Etikettendrucker kommen in vielen Bereichen zum Einsatz. Die kleinen Geräte beschriften Gewürzgläser, Werkzeugkästen, Kabel, Regalfächer und vieles mehr. COMPUTER BILD hat fünf aktuelle Geräte getestet und miteinander verglichen.

Von Brother bis Niimbot: COMPUTER BILD hat fünf Etikettendrucker getestet und verrät, welcher am besten druckt – und welcher besonders schnell ist.
Foto: COMPUTER BILD/Stefanie Herbst
Etikettendrucker kommen in vielen Bereichen zum Einsatz. Die kleinen Geräte beschriften Gewürzgläser, Werkzeugkästen, Kabel, Regalfächer und vieles mehr. COMPUTER BILD hat fünf aktuelle Geräte getestet und miteinander verglichen.
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Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Ob Kabelsalat hinter dem Fernseher, Vorratsdosen in der Küche oder Kisten im Keller: Dass Beschriftungen für Übersicht sorgen, merkt man oft erst, wenn sie fehlen. Mit einem Etikettendrucker lassen sich Aufkleber in wenigen Schritten erstellen und direkt anbringen. Doch welches Gerät liefert die beste Kombination aus Bedienkomfort, Druckqualität und Funktionen? Der Vergleich zeigt, wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle liegen.
Das Wichtigste in KürzeDer Brother P-touch Cube Plus überzeugt als ausgewogenes Gesamtpaket. Seine übersichtliche App ermöglicht den schnellen Zugriff auf Vorlagen, Symbole und Schriftarten, sodass auch aufwendigere Etiketten ohne lange Einarbeitung gelingen.
Brother
P-Touch Cube Plus
93,87 EUR
Mit der größten Auswahl an Bandbreiten im Test eignet sich das Gerät für unterschiedliche Einsatzzwecke, von schmalen Kabelbeschriftungen bis zu größeren Kennzeichnungen. Hinzu kommen eine gute Druckqualität, eine umfangreiche Ausstattung und ein vergleichsweise leiser Betrieb. Abstriche gibt es beim hohen Gewicht, beim Preis und beim Tempo im Seriendruck, denn hier arbeitet ein Teil der Konkurrenz schneller. Wer regelmäßig Etiketten erstellt, verschiedene Materialien benötigt und großen Wert auf Gestaltungsmöglichkeiten legt, erhält mit dem Brother P-touch Cube Plus dennoch das vielseitigste Gesamtpaket im Vergleich.

Gestaltung per Smartphone: Beim Brother P-touch Cube Plus entstanden Texte und Designs bequem in der Handy-App.
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Der Nelko P21 zeigt, wie viel Ausstattung bereits für wenig Geld erhältlich ist. Der kompakte Etikettendrucker arbeitet angenehm leise und lässt sich über die übersichtliche App unkompliziert bedienen. Auch die fertigen Etiketten lösen sich problemlos vom Trägermaterial.
Nelko
P21
16,24 EUR
Einschränkungen gibt es bei der Materialauswahl, denn das Gerät unterstützt ausschließlich Rollen mit 12 und 15 Millimetern Breite. Eine PC-Anbindung fehlt, zudem weist die App hin und wieder auf kostenpflichtige Zusatzinhalte hin. Im Haltbarkeitstest hafteten die Etiketten auf nassem Glas nicht optimal. Für gelegentliche Beschriftungen in Haushalt und Home-Office bleibt der Nelko P21 dennoch eine preisgünstige Wahl.

Schneller Rollenwechsel: Beim Nelko P21 ist das Etikettenmaterial mit wenigen Handgriffen eingelegt oder ausgetauscht.
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Ein Etikettendrucker muss mehr leisten, als nur Texte auf Aufkleber zu bringen. Deshalb fließen im Test fünf zentrale Kategorien in die Bewertung ein: Druckqualität, Haltbarkeit, Geschwindigkeit, Ausstattung inklusive Funktionen sowie Bedienung und Praxistauglichkeit.

Bedruckte Etiketten bringen Ordnung auf Vorratsgläser und lassen sich individuell an den jeweiligen Inhalt anpassen.
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Neben der Auflösung spielen Lesbarkeit, Kantenschärfe und Druckausrichtung eine wichtige Rolle. Bewertet werden Standard- und Kleinschrift ebenso wie die Darstellung von Symbolen und Grafiken. Besonders feine Details machen Unterschiede zwischen den Geräten sichtbar.
HaltbarkeitHier wird geprüft, wie widerstandsfähig Schriftbild und Material im Alltag sind. Dafür kommen Wisch-, Wasser- und Abriebtests zum Einsatz. Zusätzlich testen wir die Haftung auf Karton, Kunststoff und Glas sowie die spätere Entfernbarkeit der Etiketten.

