Mit Muse Spark 1.1 startet Meta den kommerziellen Zugang zu einem eigenen KI-Modell und verschärft den Preiskampf im KI-Markt.
Meta hat mit Muse Spark 1.1 ein neues KI-Modell vorgestellt, das ab sofort kostenlos im Thinking-Modus der Meta-AI-App sowie im Browser bereitsteht. Zugleich startet das Unternehmen eine öffentliche Vorschau seiner neuen Meta Model API, über die Entwickler und Unternehmenskunden auf Muse Spark 1.1 zugreifen können.
Meta setzt dabei erstmals auf eine kostenpflichtige Schnittstelle und ergänzt damit seinen bisherigen, von frei verfügbaren Llama-Modellen geprägten Ansatz um ein kommerzielles Angebot. Mit niedrigen Preisen will das Unternehmen den etablierten KI-Anbietern OpenAI, Anthropic und Google Marktanteile abnehmen: Laut Meta kostet die Nutzung der API nur rund ein Viertel dessen, was OpenAI und Anthropic für ihre Spitzenmodelle verlangen. Ob Muse Spark 1.1 eine vergleichbare Leistung erbringt, muss sich allerdings erst noch zeigen.
Gegenüber dem im April veröffentlichten Muse Spark soll Version 1.1 vor allem bei agentischen Aufgaben zulegen. Laut Meta kann das Modell komplexe Projekte schneller bearbeiten, indem es Kontext sammelt, einen Plan erstellt und die Ausführung parallel an mehrere Unteragenten delegiert. Dabei soll Muse Spark 1.1 sein Kontextfenster von einer Million Token aktiv verwalten, frühere Arbeitsschritte abrufen und wichtige Zwischenschritte für spätere Aufgaben verdichten können. Verbesserungen nennt Meta auch bei Computersteuerung, Programmieraufgaben und multimodalem Verständnis.
Auch bei der Sicherheit sieht Meta Fortschritte: Muse Spark 1.1 soll widerstandsfähiger gegen Jailbreaks und Prompt-Injection-Angriffe sein, seltener halluzinieren und weniger zu unkritischer Zustimmung neigen.
Trotz dieser Fortschritte räumte CEO Mark Zuckerberg im Gespräch mit Bloomberg ein, dass Metas KI-Modelle teils noch immer hinter der Konkurrenz zurückliegen. Ein kommendes Modell mit dem Codenamen „Watermelon“ soll seiner Einschätzung nach dabei helfen, Meta näher an die technologische Spitze zu bringen.
Die Muse-Modelle werden von Meta Superintelligence Labs entwickelt, Metas neu aufgestellter Frontier-KI-Einheit. Mit dem Labor will Meta nach dem enttäuschenden Abschneiden von Llama 4 wieder näher an die führenden KI-Anbieter heranrücken. In dieser Woche stellte die Einheit auch Muse Image vor, Metas erstes Bildgenerationsmodell aus dem neuen Labor.
Meta investiert derzeit massiv in KI-Rechenzentren und Chips und rechnet allein für 2026 mit Investitionen von bis zu 145 Milliarden US-Dollar. Mit dem kostspieligen KI-Ausbau wächst der Druck, aus den enormen Ausgaben ein tragfähiges Geschäft zu machen. Neben den in ersten Ländern getesteten KI-Abos für Meta AI und geplanten KI-Agenten für Unternehmen soll nun auch die kostenpflichtige Meta Model API zur Monetarisierung beitragen. Berichten zufolge erwägt Meta außerdem, überschüssige Kapazität aus seinen KI-Rechenzentren an Dritte zu vermieten.
(tobe)
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