Der Rotary Clubs Lebach-Wadern hat einen neuen Präsidenten. Ein Waderner Arzt übernimmt das Amt. Der Club soll offen für neue Ideen und Mitglieder bleiben. Was sein Motto für das kommende Jahr ist und wer für besondere Verdienste geehrt wurde.
Wadern/Lebach · Der Rotary Clubs Lebach-Wadern hat einen neuen Präsidenten. Ein Waderner Arzt übernimmt das Amt. Der Club soll offen für neue Ideen und Mitglieder bleiben. Was sein Motto für das kommende Jahr ist und wer für besondere Verdienste geehrt wurde.
Dr. Manfred Grub (links) und der scheidende Präsident Martin Schäfer (rechts) gratulieren dem neuen Rotary-Präsidenten Dr. Stephan Meyer (Mitte) zum neuen Amt.
Foto: Erich BrückerBeim Rotary Club Lebach-Wadern ist der Wechsel im Amt des Präsidenten, der traditionell alljährlich Mitte eines Jahres erfolgt, vor wenigen Tagen im Parkhotel Weiskirchen vollzogen worden. Wie gewohnt übernahm Sanitätsrat Manfred Grub beim wohltätig agierenden und 1974 gegründeten Club die Amtsübergabe.
Er würdigte die Arbeit im Club, der in den zurückliegenden Jahrzehnten hervorragende Leistungen vollbracht habe. Auch zukünftig werde man „gemeinsam und verantwortungsvoll“ handeln und versuchen, wirksam zu helfen. Er gratulierte und dankte dem 52. Präsidenten des Clubs, Martin Schäfer, für ein gelungenes und abwechslungsreiches Jahr, das unter dem Motto „Ebbes von Hei – sesamme fier Guddes“ stand.
„Du hast einerseits Leistungen unserer Region präsentiert und zum anderen Clubmitglieder motiviert, durch eigene Leistungen das Clubleben zu bereichern“, lobte Grub und befreite den bisherigen Präsidenten von der Verantwortung des Amtes.
„Ich blicke mit großer Dankbarkeit und vielen Erinnerungen auf das Jahr zurück, das ich mit banger Vorfreude und ordentlichem Respekt vor der Aufgabe angetreten bin“, sagte Schäfer. Man habe gemeinsam „etliche Projekte“ abgearbeitet und angestoßen.
Anlässlich der Zeremonie wurden auch Ehrungen für besondere Verdienste ausgesprochen (von links): Christoph Biertz, Marcel Kiefer, Peter Schuler, Manfred Grub, Tobias Gimmler, Timo Kaufmann, Martin Schäfer, Andrei Lehene.
Foto: Erich Brücker
„Wir haben nicht nur über rotarische Werte gesprochen, sondern sie auch gelebt“, blickte Schäfer zurück. Seinem Nachfolger Dr. Stephan Meyer wünschte er mit Übernahme des Amtes ein „erfüllendes, erfolgreiches und vor allem freudvolles rotarisches Jahr“. Der Club sei stark, lebendig und voller Potenzial.
Grub stellte den neuen 53. Präsidenten vor. Meyer ist als Hausarzt mit eigener Praxis in Wadern tätig. Als Arzt schaue er nicht nur auf Symptome, sondern auf den Menschen. Er sei ein motivierender, offener und ganzheitlich denkender Mediziner, der seine Patienten „nicht nur behandelt, sondern auch wirklich begleitet“, sagte Grub. „Wir freuen uns, dass er bereit war, das neue rotarische Jahr mit seinem Vorstand zu gestalten.“
Durch seine „inspirierende Art“ werde er „vielleicht eine rotarische Therapie einsetzen, die uns allen guttun wird“, hoffte Grub. In seiner Antrittsrede ließ der neue Präsident seine Rotarier-Freunde wissen, dass er mit Dankbarkeit und Demut sowie mit Respekt vor der Verantwortung das Amt des Präsidenten übernehme. Er habe die Hoffnung, dass er die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen könne.
Besonders freue sich Meyer auf „ein gemeinsames Jahr mit vielen Begegnungen, Gesprächen, Projekten und Freundschaften“. Dies sei besonders in Zeiten großer Veränderungen, politischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit von großer Bedeutung.
Meyer stellte sein Präsidentenjahr unter das Motto: „Zusammen für Gutes in einer sich immer schneller wandelnden Welt!“ Dr. Tina Schweitzer wird die Position der rotarischen Sekretärin übernehmen.
„Für mein Präsidentenjahr wünsche ich mir einen Club, der offen und einladend bleibt. Offen für neue Ideen, neue Mitglieder und Veränderungen“, stimmte Meyer die Mitglieder auf ein gemeinsames Jahr ein. Der Club solle gemeinsam zeigen, „dass Rotary gerade in der Zeit des rasanten Wandels ein Ort bleibt, an dem Werte Orientierung geben, Freundschaften wachsen und aus Engagement konkrete Hilfe entsteht“, so Meyer.
Eine letzte Amtshandlung des scheidenden Präsidenten Martin Schäfer war die Auszeichnung von Mitgliedern, die sich in hervorragender Weise im Club der Rotarier Lebach-Wadern eingesetzt haben. Schäfer händigte die Medaillen mit einem Saphir an Marcel Kiefer, Christoph Biertz, Andrei Lehene, Timo Kaufmann und Tobias Gimmler aus.
Manfred Grub (Medaille mit vier Saphiren) und Peter Schuler (Medaille mit fünf Saphiren) erfuhren die besondere Würdigung für ihr langjähriges und außergewöhnliches Engagement. „Beide haben mit ihrer Persönlichkeit, Tatkraft, Ideenreichtum, Verantwortung und vor allem Freundschaft diese Auszeichnung mehr als verdient“, würdigte Schäfer ihren wertvollen Beitrag zum rotarischen Wirken des Vereins. (sil/sm)