Schon wieder ein echtes Personal-Beben bei Formel-1-Rennstall Red Bull Racing. Der in diesem Jahr stark in die Kritik geratene Paul Monaghan, Chefingenieur für die Fahrzeugentwicklung, wird das Team übereinstimmenden Berichten zufolge verlassen und innerhalb des Paddocks zur Konkurrenz wechseln.

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Schon wieder ein echtes Personal-Beben bei Formel-1-Rennstall Red Bull Racing. Der in diesem Jahr stark in die Kritik geratene Paul Monaghan, Chefingenieur für die Fahrzeugentwicklung, wird das Team übereinstimmenden Berichten zufolge verlassen und innerhalb des Paddocks zur Konkurrenz wechseln.
Die sprichwörtlichen Spatzen pfiffen es schon länger von den Dächern, nun steht der Abschied einer weiteren Red-Bull-Führungkraft fest. Wie diverse Medien übereinstimmend berichten, wird Chefingenieur Paul Monaghan den Rennstall nach über 20 Jahren verlassen und zu Cadillac wechseln.
Gerüchte über Monaghans Abschied waren erstmals in der vergangenen Woche konkret geworden. Damals berichtete unter anderem Ralf Schumacher, er habe gehört, dass der 58-Jährige auf dem Sprung stehe. "RacingNews365" vermeldete am Freitagvormittag dann seinen Wechsel zu Cadillac. Mehrere Quellen hätten dies bestätigt, schrieb das für gewöhnlich gut informierte Fachportal.
Auch bei Cadillac soll Monaghan eine Führungsrolle winken. Diese ist allerdings noch nicht klar abgesteckt bzw. öffentlich bekannt. Der Ingenieur soll zudem ein Angebot von Aston Martin bekommen haben, dies aber abgelehnt haben. Eine erneute Zusammenarbeit mit Adrian Newey kommt damit nicht zustande.
Noch unklar ist, wann genau der Ingenieur seine Zelte bei Red Bull abbricht. Die Verhandlungen diesbezüglich zwischen ihm und Red Bull haben laut "RacingNews365" noch nicht begonnen. Hinzu kommt, dass Monaghan vor seinem Wechsel zu Cadillac noch den branchenüblichen "Gardening Leave" aussitzen muss. Dabei handelt es sich um eine Zwangsauszeit von bis zu zwölf Monaten. Dadurch wird ein unmittelbarer Informationstransfer von einem Team zum nächsten verhindert.
Theoretisch ist es auch möglich, die mehrmonatige Auszeit abzukürzen. Dafür müsste in diesem Fall aber Red Bull grünes Licht geben. Nicht unüblich ist, dass der abgebende Rennstall in diesem Zuge auch eine Ablösesumme vom neuen Team kassiert.
Monaghan stieß bereits im Jahr 2005 zu Red Bull, nachdem er zuvor für einige andere F1-Teams gearbeitet hatte. Erfolgreich war er unter anderem bei Renault, wo er als Renningenieur von Fernando Alonso fungierte.
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