Heißluftfritteusen gibt es mittlerweile viele – doch der Ninja Crispi will mehr sein als nur ein weiterer Airfryer. Statt auf einen Garkorb setzt er auf modulare Glasbehälter. Ob das Konzept überzeugt, zeigt unser Praxis-Test.
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Heißluftfritteusen gibt es mittlerweile viele – doch der Ninja Crispi will mehr sein als nur ein weiterer Airfryer. Statt auf einen Garkorb setzt er auf modulare Glasbehälter. Ob das Konzept überzeugt, zeigt unser Praxis-Test.
Testnote
2,2
gut
Der Ninja Crispi ist eine neu gedachte Heißluftfritteuse – er kombiniert Airfryer und Aufbewahrungssystem nach einem modularen Konzept. Besonders im Alltag punktet das Glasbehälter-Prinzip: zubereiten, kühlen, transportieren und servieren ohne lästiges Umfüllen. Die Garergebnisse sind gleichmäßig, benötigen teils aber etwas mehr Zeit als bei Konkurrenzprodukten. Abzüge gibt es dafür, dass eine manuelle Temperatureinstellung fehlt und dass die Reinigung konstruktionsbedingt etwas erschwert ist. Wer Flexibilität und Platzersparnis sucht, bekommt mit dem Gerät ein ausgeklügeltes Komplettpaket.
Pro
Kontra
Inhaltsverzeichnis
Vielseitigkeit vom Feinsten: Der Ninja Crispi kommt in einem neuen Airfryer-Gewand. Er besteht aus einem Baukastensystem von schlichten Glasbehältern, die der Form nach Vorratsdosen ähneln. Nicht ohne Grund: In den sogenannten CleanCrisp-Behältern lassen sich Speisen nicht nur zubereiten und servieren, mit den dazugehörigen Deckeln sind sie auch fürs Aufbewahren und sogar zum Mitnehmen gedacht.
Berufstätige mit wenig Zeit, Meal-Prep-Fans, Single-Haushalte, Familien im Camping-Urlaub – konzipiert ist das Ganze vor allem für Menschen, die es unkompliziert mögen. Ob der Ninja Crispi tatsächlich als neues Küchenutensil in allen Lebenslagen taugt, klärt COMPUTER BILD im ausführlichen Test.
Das Wichtigste in KürzeNinja
79,00 EUR
Beim Auspacken erscheint der Ninja Crispi durchdacht: Die CleanCrisp-Behälter wirken robust und hochwertig verarbeitet. Laut Hersteller sind sämtliche Teile, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, zudem PFAS-frei – ein innovativer Ansatz, der Umwelt- und Gesundheitsaspekte berücksichtigt. Wer bewusst auf langlebige Materialien achtet, dürfte dieses Konzept begrüßen.

Der Ninja Crispi kommt mit Glasbehälter, Aufbewahrungsdeckel, Gittereinsätzen und Rezeptbuch.
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Der 1,8 Kilogramm schwere "Power Pod" liegt solide in der Hand. Zum Lieferumfang gehören noch die passenden Aufbewahrungsdeckel, ein Adapterring, der dafür sorgt, dass der Power Pod sicher auf beiden Behältergrößen sitzt, und die Gittereinsätze mit Keramik-Antihaftbeschichtung. Die Bestandteile des modularen Gesamtpakets lassen sich ineinanderstapeln – so verschwindet der Alleskönner nach dem Einsatz wieder platzsparend im Küchenschrank. Preislich liegt das Modell bei 119 Euro (Stand: März 2026).
Der Ninja Crispi folgt einem klaren Prinzip: zubereiten, servieren, kühlen und transportieren – alles im selben Behälter. Genau das macht die Handhabung besonders unkompliziert.
Mithilfe der Glasbehälter in zwei unterschiedlichen Größen lässt sich das Konzept flexibel umsetzen. Besonders nützlich ist das zum Beispiel bei der Vorbereitung von Mittagessen für die ganze Woche. Der große Behälter kommt samt Inhalt und Deckel einfach in den Kühlschrank. Im kleineren Behälter wärmt man sich eine Portion für den Tag per Power Pod auf.
Mit auslaufsicherem Schnappverschluss-Deckel wird der Glasbehälter zur To-go-Transportbox. Speisen müssen nicht umgefüllt werden – das Gericht bleibt vom Garen bis zum Servieren in ein und demselben Gefäß. Ein smartes Konzept, wodurch sich der Ninja Crispi deutlich von klassischen Heißluftfritteusen mit fest verbautem Garkorb unterscheidet.
Bedienung: Einfach, aber ohne FeintuningMit vier Kochfunktionen – Air Fry, Roast, Recrisp und Keep Warm – lässt sich der Ninja Crispi unkompliziert bedienen. Eine manuelle Temperatureinstellung gibt es aber nicht – anders als bei den Modellen aus
unserem Heißluftfritteusen-Test.

