Seit 2018 planen Wermelskirchen, Hückeswagen und Remscheid gemeinsam das Gewerbegebiet Gleisdreieck. Remscheid meldet Vollzug – doch die Partner verhandeln noch immer mit Grundstückseigentümern. Wann das Projekt wirklich starten kann, bleibt offen.
Das Luftbild zeigt die Fläche des künftigen Gewerbegebiets, des Gleisdreiecks Bergisch Born,
Foto: Stadt RemscheidWermelskirchen/Hückeswagen/Remscheid · Seit 2018 planen Wermelskirchen, Hückeswagen und Remscheid gemeinsam das Gewerbegebiet Gleisdreieck. Remscheid meldet Vollzug – doch die Partner verhandeln noch immer mit Grundstückseigentümern. Wann das Projekt wirklich starten kann, bleibt offen.
Der Oberbürgermeister der Stadt Remscheid meldete kürzlich Vollzug in Sachen Gleisdreieck – alle Grundstücke, die für das interkommunale Gewerbegebiet vorgesehen sind, wurden von der kreisfreien Stadt erworben. Das sind 18 Hektar der 35 Hektar großen Gesamtfläche in Bergisch Born. Die CDU-Fraktion wollte kürzlich im Haupt- und Finanzausschuss (HuF) wissen, wie weit die Stadt Wermelskirchen mit dem von ihr zu erwerbenden Flächen ist.
Bereits 2018 hatten die Verwaltungschefs von Wermelskirchen, Hückeswagen und Remscheid gemeinsam die Absichtserklärung unterzeichnet, im Bereich des Gleisdreiecks in Bergisch Born ein Gewerbegebiet zu entwickeln. „Wir sind noch in den Verhandlungen mit den Eigentümern“, berichtete der Technische Beigeordnete Hartwig Schüngel. Vier an der Zahl sollen es demnach sein, von denen es noch 54.000 Quadratmeter Fläche zu erwerben gilt.
Ähnlich sieht es wohl bei den Nachbarn in Hückeswagen aus: „Die Stadt muss auch noch erwerben“, sagte Schüngel. Hier fehlten demnach 25.000 Quadratmeter Fläche. Auf die Frage, wie hoch denn im Umkehrschluss der schon gekaufte Anteil ist, antwortete Bürgermeister Bernd Hibst: „Ein großer Teil fehlt noch.“ Die CDU beziffert die Gesamtfläche in ihrer Anfrage für Wermelskirchen mit etwa zwölf Hektar und für Hückeswagen mit fünf Hektar. Schüngel sicherte zu, die Zahlen nachzuliefern.
Am 2. Juni hat demzufolge das jüngste Treffen der Bürgermeister stattgefunden. Im Dezember sei das nächste geplant. Schüngel betonte noch einmal, dass die Stadt Remscheid federführend für das gemeinsame Entwicklungsprojekt sei. Es sei nicht ganz einfach, wenn sich eine kreisfreie Stadt und zwei Bezirksregierungen für ein Projekt zusammentun. „Wir werden es vorantreiben und zum Abschluss bringen“, zeigte er sich dennoch zuversichtlich.