Eine Urgroßmutter hat Hausverbot in allen Filialen von Sainsbury’s, der größten und ältesten Supermarktkette Großbritanniens. Sie soll sich unhöflich und unangemessen verhalten haben.
Eine Urgroßmutter hat Hausverbot in allen Filialen von Sainsbury’s, der größten und ältesten Supermarktkette Großbritanniens. Sie soll sich unhöflich und unangemessen verhalten haben.
Die 79-jährige Rita S., Urgroßmutter aus Hook im englischen Hampshire, wurde lebenslang aus allen Filialen von Sainsbury’s verbannt. Auslöser war ein Vorfall in ihrem Stammgeschäft, bei dem sie laut Angaben einer Mitarbeiterin unhöflich gewesen sein soll, als sie einen Euromillions-Lottoschein kaufte.
„Ich habe nichts falsch gemacht”, erklärte die Rentnerin, die vier Enkel und zwei Urenkel hat, der „Daily Mail”. Sie habe sich wie „eine Kriminelle” gefühlt, als sie aus dem Laden eskortiert wurde.
Ihrer Darstellung zufolge habe sie die Mitarbeiterin mehrmals nach einem Lottoschein gefragt, den sie kaufen wollte, habe aber keine Antwort erhalten. Sie habe dann gehört, wie die Frau in ihr Headset sagte: „Diese Kundin ist unhöflich zu mir.“
Daraufhin seien die Filialleiter eingeschritten, hätten laut reagiert und versucht, eine Bodycam zu aktivieren. S. schlug der Mitarbeiterin die Bodycam nach eigener Aussage laut „Daily Mail” aus der Hand. Außerdem wurde ihr unterstellt, sie habe ihren Einkauf gestohlen, obwohl sie den Kassenbon vorzeigen konnte.
Am nächsten Tag erhielt die Rentnerin ein Schreiben, mit dem ihr dauerhaft der Zutritt zu allen Sainsbury’s- und Argos-Standorten untersagt wurde. Sainsbury’s erklärte, man nehme missbräuchliches und unangemessenes Verhalten sehr ernst und habe die Entscheidung aufgrund mehrerer Vorfälle über längere Zeit getroffen. S. weist jedoch zurück, dass es andere Zwischenfälle gegeben habe, und will sich gegen das Verbot wehren.
In den Niederlanden hat ein Supermarkt aktuell Probleme mit Schülern. In den Pausen kaufen sie dort ein, ohne zu zahlen. Laut der Schule kommt es immer häufiger vor, dass die Bezhalung „vergessen” werde. Über den Fall berichtete der niederländische Sender „Omroep Brabant”. Im kommenden Schuljahr will die Schule Lehrer in den Geschäften abstellen, um das Verhalten der Schüler zu überwachen.
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