Täuschend echte Mails im Namen der Deutschen Rentenversicherung versprechen hohe Rückzahlungen. Dahinter steckt jedoch eine gefährliche Phishing-Falle.
Mit dieser E-Mail versuchen Betrüger, ahnunglose Verbraucher in die Falle zu locken.
Foto: COMPUTER BILD (KI generiert), Deutsche Rentenversicherung
Täuschend echte Mails im Namen der Deutschen Rentenversicherung versprechen hohe Rückzahlungen. Dahinter steckt jedoch eine gefährliche Phishing-Falle.
Cyberkriminelle haben es erneut auf Verbraucherinnen und Verbraucher abgesehen: Derzeit verbreitet sich eine täuschend echt gestaltete E-Mail im Namen der
Deutschen Rentenversicherung. Darin wird behauptet, Empfänger hätten Anspruch auf eine Rückerstattung wegen angeblich "zu viel gezahlter Beiträge". Tatsächlich steckt dahinter jedoch sehr wahrscheinlich eine
Phishing-Falle.
Die Betrugs-Mail trägt Betreffzeilen wie "Erstattungsbescheid gemäß § 26 SGB IV – Rückzahlung zu viel gezahlter Beiträge". In der Nachricht wird erklärt, bei einer "internen Rechnungsprüfung" seien unrechtmäßig erhöhte Zusatzbeiträge festgestellt worden. Als angeblicher Erstattungsbetrag werden mehrere Hundert Euro genannt – im vorliegenden Beispiel sind es 389,88 Euro. Besonders perfide: Die Mail nutzt offizielle Begriffe aus dem Sozialrecht und verweist auf gesetzliche Regelungen wie das Geldwäschegesetz (GwG). Zudem wird behauptet, zur Auszahlung müsse lediglich eine Identitätsprüfung über ein Online-Portal abgeschlossen werden. Ein großer Button mit der Aufschrift "Erstattung jetzt online anfordern" soll die Opfer auf eine externe Website locken.
Mehrere Punkte sprechen klar für einen Betrugsversuch:
Auffällig ist außerdem der Hinweis auf ein "3D-Secure-Verfahren" von Visa oder Mastercard. Die Rentenversicherung würde für eine normale Beitragsrückerstattung keine Kreditkarten-Authentifizierung verlangen.
Wer auf den Link klickt, landet auf einer gefälschten Website. Dort versuchen Betrüger häufig
Im schlimmsten Fall können Kriminelle anschließend Bankkonten plündern oder persönliche Daten für einen
Identitätsdiebstahlmissbrauchen.
Damit Sie nicht auf solche Mails hereinfallen, befolgen Sie diese Tipps:
Wer bereits Daten eingegeben hat, sollte betroffene Passwörter ändern, die Bank kontaktieren, Kreditkarten sperren lassen und Strafanzeige erstatten.
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