Für eine einfache Handhabung bietet der Ninja Crispi vier Funktionen: Air Fry, Roast, Recrisp und Keep Warm.
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Wer die Temperatur der einzelnen Programme ganz genau wissen möchte, findet auch beim Hersteller keine exakten Gradangaben. Orientierung bietet der beiliegende Quick-Start-Guide. Er enthält umfangreiche Zubereitungstabellen für Gemüse, Fleisch und Tiefgekühltes, des Weiteren auf die jeweiligen Programme zugeschnittene Beispielrezepte.
Ein kleiner Nachteil: Während des Garens gibt es keinen Signalton zum Wenden oder Umrühren. Für ein perfektes Ergebnis sollte man das besser im Auge behalten und sich zusätzlich einen eigenen Timer stellen.
Programme: Das kann der Ninja CrispiMit maximal 185 Grad Celsius bleibt der Ninja Crispi allerdings knapp unter der Spitzenleistung mancher Konkurrenzgeräte. Für knusprige Ergebnisse braucht es daher mitunter etwas mehr Geduld.
Neben Cheeseburger und Pommes gehören Hähnchenschenkel mit Grillgemüse und ein Gericht aus dem Rezeptheft zu unserem Test.

Im Test wurden Burger-Patty, Pommes und Burger-Buns nacheinander im selben Garbehälter zubereitet.
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Im ersten Testdurchgang kam zunächst ein gefrorenes Burger-Patty in den Garbehälter, drei Minuten später folgten die Pommes. Kurz vor Garzeitende haben wir die Burger-Buns mitgebacken. Die Pommes gelangen besonders einfach – mit einer guten Konsistenz: Nach etwa zwölf Minuten waren sie gleichmäßig knusprig. Das Burger-Patty überzeugte mit einem saftigen Ergebnis. Der Cheddar, der kurz vor Garende aufgelegt wurde, schmolz allerdings etwas stärker als gewünscht. Insgesamt gelang die Zubereitung dennoch sehr gut und lieferte ein schmackhaftes Gesamtergebnis.

Die Hähnchenbrust blieb im Test saftig und leicht gebräunt. Das gleichzeitig gegarte Grillgemüse erreichte eine gute Konsistenz, war jedoch etwas zu lange gegart.
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Im zweiten Durchgang bereitete der Crispi Hähnchenbrust und Grillgemüse gemeinsam zu. Nach acht Minuten Garzeit wurde das Gemüse aus Zucchini, Paprika, Zwiebeln und Pilzen zum Hähnchenfilet gegeben. Die Hähnchenbrust überzeugte mit saftigem Fleisch und einer leichten Bräunung. Das Grillgemüse erreichte eine gute Konsistenz, war nach insgesamt zwölf Minuten Garzeit jedoch bereits leicht übergart. Insgesamt lieferte der Crispi gute Ergebnisse bei sehr einfacher Handhabung.

Das Rezeptheft bietet mit präzisen Zeit- und Programmangaben eine praktische Hilfestellung für den Einstieg.
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Der Käse-Tomaten-Nudelauflauf lässt sich schnell vorbereiten. Vorgekochte Farfalle kommen mit Passata, Gewürzen und weiteren Zutaten in den Glasbehälter, werden anschließend vermengt und im Air-Fry-Modus gegart. Zwischendurch sollten Sie umrühren, damit sich die Hitze gleichmäßig verteilt.

Praktisch: Beim Umrühren oder Hinzufügen von Zutaten während des Garens zeigt sich ein cleveres Detail.
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Der Power Pod verfügt über integrierte Standfüße und lässt sich mit dem heißen Heizelement auf der Arbeitsfläche abstellen. Eine zusätzliche hitzebeständige Unterlage ist nicht nötig. Mit einem Gewicht von knapp 2 Kilogramm kommt er jedoch etwas unhandlich daher, etwa beim Umrühren oder Wenden während des Garens.

