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Durch Schnee, Fels und Mitternachtssonne: Hüttlinger trotzt Extremtrail

Дата публикации: 15-06-2026 15:02:00

Thomas Ilg meistert 48 Kilometer und 2850 Höhenmeter beim Arctic Triple auf den norwegischen Lofoten – ein besonderes Geschenk zum 60. Geburtstag.

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Stand: 15.06.2026, 17:02 Uhr

Von: Jürgen Eschenhorn

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Thomas Ilg (Mitte) mit zwei Mitstreitern im Ziel. Nach fast elf Stunden auf einem der anspruchsvollsten Trailruns der Welt kam Ilg um kurz vor Mitternacht ins Ziel. Dennoch war es bei seinem Zieleinlauf „taghell“, wie der Läufer aus Hüttlingen berichtet.

Thomas Ilg (Mitte) mit zwei Mitstreitern im Ziel. Nach fast elf Stunden auf einem der anspruchsvollsten Trailruns der Welt kam Ilg um kurz vor Mitternacht ins Ziel. Dennoch war es bei seinem Zieleinlauf „taghell“, wie der Läufer aus Hüttlingen berichtet. © Thomas Ilg

Thomas Ilg meistert 48 Kilometer und 2850 Höhenmeter beim Arctic Triple auf den norwegischen Lofoten – ein besonderes Geschenk zum 60. Geburtstag.

Hüttlingen. Lofoten ist eine Region in der norwegischen Provinz (Fylke) Nordland und Teil einer Inselgruppe vor der Küste Nordnorwegens, bestehend aus etwa 80 Inseln. Und diese Inseln sind jedes Jahr Austragungsort des sogenannten Arctic Triple, drei extremer sportliche Wettkämpfe.

Los geht es im März mit Tourenski über zwölf und 32 Kilometer mit 1000 oder 4000 Höhenmetern. Im August wird ein Triathlon mit verschiedenen Distanzen veranstaltet, Ende Mai wird ein Trailrun statt mit Distanzen von 12 Kilometern bis zu 100 Meilen oder 162 Kilometern. Über die 48 Kilometer-Distanz nahm in diesem Jahr der Hüttlinger Läufer Thomas Ilg teil.„Dieser Trail ist einer der anspruchsvollsten in Europa“, heißt es auf der Homepage des Veranstalters. Und das bestätigt jetzt auch Thomas Ilg, der vier Tage nach dem Wettkampf noch über Muskelkater klagt. „Der Lauf ist unglaublich – es ist kalt und warm, es geht durch eine atemberaubende Landschaft, und es ist unglaublich abwechslungsreich und hart“, beschreibt er.

Vom Strand über Schneefelder

Zur bei Trails üblichen vorgeschriebenen Ausrüstung gehören auf den Lofoten auch Seile mit Sicherungshaken, denn die Sportler müssen auch mal Wände hochklettern oder sich an solchen abseilen. Es geht teils am Strand entlang, über Hügel, aber auch über Schneefelder auf schmalen Pfaden, die Strecken führen über mehrere der Inseln, die mit Brücken verbunden sind.

Die Anstrengung nicht erwartet

Start der 48-Kilometer-Strecke war in einem ehemaligen Wikingercamp bei Torvdalshalsen auf der Insel Vestvågøya, das gemeinsame Ziel aller Strecken war der Hafen von Svolvaer auf Austvågøya. Unterwegs waren auf den Kilometern 2850 Höhenmeter zu bewältigen. „Ich hatte mich etwas informiert, war aber dann doch überrascht und hatte diese Anstrengungen nicht erwartet“, sagt Thomas Ilg, der mit rund 150 weiteren Läuferinnen und Läufern hier unterwegs war.

Platz 86 belegte Ilg mit einer Zeit von 10:53 Stunden im Gesamtklassement mit seinen 60 Jahren, Platz 55 bei den Männern. Der Sieger benötigte hier rund 4:50 Stunden. Ins Ziel kam Ilg gegen 23:50 Uhr. „Und es war taghell“, lacht er.

Schwedin gewinnt in 30 Stunden

Insgesamt hatte die Veranstaltung rund 940 Teilnehmer auf allen Strecken, vor allem die Langstrecken nahmen viele erfahrene Trailläufer meist aus Europa, einige auch aus Nordamerika, in Angriff, ins Ziel kamen 885. „Die schnellste Frau über die 100 Meilen war ebenfalls überrascht von der Härte dieses Trails“, erzählt Ilg aus einem Gespräch mit der Schwedin. Sie benötigte rund 30 Stunden für die Langdistanz. „Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter, denn das war gut. Bei Regen und kälteren Temperaturen wäre das für viele nicht machbar gewesen“, ergänzt der Hüttlinger.

Ein Geschenk zum 60.

Die Teilnahme an dieser besonderen Veranstaltung hat Thomas Ilg von seinen Lauffreunden zum 60. Geburtstag bekommen, und das dann zusammen mit seiner Frau Susanne mit einem Skandinavienurlaub verbunden. „Es war zwar anstrengend, aber ein tolles Erlebnis“, sagt er. „Dieser Trail ist in jeder Hinsicht eine ganz andere Liga als alles, was ich bisher absolviert habe, erforderte Kraft, Mut und mentale Stärke“, ergänzt er. Und freut sich nun auf die Weiterfahrt Richtung Nordkap.Der nächste Start sind dann die Muffigel-Läufe in Hüttlingen. 

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Классификация: Арктика. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 5. Информативность: 7. Источник: www.schwaebische-post.de.