Ablösetest: Die Etiketten mussten zeigen, wie einfach sie sich wieder von Oberflächen wie Kunststoff entfernen lassen.
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Gestoppt wird die Zeit für ein einzelnes Etikett sowie für fünf identische Drucke. So fließt sowohl die Geschwindigkeit bei spontanen Einzelbeschriftungen als auch bei größeren Druckaufträgen in die Bewertung ein.
Ausstattung und FunktionenIn diesem Bereich bewerten wir Verbindungsoptionen, unterstützte Betriebssysteme, verfügbare Bandbreiten und Materialvarianten. Außerdem berücksichtigen wir Funktionen wie Vorlagen, Schriftarten, Rahmen, Vorschau oder Seriendruck.
Bedienung und PraxisEin guter Etikettendrucker sollte ohne lange Einarbeitung nutzbar sein. Daher bewerten wir unter anderem Geräuschentwicklung, Gewicht, Bandwechsel, Direktbedienung und die Übersichtlichkeit der Menüs. Auch die Handhabung beim Gestalten und Aufkleben der Etiketten fließt in die Note ein.
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Auf den ersten Blick stellt sich die Frage, ob ein spezieller Etikettendrucker überhaupt notwendig ist. Schließlich besitzen die meisten Haushalte bereits einen normalen
Druckerund selbstklebende Etikettenbögen sind günstig erhältlich. Wer jedoch nur ein einzelnes Etikett erstellen möchte, muss zunächst den Rechner starten oder das
Smartphonezur Hand nehmen, eine passende Vorlage auswählen, die richtige Größe einstellen und anschließend darauf hoffen, dass der Ausdruck exakt auf dem Klebeetikett landet. Für die Beschriftung eines einzelnen Ordners oder Vorratsglases ist dieser Aufwand oft unverhältnismäßig hoch.
Etikettendrucker sind dagegen speziell für kurze Druckaufträge ausgelegt: Text eingeben, ausdrucken und aufkleben. Die meisten Geräte benötigen weder Tinte noch Toner, sondern arbeiten mit einem Thermodruckverfahren. Dabei erzeugt Hitze das Druckbild direkt auf dem Etikett oder überträgt die Farbe auf das Band. Das verringert den Wartungsaufwand und eignet sich besonders für kleinere Beschriftungen.
Hinzu kommt die höhere Widerstandsfähigkeit vieler Spezialetiketten. Vor allem in Kellern, Garagen oder Werkstätten halten sie Feuchtigkeit, Schmutz und mechanischer Belastung meist besser stand als herkömmliche Papieretiketten.

Im Test mussten alle fünf Kandidaten beweisen, wie gut, flott und komfortabel sie Etiketten bedrucken.
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Die Testgeräte lassen sich grundsätzlich in zwei Gruppen einteilen. Der Dymo LetraTag LT-100H und der Brother PT-H110 funktionieren eigenständig, da Tastatur und Display direkt in die Geräte integriert sind und keine Verbindung zum Smartphone erforderlich ist. Dieses klassische Bedienkonzept eignet sich besonders für spontane Beschriftungen: Gerät einschalten, Text eingeben und drucken.
Der Brother PT-H110 besitzt eine QWERTZ-Tastatur, die vielen Nutzern vom Computer vertraut sein dürfte. Beim Dymo sind die Buchstaben dagegen alphabetisch angeordnet, was etwas Eingewöhnung erfordert. Für Umlaute sind bei beiden Modellen zusätzliche Tastendrücke nötig, zudem fehlt den Displays eine Hintergrundbeleuchtung.
Der Brother P-touch Cube Plus, der Niimbot B1 und der Nelko P21 werden dagegen vollständig über das Smartphone bedient. Bei einem einzelnen, spontan erstellten Etikett ist dieses Konzept weniger direkt. Dafür bieten die Apps deutlich mehr Möglichkeiten, etwa bei der Gestaltung von Layouts, der Auswahl von Vorlagen und dem Speichern wiederkehrender Entwürfe.

