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Neues Ranking 2026: Diese mystischen Saar-Orte sind perfekte Ausflugsziele

Дата публикации: 13-07-2026 07:00:00




Das Reisemagazin „Reisereporter“ hat wieder ein Ranking für Ausflüge im Saarland veröffentlicht. Es geht um geheimnisvolle Orte. Wohin sich ein Ausflug lohnt.



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Neues Ranking 2026 Diese mystischen Saar-Orte sind perfekte Ausflugsziele

Saarland · Das Reisemagazin „Reisereporter“ hat wieder ein Ranking für Ausflüge im Saarland veröffentlicht. Es geht um geheimnisvolle Orte. Wohin sich ein Ausflug lohnt.

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Teufelsburg, Heidenkapelle & Co. – zu diesen Saar-Orten lohnt sich ein Ausflug

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Foto: Historisches Museum Saar/Oliver Dietze

Für schöne Ausflüge sind nicht immer weite Reisen vonnöten. Das zeigt ein neues Ranking vom Magazin „Reisereporter“. „Das Saarland hat Urlauberinnen und Urlaubern so einiges zu bieten“, heißt es dort. Dieses Mal hat das Magazin die sieben geheimnisvollsten Orte im Saarland gekürt, zu denen sich ein Ausflug lohnt.

Saarbrücker Kasematten mit Zeitreise unter der Landeshauptstadt

Einer der geheimnisvollen Saar-Orte befindet sich in der Landeshauptstadt. Aus saarländischer Sicht mag es komisch erscheinen, dass die Reisereporter das Saarbrücker Schloss als geheimnisvoll beschreiben. Das Spannende liegt dem Magazin zufolge allerdings unter dem Boden – im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn unter der schönen Ansicht des Schlosses mit seinen Gärten verlaufen in 14 Metern Tiefe mehrere Pfade: die Saarbrücker Kasematten. Dabei handelt es sich um eine Burganlage aus dem Mittelalter. Das Magazin schreibt: „Dort befinden sich Überreste einer mittelalterlichen Burganlage, die Anfang des 17. Jahrhunderts größtenteils abgerissen und zunächst durch ein Renaissance-Schloss ersetzt wurde.“ Erst später sei das heutige Schloss errichtet worden.

Dorthin gelangen Besucher über einen Zugang im Historischen Museum Saar, das sich am Schlossplatz befindet. „Eine Treppe führt hinab zu dem geheimnisvollen Ort, an dem du Teile der Burg, eine Schießkammer, Wehranlagen und Kasematten aus dem 16. Jahrhundert sowie ein im Burggraben errichtetes Ballhaus und ein Verlies bestaunen kannst“, schreibt das Magazin.

Der Zugang zu den Kasematten ist im Eintrittspreis für das Historische Museum enthalten. Der Zugang zur ständigen Ausstellung und Sonderausstellung, dem Roten Turm sowie der unterirdischen Burg liegt bei sieben Euro. Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Historischen Museums.

Höhle auf dem Halberg zählt zu den ältesten historischen Orten im Saarland

Auf dem Saarbrücker Halberg liegt der nächste Ort, den „Reisereporter“ als geheimnisvoll gekürt hat. Genauer gesagt geht es um die dortige Höhle namens „Mithrasgrotte“, die auch als „Heidenkapelle“ bekannt ist. „Früher sollen hier Römer geheime Zeremonien abgehalten haben. Neben der Höhle selbst sind auch noch mehrere Säulen erhalten“, schreiben die Reisereporter.

Die umzäunte Grotte liegt auf dem Gelände der Schlossanlage Halberg, die für den saarländischen Montanindustriellen Carl Ferdinand von Stumm-Halberg entworfen wurde. Heute sitzt die Intendanz des Saarländischen Rundfunks im Schloss, der das Plateau in den 1960er-Jahren übernommen hatte.

Kein Lost Place: das Silo am Saarbrücker Osthafen

Das am Saarbrücker Osthafen gelegene Silo scheint es den Reisereportern ebenfalls angetan zu haben. „Das Gelände rund um das Silo am Saarbrücker Osthafen erinnert auf den ersten Blick an einen Lost Place. Längst wird hier nichts mehr gespeichert, zahlreiche Graffiti zieren die Fassaden, verrostete Schiffe haben hier ihren letzten Ruheplatz gefunden“, beschreibt das Magazin die Szenerie.

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Foto: IMAGO/ingimage/Ruediger Schulz via imago-images

Neben dem Charme, den das in die Jahre gekommene Gelände versprüht, weist das Magazin vor allem auf den Charakter des Silo-Geländes als Location für allerlei Veranstaltungen hin, die das Herz von Fans elektronischer Musik begehren. Die Reisereporter sprechen von einem „Mekka für Electro-Fans“ und meinen damit den bekannten Club „Silodom“. In der daneben befindlichen Location namens „Sektor Heimat“ finden außerdem ab und an Konzerte statt.

Doch auch tagsüber hat das Gelände etwas zu bieten, finden die Reisejournalisten. „Bei gutem Wetter ist das Gelände auch tagsüber gut besucht. Dann kannst du im Biergarten vor dem Silo die Sonne genießen oder dich mit einem Getränk direkt an die Saar setzen“, schreiben sie.

