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Papst an Kirche in den USA: Weiter dienen und evangelisieren

Дата публикации: 05-07-2026 18:30:22



Papst Leo XIV. hat eine Videobotschaft zur ,National Eucharistic Pilgrimage 2026' in den USA geschickt. Das katholische Kirchenoberhaupt ruft dazu auf, das Erbe der Glaubensüberlieferung in der Geschichte seines Heimatlandes wiederzuentdecken. Ein Erbe, das den Wert der Vergangenheit anerkennt, aber auch in die Zukunft blickt, als „Quelle der Erneuerung und der Einheit“.
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Papst Leo XIV. hat eine Videobotschaft zur ,National Eucharistic Pilgrimage 2026' in den USA geschickt. Das katholische Kirchenoberhaupt ruft dazu auf, das Erbe der Glaubensüberlieferung in der Geschichte seines Heimatlandes wiederzuentdecken. Ein Erbe, das den Wert der Vergangenheit anerkennt, aber auch in die Zukunft blickt, als „Quelle der Erneuerung und der Einheit“.

Edoardo Giribaldi und Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt

Papst Leo XIV. sendete zum Abschluss der Nationalen Eucharistischen Wallfahrt 2026 eine besondere Videobotschaft an die Katholiken in den gesamten Vereinigten Staaten, just einen Tag nachdem die Nation den 250. Jahrestag ihrer Gründung feierte. Die Botschaft des Heiligen Vaters wurde am Sonntag, 5. Juli, zu Beginn der Abschlussmesse und der eucharistischen Prozession in Philadelphia gezeigt, wo sich nach einer sechswöchigen Reise durch den Osten der Vereinigten Staaten Tausende von Pilgern versammelten.

Der Glaube, von dem eine ganze Nation durchdrungen ist, stelle ein Erbe der Vergangenheit dar, aber auch eine Linse, durch die man in die Zukunft blicken und sein Engagement im Dienste der Gesellschaft in allen sozialen Bereichen – von der Bildung bis zur Gesundheitsversorgung – erneuern könne, gab der Papst dem Katholiken in seinem Heimatland mit. 

„Ihr habt für Einheit, Erneuerung und Heilung für das Land gebetet, unter dem Motto  ,One Nation Under God`(Eine Nation unter Gott). Diese Anliegen liegen auch mir am Herzen", erklärte das katholische Kirchenoberhaupt.

Das „eucharistische“ Erbe der Vereinigten Staaten

Der Papst verwies auf die Rolle des Glaubens in der Geschichte der Nation, die „die Souveränität Gottes bereits vor ihrer formellen Gründung" anerkenne. Er erinnerte auch an die Anfänge der Pilgerreise in Saint Augustine, Florida, wo am 8. September 1583, am Fest der Geburt der seligen Jungfrau Maria, die spanischen Entdecker und Siedler bei ihrer Ankunft eine Dankesmesse feierten, gefolgt von einem Festmahl, an dem der örtliche Stamm der Seloy teilnahm.

Dieses historische Ereignis zeuge – zusammen mit vielen anderen – vom starken, wenn auch weitgehend unbekannten eucharistischen Erbe der Vereinigten Staaten von Amerika. Dieses Erbe sei keineswegs in Vergessenheit geraten und müsse weiterhin als Quelle sowohl der Erneuerung als auch der Einheit dienen.

Kraft, die aus dem Gebet geschöpft wird

Es gelte, das Evangelium „auf radikale Weise“ zu bezeugen. Leo XIV. nannte als Beispiele etwa die Märtyrer von New York und Georgia, die heilige Kateri Tekakwitha, die heilige Elizabeth Ann Seton, die heilige Katharine Drexel, den heiligen John Neumann und den ehrwürdigen Fulton Sheen, der bald seliggesprochen wird. Leo vergaß auch die heilige Francesca Saverio Cabrini, Gründerin der Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen Jesu, nicht, Patronin der Migranten.

„Die intensive apostolische Tätigkeit dieser heiligen Männer und Frauen und anderer wie ihnen wäre ohne die Kraft nicht möglich gewesen, die sie täglich aus Momenten des stillen Gebets vor dem Tabernakel schöpften", betonte Leo XIV. 

Er erinnerte zudem daran, dass die Feier der Messe, die eucharistischen Prozessionen und die Anbetung des Allerheiligsten Sakraments, die die verschiedenen Etappen der Wallfahrt geprägt haben, ein großes „Erbe des Glaubens“ in sich vereinten und so erfahrbar machten, wie der „wahre Leib und das wahre Blut unseres Herrn Jesus Christus das Leben der pilgernden Kirche auf Erden sind“. In diesem Zusammenhang zitierte er die Worte des heiligen Johannes Paul II. aus der Enzyklika „Ecclesia de Eucharistia“:

„Die Eucharistie ist die heilbringende Gegenwart Jesu in der Gemeinschaft der Gläubigen und ihre geistliche Nahrung, sie ist das wertvollste Gut, das die Kirche auf ihrem Weg durch die Geschichte haben kann."

(vatican news - sst) 

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