Die beiden Unternehmen haben lange Preise diktiert. Jetzt halten Kunden dagegen – mit neuen Technologien, Alternativen aus China und der Erkenntnis, dass ein Mensch manchmal günstiger ist.
Düsseldorf, San Francisco, London, Lucas Valley, München. Sam Altman sitzt entspannt auf einer plüschigen, cremefarbenen Couch. OpenAI, das weltweit führende Start-up für Künstliche Intelligenz (KI), hat zum Kundenevent nach Mission Bay in San Francisco geladen. „Enterprise at work“ heißt es, und das Credo der Veranstaltung lautet: Intelligenz ist nicht mehr der Engpass, die erfolgreiche Einführung in den Unternehmen ist es.
Der Mann, den viele „KI-Papst“ nennen und der als Chef von OpenAI vor dreieinhalb Jahren den aktuellen KI-Hype entfachte, erzählt auf der Bühne dies und das – bis er schließlich auf jenes Thema zu sprechen kommt, das Unternehmen derzeit beschäftigt, wie kaum ein anderes: die Kosten.
Das sei mittlerweile fast schon ein „Meme“, sagt Altman, also ein weitverbreitetes Witzbild im Internet. „Die Leute sagen wirklich: ‚Mein Unternehmen hat mein gesamtes IT-Budget für 2026 bereits im ersten Quartal aufgebraucht. Könnt ihr das effizienter gestalten?'“
Altman spricht ruhig, mit gedämpfter Stimme. Die Hände hält er gefaltet, seine Miene bleibt ernst. Zu Beginn des Jahres sei das gar kein Thema gewesen, plötzlich hätten sich die Kosten zu einem „riesigen Problem entwickelt“. Und: OpenAI treibe mit den eigenen Modellen eine Lösung voran. „Ich denke, wir werden viele Möglichkeiten haben, den Leuten dabei zu helfen, mehr Wert für weniger Geld zu bekommen.“

OpenAI-Chef Sam Altman: Der ChatGPT-Macher verspricht Lösungen, die Kunden sind skeptisch. Foto: REUTERS
Vertriebschefin Denise Dresser, die ihren Chef interviewt, nickt zustimmend. Problem erkannt, Lösung in Sicht, so die Botschaft der OpenAI-Führung. Doch nicht alle dürften dem zustimmen.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Künstliche Intelligenz: „Aufpreis für Anthropic und OpenAI“: So behalten Unternehmen ihre KI-Kosten im Griff | 0 | 7 | 11-07-2026 |
| 2 | Muse Spark 1.1: Meta will mit Kampfpreisen OpenAI und Anthropic unterbieten | 0 | 5 | 10-07-2026 |
| 3 | Anthropic усилила борьбу с обходом ограничений на использование ИИ в Китае - FT | 0 | 5 | 03-07-2026 |
| 4 | Apple klagt gegen OpenAI wegen Abwerbung | -2 | 6 | 11-07-2026 |
| 5 | Sperrung von KI-Sprachmodellen: Im Biergarten mit der Superintelligenz | -2 | 5 | 16-06-2026 |
| 6 | KI-Urheberrechtsstreit: New York Times beantragt Sanktionen gegen OpenAI | -2 | 6 | 10-07-2026 |
| 7 | FT: Anthropic закрывает доступ к своим ИИ-моделям для китайских компаний | 0 | 7 | 03-07-2026 |
| 8 | How People in China Keep Outsmarting Anthropic’s Geolocation Restrictions | 0 | 7 | 26-06-2026 |
| 9 | Open AI Models Are Closing the Gap With ChatGPT and Claude, Will Prices Come Down? | 0 | 7 | 27-06-2026 |
| 10 | Похоже, Microsoft устала платить за чужие нейросети | 0 | 7 | 09-07-2026 |