Sterne beobachten im Nordsaarland

Weiter ins Nordsaarland: Den Reisereportern zufolge lohnt sich ein Ausflug auf den Gipfel des Peterbergs in Nonnweiler-Braunshausen. Denn dort befindet sich die Sternwarte Peterberg. „Von April bis Dezember kannst du hier jeden ersten Samstag im Monat an einem Vortrag mit anschließender Führung durch die Hauptkuppel der Sternwarte teilnehmen“, schreibt das Magazin.

Der Verein der Amateurastronomen des Saarlandes bietet dort jeden ersten Samstag im Monat, von April bis Dezember, Vorträge mit einer anschließenden Besichtigung der Nordkuppel der Warte an. Wenn am Himmel alles stimmt, können Besucher dann sogar durch die Teleskope der Hauptkuppel Sterne beobachten. Daneben gibt es eine Reihe an Sonderveranstaltungen, wie etwa zum Tag der Astronomie.

In Überherrn gibt es eine mystische Burgruine

Der Landkreis Saarlouis beherbergt laut Reisereportern einen weiteren mysteriösen Ort: die Burgruine „Neufelsburg“ im Überherrner Ortsteil Felsberg, die vielen als „Teufelsburg“ bekannt sein dürfte. Sie wurde zwischen 1354 und 1360 erbaut und befindet sich in 320 Metern Höhe.

Auf der Webseite des Ortsteils Felsberg wird erklärt, wie die Burg zu ihrem Namen gekommen ist. Demnach sei dieser auf eine Sage über einen Ritter der Burg zurückzuführen, der vor einem Duell mit dem Teufel paktierte und ihm seine Seele verkaufte.

Das Magazin hebt hervor, dass die Teufelsburg trotz allem Spuk ein beliebtes Ausflugsziel ist: „Das hat hauptsächlich mit dem beeindruckenden Ausblick auf die Umgebung zu tun. Hast du den Aufstieg geschafft, kannst du in der Ferne das Saarpolygon entdecken und den Litermont erspähen.“

Berg Litermont in Nalbach mit atemberaubendem Ausblick

Apropos Litermont: Der Berg in Nalbach hat es ebenfalls ins Reisereporter-Ranking geschafft. Seinen Namen hat er vom Ritter Maldix vom Litermont, der auf dem Berg einst mit seiner Mutter Margarete in einer Burg gelebt haben soll. Dieser soll, als er einem Hirsch hinterherjagte, vom Berg in die Schlucht gestürzt sein und dabei sein Leben verloren haben. „Sein unerlöster Geist soll am Litermont bis heute sein Unwesen treiben“, schreibt das Magazin.

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Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Blieskastel

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Foto: Heiko Lehmann

Neben einem womöglich spukenden Ritter bietet das Areal rund um den Berg Möglichkeit für einen Ausflug. Zum einen erwähnen die Reisereporter den neun Kilometer langen Wanderpfad namens „Litermont-Gipfel-Tour“. Dieser führt zum Highlight des Nalbacher Bergs: dem Gipfelkreuz. Der Gipfel bietet nicht nur eine Möglichkeit zum Verweilen, sondern auch eine atemberaubende Aussicht über die benachbarten Gemeinden – bis zum Saarpolygon. Auch als Fotomotiv ist der Vorsprung am Gipfelkreuz beliebt.

Reise durch die Saar-Historie im Besucherbergwerk Rischbachstollen in St. Ingbert

Schlussendlich führt das Reisereporter-Ranking vom West- in das Ost-Saarland. Denn dort wartet das Besucherbergwerk Rischbachstollen in St. Ingbert. „Wer im Saarland Urlaub macht, sollte auch eines der Bergwerke besuchen und dort in die Geschichte des Saarlandes eintauchen“, finden die Reisereporter. Der Stollenbetrieb im St. Ingberter Werk endete 1959.

Besonders spannend finden die Reisereporter die dortigen Stollen-Führungen: „Besucherinnen und Besucher werden dort zunächst mit Steigerjacke, Helm und Stirnlampe ausgestattet, dann geht’s mit der Grubenbahn in den dunklen Stollen“, schreibt das Magazin. Der Verein Besucherbergwerk Rischbachstollen bittet darum, eine Führung durch den Stollen sechs bis acht Tage im Voraus anzumelden, damit genügend Zeit für die Vorbereitung bleibt.

Mystische Saarland-Orte bereits Teil anderer Reisereporter-Rankings

Die Mystik saarländischer Orte konnte die Reisereporter bereits in der Vergangenheit überzeugen. Im Ranking der geheimnisvollsten Ausflugsziele Süddeutschlands sind der Berg Litermont, die Heidenkapelle und die Teufelsburg ebenfalls vertreten. Wer für einen Ausflug auch mal gerne etwas weiter fährt, kann sich auch vom Süddeutschland-Ranking des Magazins inspirieren lassen.

Saarschleife war ebenfalls Teil eines Reisereporter-Rankings

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