новостью.

Karsten Wildberger war die Überraschung im Kabinett. Er hat seinen Job als Vorstandsvorsitzender in der Wirtschaft aufgegeben, um Digitalminister zu werden. „Damit hat keiner gerechnet, ich eigentlich auch nicht“, sagt Wildberger. Mit ihm steht kein klassischer Politiker, sondern ein Manager an der Spitze des neu geschaffenen Ministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung. Wildbergers Job ist kein leichter: Er soll Deutschland weniger bürokratisch und digitaler machen.
Ihm sei anfangs nicht klar gewesen, wie sehr staatliche Verantwortung verteilt ist. Das mache die Umsetzung seiner Projekte etwas zäh. "Extrem viele sind zuständig, aber wer ist denn wirklich verantwortlich?", sagt der Minister.
Bei der Digitalisierung sieht Wildberger Nachholbedarf. Viele Menschen seien zu Recht ungeduldig, wenn digitale Angebote nur teilweise funktionierten oder neue Lösungen Jahre brauchen.

"Wo ist unser Microsoft?"

Sorgen bereitet ihm die Abhängigkeit von digitalen Technologien aus dem Ausland. Deutschland und Europa kaufen Software und digitale Technologien vor allem aus den USA. Alleine für Lizenzen des US-Softwarekonzerns Microsoft hat der Bund im vergangenen Jahr rund 480 Millionen Euro ausgegeben. Was passiert, wenn sich die geopolitische Lage weiter verschärft? Wenn Microsoft den Stecker zieht und etwa keine Updates mehr anbietet? "Das treibt mich total um", sagt Wildberger. Es gebe viele Unternehmen wie Microsoft, mit denen Deutschland seit Jahrzehnten vertrauensvoll zusammenarbeite, aber ein solches Szenario bestehe.
Der Minister will vermehrt auf Alternativen setzen, sogenannte Open-Desk-Lösungen. Doch diese Umstellung ist nicht leicht.

Schleswig-Holstein hat sich schon vor Jahren auf den Weg gemacht

und will keine Computerprogramme mehr von Microsoft einsetzen.

Wie problematisch digitale Abhängigkeit sein kann, zeigt sich aus Sicht des Ministers auch am KI-Entwickler Anthropic. Dieser wurde von US-Behörden angewiesen, seine neueste

Software für Ausländer zu blockieren

. Dort seien die neuesten Versionen von KI-Modellen für Deutschland nicht verfügbar gewesen. Da habe man sehen können, "dass man in der Tat auch Technologie vorenthalten kann", sagt der Minister.
Für Wildberger besteht Souveränität aus zwei Dingen. Zum einen gehe es darum, unabhängiger und weniger verwundbar zu sein. Aber auch darum, Geld zu verdienen. "Wo ist denn unser Microsoft?", diese Frage bewege ihn schon seit vielen Jahren. Abgehängt sieht er Deutschland noch längst nicht, auch wenn der Rückstand in einigen Bereichen groß ist.

Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Birthe Sönnichsen, ARD-Hauptstadtkorrespondentin

Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Birthe Sönnichsen, ARD-Hauptstadtkorrespondentin SWR

Minister will KI-Wettrennen gewinnen

"Bei Künstlicher Intelligenz darf uns das nicht passieren. Da ist die Wertschöpfung und auch die Mächtigkeit dieser Technologie so groß, dass ich mir diese Abhängigkeit nicht vorstellen möchte."
Wildbergers Botschaft ist klar: Digitaler Wandel kann nicht nur durch neue Gesetze oder Technologien gelingen, sondern Deutschland und Europa müssen sich wieder mehr zutrauen. "Am Ende des Tages ist das auch eine Frage des Willens. Diese Bremse, die auch im Kopf liegt, die müssen wir ganz schnell lösen." Wildberger glaubt daran, dass Deutschland eine Chance hat, etwa bei Künstlicher Intelligenz im Industriebereich weltweit führend zu sein.

Kampf gegen den "Bürokratiebeton"

Neben digitalen Fragen liegt ein Schwerpunkt seiner Arbeit auch auf dem Abbau von Bürokratie. Wildberger spricht von "Bürokratiebeton", der sich über Jahrzehnte angesammelt habe. Diesen wieder abzutragen, dürfte Jahre dauern. Der Minister setzt seine Hoffnung aber in ein Vorhaben der schwarz-roten Koalition: die Beweislastumkehr. In Zukunft sollen nicht mehr Unternehmen begründen, warum Berichtspflichten für sie entfallen sollen, sondern Ministerien müssen begründen, warum Berichte und Dokumentationen weiter nötig sind. "Wir müssen den Menschen wieder mehr vertrauen", sagt der Minister.
Dabei gehe es nicht darum Standards abzusenken, sondern Unternehmen und Behörden zu entlasten. Probleme für den Umwelt- oder Arbeitsschutz sieht der Minister nicht.

Hier finden sie unsere aktuellen Interviews der Woche

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1„Trauen Sie sich, Herr Minister!“ – Ein Jahr Digitalministerium – Branchenverband OSBA zieht Bilanz0505-05-2026
2Агидель: Ночь 20 дек, Чт0019-12-2018
3ABC: Трамп рассматривает возможность отставки главы аппарата Белого дома0013-11-2018
4Билибино: Вечер 31 окт, Ср0030-10-2018
5Багаевская: Утро 18 дек, Вт0017-12-2018
6Дмитрий Борисов Стихи Любовь Такая разная То сладость То война ...0021-02-2025
7Спрос на перевозки из Китая и Казахстана в Беларусь вырос в 3 раза0028-01-2025
8Draft Angle check0022-12-2017
9Названа выгода Трампа в вопросе урегулирования конфликта на Украине0021-02-2025
10#Активное_долголетие #ОФП #СОК ☝ Если Вы ещё не начали ходить ...0020-02-2025

Классификация: Мнения. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 5. Источник: www.swr.de.