Zwei Tastaturkonzepte: Der Brother PT-H110 bietet eine QWERTZ-Tastatur, beim Dymo LetraTag LT-100H stehen die Buchstaben dagegen alphabetisch von A bis Z.
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Der Brother PT-H110 empfiehlt sich für alle, die Etiketten ohne Smartphone und App erstellen möchten. Dank der vertrauten QWERTZ-Tastatur lassen sich Texte schnell und direkt eingeben. Im Test überzeugte das Handgerät zudem mit einem sauberen Druckbild: Selbst kleine Schrift blieb gut lesbar und auch mehrere Etiketten hintereinander druckte der PT-H110 überraschend flott.
Brother
P-Touch H110
28,00 EUR
Zahlreiche Symbole, Rahmen und Vorlagen sowie die große Auswahl an TZe-Bändern sorgen für vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Auf moderne Zusatzfunktionen wie QR- und Barcodes oder eine App-Anbindung müssen Nutzerinnen und Nutzer allerdings verzichten. Auch der Bandschneider wird von Hand betätigt und das Display besitzt keine Hintergrundbeleuchtung. Wer vor allem Wert auf eine unkomplizierte Direktbedienung legt, erhält mit dem Brother PT-H110 dennoch das beste Handgerät im Test.

Direkt gestaltet: Am Brother PT-H110 lassen sich Texte per Tastatur eingeben und etwa mit Rahmen versehen. Gegenüber App-Druckern sind die Gestaltungsmöglichkeiten jedoch eingeschränkt.
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Wie vielseitig sich ein Etikettendrucker einsetzen lässt, hängt vor allem von den verfügbaren Materialien ab. Hier setzen sich die Brother-Modelle deutlich von der Konkurrenz ab. Der P-touch Cube Plus verarbeitet Bänder mit Breiten von 3,5 bis 24 Millimetern und unterstützt zahlreiche Spezialvarianten, darunter flexible Kennzeichnungen für Kabel, besonders widerstandsfähige Bänder und Ausführungen in verschiedenen Farben. Auch für den Brother PT-H110 steht eine große Auswahl an Materialien bereit.

Beim Brother PT-H110 steckt das Etikettenband in einer Kassette, die sich mit wenigen Handgriffen wechseln lässt.
Foto: COMPUTER BILD/Stefanie Herbst
Der Niimbot B1 arbeitet dagegen mit Rollenmaterial in unterschiedlichen Formaten. Deutlich begrenzter fällt die Auswahl beim Nelko P21 aus, der Rollen mit 12 oder 15 Millimetern Breite verarbeitet. Der Dymo LetraTag LT-100H ist sogar auf eine einzige Bandbreite von 12 Millimetern beschränkt. Neben der Materialauswahl sollten auch die laufenden Kosten berücksichtigt werden. Im Testfeld reichen die Preise für einfaches Nachfüllmaterial von knapp 4 Euro beim Dymo-Modell bis zu rund 10 Euro für die Rollen des Niimbot B1 und des Nelko P21. Die Brother-Modelle liegen preislich dazwischen, bieten dafür jedoch die größte Auswahl an unterschiedlichen und spezialisierten Bändern.

Etiketten von der Rolle: Der Niimbot B1 setzt im Unterschied zu klassischen Beschriftungsgeräten auf Rollenmaterial.
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Schon bei der Einrichtung zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geräten. Der Brother P-touch Cube Plus lässt sich wahlweise per Bluetooth oder USB verbinden und unter Windows, macOS, Android sowie iOS verwenden. Ähnlich flexibel ist der Niimbot B1, der ebenfalls Bluetooth und USB unterstützt. Der Nelko P21 ist dagegen vollständig auf Smartphones und Tablets ausgerichtet. Einen anderen Ansatz verfolgen die beiden klassischen Handgeräte von Brother und Dymo: Sie benötigen keine Verbindung zu einem anderen Gerät und funktionieren vollkommen eigenständig.
So gut funktionieren die AppsBei modernen Etikettendruckern spielt die Software eine entscheidende Rolle. Im Vergleich hinterlässt die App des Brother P-touch Cube Plus den professionellsten Eindruck: Vorlagen, Schriftarten und Symbole sind übersichtlich angeordnet, zugleich bietet sie den größten Gestaltungsspielraum. Auch der Niimbot B1 stellt zahlreiche Funktionen bereit, seine App wirkt jedoch voller und weniger aufgeräumt, weshalb die Bedienung anfangs etwas Eingewöhnung erfordert.
Die App des Nelko P21 ist einfacher aufgebaut und dadurch schneller zugänglich, bleibt beim Funktionsumfang aber etwas hinter den Lösungen von Brother und Niimbot zurück. Gelegentlich erscheinen zudem Hinweise auf kostenpflichtige Zusatzfunktionen. Praktisch ist die automatische Materialerkennung des Niimbot. Bei Brother und Nelko empfiehlt es sich dagegen, die eingestellte Band- beziehungsweise Etikettengröße vor dem Druck zu kontrollieren.

