Tiefe Wolken konnten beim Rosenmontagsumzug durch Oberwürzbach den 18 Teilnehmergruppen die Laune nicht vermiesen. Das galt auch für den Minister, der im St. Ingberter Stadtteil Straßenfastnacht feierte.
Oberwürzbach · Tiefe Wolken konnten beim Rosenmontagsumzug durch Oberwürzbach den 18 Teilnehmergruppen die Laune nicht vermiesen. Das galt auch für den Minister, der im St. Ingberter Stadtteil Straßenfastnacht feierte.
Die Orchestergemeinschaft „Musik verbindet“ marschierte im Rosenmontagsumzug in Oberwürzbach mit
Foto: Jörg MartinDer Regen drohte am Rosenmontag dem Fastnachtsumzug von Oberwürzbach einen Strich durch die Rechnung zu machen. Zum Start verschonte Petrus jedoch die Freiluftsause. Ein Vorteil für einen Wagen des Karnevalclub Hassel. Der war nämlich in Ommersheim, wo der Umzug eine Stunde früher beginnt und normalerweise zwei Runden dreht. Wegen des Regens brach man dort ab und der Hasseler Wagen nahm in letzter Minute noch in Oberwürzbach teil. Die Narren, wie etwa die Orchestergemeinschaft „Musik verbindet“, ließen sich die Feierlaune nicht vermiesen.
Auch eine Gruppe des KV Die Maulesel Oberwürzbach war Teil des närrischen Treibens.
Foto: Jörg MartinDas alleine, weil man sich dort in den Disco-Look begeben hatte und witzige Perücken trug. Für den Rest sorgte viel Hochprozentiges, welches die Teilnehmer an die Besucher unter „Alleh hopp“-Rufen ausgaben. Richtig ins Zeug in Sachen Kostüme hatten sich die Leute vom Alschbacher Dorfverein gegeben, die als Bäume mitliefen. Ihnen folgten etwa die Teilnehmer der Kita Oberwürzbach, die Super- und Batman als Motto ihrer Verkleidung hatten. „Dabei sein ist Oberwürzbach!“, lautete das Motto der Gruppe von Ortsvorsteherin Dunja Sauer (SPD), die zusammen mit ihrem Mann, Innenminister Reinhold Jost (SPD), beim Zug dabei war.
Die Hasseler Rasselbande, die mit ihrem Wagen das Thema eines Bücherschranks ansprach, hatte „gute Laune“ und damit war nicht nur die Stimmung, sondern das gleichnamige Partylied gemeint. Als Feuerwehrleute traten die Leute vom Männerballett der Karnevalsvereine aus Hassel und Oberwürzbach auf. Auf den Wagen mit dem Elferrat musste man dieses Mal bei den Mauleseln verzichten, da dieser die Tüv-Freigabe für den Umzug nicht erhalten hatte. Deshalb nahm der Elferrat als Fußgruppe an den Umzügen in Hassel, St. Ingbert und Oberwürzbach teil. Wie Simone Sommer-Philipp gegenüber der SZ erklärte, entsprach die Teilnehmerzahl mit 18 Wagen und Gruppen dem Durchschnitt der vergangenen Jahre.
„Die Anzahl der mitfahrenden Wagen ist deutlich zurückgegangen“, analysierte die neue erste Vorsitzende des Karnevalsvereins Die Maulesel Oberwürzbach (KVO), der den Umzug veranstaltet, die Situation. Die Zugverantwortliche begründete dies mit den erhöhten Sicherheitsbestimmungen.