Von Wellness über Partymusik bis hin zur Fastnachtsdeko im eigenen Zuhause: Diese zehn Tipps können gegen das Stimmungstief nach Aschermittwoch helfen.
Von Wellness über Partymusik bis hin zur Fastnachtsdeko im eigenen Zuhause: Diese zehn Tipps können gegen das Stimmungstief nach Aschermittwoch helfen.
Eben war da noch der Umzug, auf dem die Musikboxen dröhnten – und plötzlich ist alles still. Viele Menschen haben nach Aschermittwoch erst einmal mit dem After-Fastnachts-Blues zu kämpfen. Man hat so viel gelacht, getanzt – alle Endorphine rausgeschossen – da ist der Tank erst mal leer. Neben der körperlichen Erholung – man war viel draußen und bei kalten Temperaturen unterwegs, hat viel gestanden – braucht vielleicht auch die Seele nach den vollen und bunten Fastnachtstagen etwas Zeit und Erholung.
Gegen den Alkohol-Kater hilft da vielleicht noch Wasser, Schlaf und die Aufnahme von Elektrolyten, beispielsweise mithilfe von elektrolythaltigen Getränke. Doch was hilft gegen das emotionale Tief nach Karneval und Fastnacht? Diese zehn Tipps können helfen.
Körperlich erst mal wieder zu Kräften kommen: Wenn möglich ausschlafen und gesund – und reichhaltig – essen. Statt schneller Snacks, lieber auf Gemüse, hochwertige Proteine und pflanzliche Fette setzen. Und manchmal ja vielleicht auch ein Wellness-Tag oder ein Sauna-Besuch als After-Fastnachts-Kur?
Leichte Bewegung: Heute darf es vielleicht ein entspannter Spaziergang, eine kleine Radtour oder eine lockere Joggingrunde sein. Frische Luft hilft bekanntlich gegen die meisten Probleme – oder macht bestehende nicht noch schlimmer. Und: Sie bringt den Kreislauf wieder in Schwung.
Freunde treffen ohne Stress & Ruhe genießen: Die Fastnachtstage sind wunderbar, aber meistens auch sehr laut und wild. Man trifft viele Leute, aber meistens zwischen Tür und Angel, und mit den wenigsten kommt man zwischen dem ersten Weißwein und dem achten Bier dazu, sich richtig zu unterhalten. Warum also in den Tagen nach Aschermittwoch nicht einfach mal gemütlich brunchen oder Kaffee trinken gehen und alles, was so während der Feiertage passiert ist, in Ruhe nachbesprechen?
Musik hören: Ob „Gute Laune“ von GroßstadtEngel oder „Ich schwanke noch“ von Ikke Hüftgold – einfach in den Tagen nach Aschermittwoch die Fastnachts-Playlist noch einmal auflegen und zu Hause mitsingen und tanzen. Sieht ja keiner, wenn man in den eigenen vier Wänden einfach noch einmal seine eigene kleine Fastnachtsparty schmeißt – und tut der Seele gut.
Fotos & Videos anschauen: Einfach die vergangenen Tage und Umzüge noch einmal selbst oder im kleinen Kreis mit Freunden vor dem inneren Auge Revue passieren lassen. Vielleicht ja auch ein kleines Foto-Album mit den Erinnerungen aus den letzten Tagen anschauen und so an seiner eigenen Fastnachtsgalerie arbeiten?
Nochmal das Lieblingsfastnachtsgebäck essen: Warum sollte damit an Aschermittwoch plötzlich Schluss sein? Ganz egal, ob Berliner, närrische Krapfen oder Fastnachtsbrezeln. Bitte einmal, neben den drei gesunden Mahlzeiten am Tag schmecken lassen und bewusst nachklingen lassen.
Fastnachtsdeko aufstellen: Vielleicht bei sich zu Hause im Wohnzimmer noch etwas Konfetti verstreuen, Girlanden aufhängen, Partyhütchen aufsetzen… und wer weiß, vielleicht mal eben schnell durch Küche und Hausflur den Ehemann oder die Ehefrau für eine kleine Polonaise einspannen?
Film schauen: Manchmal darf es vielleicht auch ein guter Film zur Ablenkung sein, in dem Karneval oder allgemein das Verkleiden und raffinierte Kostüme eine Rolle spielen. Hier nur ein paar Beispiele: The Great Gatsby, Downton Abbey, Babylon Berlin oder – Bridgerton. Für die Fans der Fastnachtstradition darf es vielleicht auch Fastnacht in Franken sein.
Sich seinen eigenen „Fastnachtsduft“ behalten: Nichts ist so tief und schnell in unserem Gehirn mit Erinnerungen verknüpft wie Gerüche. Jeder, der schon einmal wieder an dem Deo gerochen hat, das er oder sie mit fünfzehn benutzt hat, kennt das. Deswegen: Einfach für die Fastnachtstage ein bestimmtes Parfüm kaufen oder sich einen anderen Duft aussuchen – an dem kann man dann das ganze Jahr über verteilt immer wieder schnüffeln und sich gedanklich zurückversetzen.
Fürs nächste Jahr planen: Da gibt es bestimmt noch so viele Kostümideen, die sich dieses Jahr nicht umsetzen ließen. Man hat sich vielleicht für Barbie entschieden, wäre aber gerne auch als Meerjungfrau, Tokio von „Haus des Geldes“ oder Bruce Willis aus „Stirb langsam“ gegangen. Nächstes Jahr ist ja auch noch ein Jahr – einfach schon einmal Kostüme vorplanen und sich ausmalen, wie man an Weiberfastnacht in die nächste Fastnachtssaison starten wird.