Drei Apps im Vergleich: Brother P-touch Cube Plus (1), Niimbot B1 (2) und Nelko P21 (3) bieten zahlreiche Vorlagen für unterschiedliche Einsatzzwecke. Bei Niimbot und Nelko kostet der volle Zugriff 6,99 Euro monatlich, die Gratis-Auswahl ist aber bereits ordentlich.
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Auch die Geräte mit integrierter Tastatur bieten diverse Gestaltungsmöglichkeiten. Die Bedienung erfolgt zwar weniger komfortabel als per Smartphone-App, dennoch stehen zahlreiche Anpassungsoptionen bereit. So bietet der Dymo LetraTag LT-100H acht Rahmen und rund 195 Symbole. Der Brother PT-H110 geht mit 253 Symbolen, 14 Rahmen und zusätzlichen Vorlagen noch einen Schritt weiter. Für gelegentliche Beschriftungen reicht das vollkommen aus.

Kabelchaos ade: Beschriftete Leitungen schaffen hinter Fernseher und Router schnell Übersicht.
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Beim Druck einzelner Etiketten liegen die Unterschiede noch relativ dicht beieinander. Dennoch setzt sich der Niimbot B1 an die Spitze. Bereits nach knapp drei Sekunden liegt das erste Etikett bereit. Direkt dahinter folgt der Brother P-touch Cube Plus. Noch deutlicher wird der Vorsprung des Niimbot bei Serienaufträgen. Fünf identische Etiketten druckte er in etwas mehr als fünf Sekunden und verwies die Konkurrenz klar auf die hinteren Plätze.
Überraschend schnell zeigte sich auch der Brother PT-H110, der sich Rang zwei sicherte. Cube Plus und Nelko lagen nahezu gleichauf. Der Dymo fiel dagegen deutlich zurück. Da kein Seriendruck unterstützt wird, muss jeder Druckauftrag einzeln ausgelöst werden. Für fünf Etiketten benötigte das Gerät fast 30 Sekunden.

Die Druckzeiten haben wir in mehreren Durchgängen gemessen und daraus den Mittelwert gebildet. Gemessen wurde vom Erteilen des Druckauftrags bis zur Ausgabe des fertigen Etiketts beziehungsweise aller fünf Etiketten im Seriendruck.
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Beim Niimbot B1 steht die Geschwindigkeit im Mittelpunkt. Einzelne Etiketten und Serienaufträge erledigt das Gerät besonders schnell. Gleichzeitig bietet es viele Vorlagen, umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten und unterschiedliche Formate. Bluetooth und USB erhöhen die Flexibilität zusätzlich.
Niimbot
B1
24,90 EUR
Die App erfordert allerdings etwas Einarbeitung und auch der Rollenwechsel gelingt nicht ganz so komfortabel wie bei einigen Konkurrenten. Zudem arbeitet der Drucker hörbar lauter. Wer regelmäßig größere Mengen an Etiketten erstellt, findet im Niimbot B1 dennoch einen der leistungsfähigsten Kandidaten im Test.
Geräuschentwicklung im VergleichAuch bei der Lautstärke gibt es deutliche Unterschiede. Besonders leise arbeitet der Brother P-touch Cube Plus mit 34 dBA, gefolgt vom Nelko P21 mit rund 37 dBA. Deutlich hörbarer sind der Brother PT-H110 und der Dymo LetraTag LT-100H mit je rund 49 dBA. Am lautesten arbeitet der Niimbot B1 mit knapp 53 dBA. Wirklich störend wird jedoch keines der getesteten Modelle. Da ein Druckvorgang meist nur wenige Sekunden dauert, hält sich die Geräuschbelastung im Alltag insgesamt in Grenzen.

