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Künstliche Intelligenz: Der große KI-Frust – Warum immer mehr Kunden gegen OpenAI und Anthropic rebellieren

Дата публикации: 10-07-2026 09:21:00

Die beiden Unternehmen haben lange Preise diktiert. Jetzt halten Kunden dagegen – mit neuen Technologien, Alternativen aus China und der Erkenntnis, dass ein Mensch manchmal günstiger ist.

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  • Unternehmen weltweit zahlen für die Nutzung von KI inzwischen mehr als eine Billion Dollar im Jahr, Tendenz stark steigend. Das wird zum Problem: Immer mehr Kunden „rebellieren“ derzeit einerseits gegen die Preispolitik der Marktführer OpenAI und Anthropic. Die wiederum hören allmählich die Signale.
  • Kunden bemängeln aber nicht nur die Kosten, sondern auch mangelnde Kontrolle – und ausbleibende Ergebnisse. Selbst Konzerne wie SAP, die KI in den Kern ihrer Strategie gestellt haben, kontrollieren die Ausgaben nun strenger. Und Tech-Größen wie Palantir-Chef Alex Karp stellen das gesamte Geschäftsmodell „Token“ infrage.
  • In diese Nische dringen Start-ups vor, die Kunden transparente Übersicht und Kontrolle ihrer KI-Kosten versprechen. Doch die eigentliche Antwort, sie könnte wieder einmal aus China kommen.

Düsseldorf, San Francisco, London, Lucas Valley, München. Sam Altman sitzt entspannt auf einer plüschigen, cremefarbenen Couch. OpenAI, das weltweit führende Start-up für Künstliche Intelligenz (KI), hat zum Kundenevent nach Mission Bay in San Francisco geladen. „Enterprise at work“ heißt es, und das Credo der Veranstaltung lautet: Intelligenz ist nicht mehr der Engpass, die erfolgreiche Einführung in den Unternehmen ist es.

Der Mann, den viele „KI-Papst“ nennen und der als Chef von OpenAI vor dreieinhalb Jahren den aktuellen KI-Hype entfachte, erzählt auf der Bühne dies und das – bis er schließlich auf jenes Thema zu sprechen kommt, das Unternehmen derzeit beschäftigt, wie kaum ein anderes: die Kosten.

Das sei mittlerweile fast schon ein „Meme“, sagt Altman, also ein weitverbreitetes Witzbild im Internet. „Die Leute sagen wirklich: ‚Mein Unternehmen hat mein gesamtes IT-Budget für 2026 bereits im ersten Quartal aufgebraucht. Könnt ihr das effizienter gestalten?'“

Altman spricht ruhig, mit gedämpfter Stimme. Die Hände hält er gefaltet, seine Miene bleibt ernst. Zu Beginn des Jahres sei das gar kein Thema gewesen, plötzlich hätten sich die Kosten zu einem „riesigen Problem entwickelt“. Und: OpenAI treibe mit den eigenen Modellen eine Lösung voran. „Ich denke, wir werden viele Möglichkeiten haben, den Leuten dabei zu helfen, mehr Wert für weniger Geld zu bekommen.“

OpenAI-Chef Sam Altman: Der ChatGPT-Macher verspricht Lösungen, die Kunden sind skeptisch. Foto: REUTERS

Vertriebschefin Denise Dresser, die ihren Chef interviewt, nickt zustimmend. Problem erkannt, Lösung in Sicht, so die Botschaft der OpenAI-Führung. Doch nicht alle dürften dem zustimmen.

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