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Israel: Anstieg antichristlicher Übergriffe fast verdoppelt

Дата публикации: 07-07-2026 11:24:00



Der aktuelle Vierteljahresbericht des Religious Freedom Data Center (RFDC) verzeichnet für das zweite Quartal 2026 einen rasanten Anstieg von gemeldeten Übergriffen auf Christen in Israel. Im Vergleich zum Zeitraum zwischen Januar und März diesen Jahres habe sich die Zahl der Bedrohungen, Beleidigungen und Angriffe von 44 auf 83 Fälle beinah verdoppelt.
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Der aktuelle Vierteljahresbericht des Religious Freedom Data Center (RFDC) verzeichnet für das zweite Quartal 2026 einen rasanten Anstieg von gemeldeten Übergriffen auf Christen in Israel. Im Vergleich zum Zeitraum zwischen Januar und März diesen Jahres habe sich die Zahl der Bedrohungen, Beleidigungen und Angriffe von 44 auf 83 Fälle beinah verdoppelt.

Insbesondere in Jerusalem werden Christen Ziele von Angriffen. Im gesamten Jahr 2025 sei es israelweit zu 185 Vorfällen auf Christen gekommen, davon ereigneten sich 150 in Jerusalem. „Belästigungen und Angriffe finden zunehmen im öffentlichen Raum statt, wobei die Täter kaum zögern“, heißt es im veröffentlichten Bericht. Als Ursache für den Gewaltanstieg macht die RFDC Hetze und Desinformation im Internet verantwortlich.

Meisten Angriffe in Jerusalem

In den meisten Fällen wurden Christen in Jerusalem angespuckt (68). Der überwiegende Teil (46) spielte sich analog zu vorangegangenen Erfassungszeiträumen in der Jerusalemer Altstadt ab. Besonders hoch fielen Übergriffe an jüdischen Feiertagen aus.

Die Organisation verweist in ihren Bericht jedoch auch auf antichristliche Übergriffe durch Israelis außerhalb ihrer Landesgrenzen. Beispielweise der Zerstörung einer Jesus-Statue und der Schändung einer Statue der Jungfrau Maria im Libanon durch israelische Soldaten. Infolgedessen wandte sich die RFDC eigenen Angaben zufolge mit einem Kooperationsangebot an die Ausbildungsverantwortlichen der Armee.

Forderung nach öffentlicher Präsenz

Die Organisation appelliert an die Stadtverwaltung Jerusalem die christliche Präsenz im öffentlichen Raum durch Plakate, Feiertagsgrüße oder Ähnlichem sichtbar zu machen und die der jüdischen Präsenz anzugleichen. Der stetige Ausschluss dieser aus der öffentlichen Darstellung Jerusalems trage direkt zu den feindseligen Angriffen von Juden auf Christen bei. 

(kna - sc)

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