Leiser Druck: Der Brother P-touch Cube Plus ging beim Drucken angenehm geräuscharm zu Werke.
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Bei den Standardschriften liefern alle fünf Geräte überzeugende Ergebnisse. Selbst der einfache Dymo erzeugt klare und gut lesbare Beschriftungen. Unterschiede werden vor allem bei kleinen Schriftgrößen sichtbar. Hier liegen die beiden Brother-Modelle vorn. Die Geräte von Niimbot und Nelko erreichen ebenfalls gute Resultate, halten bei feinsten Details aber nicht ganz mit. Auch die Druckausrichtung gelingt den meisten Geräten gleichmäßig. Lediglich der Niimbot B1 zeigt hier kleine Schwächen.

Oben ist bei allen fünf Druckern die Standardschrift zu sehen, darunter jeweils die kleinste Schriftgröße. Vor allem bei kleinen Zeichen zeigten sich Unterschiede, hier druckten die Brother-Modelle besonders sauber.
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Im Haltbarkeitstest mussten die Etiketten Feuchtigkeit, Abrieb und Wasser aushalten. Grundsätzlich schnitten alle Kandidaten ordentlich ab. Größere Unterschiede zeigten sich auf Glasoberflächen. Während die Beschriftung bei allen Geräten lesbar blieb, variierte die Haftung der Etiketten. Beim Dymo-Modell löste sich eine Ecke. Der Nelko verlor auf nassem Glas noch stärker an Klebkraft. Die übrigen Kandidaten hafteten weiterhin zuverlässig. Wer häufig Vorratsgläser oder andere Behälter beschriftet, die regelmäßig mit Wasser in Kontakt kommen, sollte diesen Punkt berücksichtigen.

Nässeprobe auf Glas: Mit einem feuchten Schwamm testeten wir, wie gut Etikett und Aufdruck Wasser standhalten.
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Auf Karton hinterließen sämtliche Testgeräte Rückstände. Einen fehlerfreien Kandidaten gab es in dieser Disziplin nicht. Auch beim Ablösen vom Trägerpapier zeigten sich Unterschiede. Besonders fummelig erwies sich das Material des Dymo. Die Etiketten ließen sich zwar lösen, erforderten aber deutlich mehr Geduld als beispielsweise die des Brother P-touch Cube Plus.
Test-Fazit Die besten Etikettendrucker 2026Der Brother P-touch Cube Plus entscheidet den Test mit dem ausgewogensten Gesamtpaket für sich. Ausschlaggebend sind die übersichtliche App, die große Materialauswahl und die überzeugende Druckqualität. Wer weniger ausgeben möchte, erhält mit dem Nelko P21 einen vielseitigen Etikettendrucker mit moderner App, muss jedoch bei der Haftung auf Glas Abstriche hinnehmen.
Eine schnelle Alternative ist der Niimbot B1: Kein anderes Modell druckt Etiketten zügiger, allerdings erfordert die umfangreiche App etwas Einarbeitung. Soll die Beschriftung ohne Smartphone erfolgen, ist der Brother PT-H110 die beste Wahl. Das Handgerät überzeugt mit direkter Bedienung, QWERTZ-Tastatur und sauberem Druckbild. Der Dymo LetraTag LT-100H eignet sich ebenfalls für einfache Beschriftungen, bleibt bei Ausstattung, Materialauswahl und Bedienkomfort aber hinter der besser platzierten Konkurrenz zurück.
Etikettendrucker bringen Texte, Symbole oder Grafiken direkt auf spezielle Etiketten oder Schriftbänder. Die fünf getesteten Geräte kommen dabei ohne Tintenpatronen und Tonerkartuschen aus.
Was ist der Unterschied zwischen Etikettenrolle und Schriftband?Bei Rollen kommen meist Etiketten in vorgegebenen Formaten zum Einsatz. Schriftbänder liefern dagegen fortlaufendes Material und werden nach dem Bedrucken auf die benötigte Länge zugeschnitten.
Funktionieren Etikettendrucker auch ohne App?Ja. Geräte wie der Brother PT-H110 besitzen Tastatur und Display und funktionieren eigenständig. Andere Modelle werden per Smartphone-App gestaltet und bedient.
Passen alle Etiketten in jeden Drucker?Nein. Die Geräte sind für bestimmte Bänder oder Rollen und festgelegte Breiten ausgelegt. Beim Nachkauf sollte daher auf die Kompatibilität mit dem jeweiligen Modell geachtet werden.
Welche Folgekosten entstehen bei Etikettendruckern?Laufende Kosten verursachen hauptsächlich neue Etikettenrollen oder Schriftbänder. Da die Geräte unterschiedliche Materialien verwenden, lohnt sich vor dem Kauf auch ein Blick auf Preise und Auswahl des passenden Nachfüllmaterials.
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