Mit dem Ninja Crispi können Gerichte im gleichen Behälter zubereitet und anschließend angerichtet werden.
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Die Glasbehälter sind mit robusten Griffen und Standfüßen ausgestattet und können nach dem Garen auf dem Tisch abgestellt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Airfryern vereinfacht das die Handhabung deutlich. Zugleich sorgt das Design für eine ansprechende Präsentation.
Allerdings haben wir uns beinah die Finger verbrannt. Das Glas erhitzt sich während des Betriebs stark, weshalb Sie die Behälter nur an den dafür vorgesehenen Griffen anfassen sollten.
In unserem Test zeigte sich, dass die im Rezept angegebenen Zeiten nicht immer ausreichen. Nach der Garzeit ist der geriebene Mozzarella zum Überbacken noch nicht goldbraun, die Pasta stellenweise eher lauwarm als heiß. Erst nach fünf zusätzlichen Minuten erreicht das Gericht schließlich die richtige Farbe und Temperatur.

Perfekt gelungen: So müssen Kroketten sein – außen goldbraun und knusprig, innen weich und locker.
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Kroketten, Nuggets und Co. gelingen perfekt knusprig. Sie bräunen gleichmäßig, ohne im Inneren auszutrocknen.
Unterm Strich lieferte der Ninja Crispi im Test solide und gleichmäßige Ergebnisse.

Mit dem auslaufsicheren Deckel ist der Glasbehälter eine optimale Transportlösung für das nächste Picknick.
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Mit dem passenden, auslaufsicheren Deckel wird der Behälter im Handumdrehen zur Transportbox – ideal fürs Büro oder sogar für ein Picknick im Park. Besonders praktisch: Das Umfüllen in zusätzliche Behälter entfällt. In unserer Tasche erwiesen sich die fest integrierten, etwas sperrigen Griffe allerdings als hinderlich und machten den Transport nicht allzu bequem.
Reinigung: Weniger spülen, mehr KomfortEin großer Pluspunkt: Glasgefäße, Deckel und Gittereinsätze dürfen in die Spülmaschine. Nicht gut ist hingegen, dass die Griffe und Standfüße an den Glasbehältern fest verbaut sind. Zwischen Glas und Kunststoffelementen kommt man beim Spülen per Hand kaum. Dort sammeln sich Wasserreste, die nach dem Trocknen sichtbare Wasserflecken hinterlassen. Auch in der Spülmaschine werden diese Zwischenräume nicht vollständig erreicht. Ganz perfekt ist die Konstruktion daher nicht.

Nach dem Spülen sammeln sich bei den CleanCrisp-Behältern Wasserflecken zwischen Griff und Glas.
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Der Ninja Crispi ist weniger klassische Heißluftfritteuse, sondern vielmehr ein durchdachtes All-in-One-System für kleine Küchen, Food-Prepper und alle, die flexibel bleiben wollen. Besonders das Glasbehälterkonzept überzeugt: kochen, anrichten, aufbewahren, transportieren – alles ohne Geschirrchaos.
Nicht so toll: Es fehlt eine manuelle Temperatureinstellung, und Maximalhitze ist begrenzt. Wer jedoch Wert auf Kompaktheit, einfache Bedienung und vielerlei Einsatzmöglichkeiten legt, bekommt mit dem Ninja Crispi eine clevere, platzsparende Alternative zu herkömmlichen Airfryern.
Ninja
79,00 EUR
Der Ninja Crispi unterscheidet sich von einer herkömmlichen Heißluftfritteuse vor allem durch seine Flexibilität und seine einfache Handhabbarkeit. Statt eines festen Frittierkorbs nutzt er austauschbare Glasbehälter, die sich auch zum Servieren oder Aufbewahren eignen. Die Bedienung ist bewusst schlicht gehalten und umfasst grundlegende Funktionen wie Air Fry, Roast, Recrisp und Keep Warm. Zudem liegt die maximale Temperatur bei etwa 185 Grad, während viele herkömmliche Modelle höhere Temperaturen erreichen und dadurch teilweise noch knusprigere Ergebnisse ermöglichen.
Was kann man mit dem Ninja Crispi zubereiten?Mit dem Ninja Crispi können Sie deutlich mehr machen als nur "frittieren": Er eignet sich für die fettarme Zubereitung klassischer Snacks wie Pommes oder Nuggets, aber auch zum Braten, Rösten und Aufwärmen von Gerichten. Ob Fleisch, Fisch, Gemüse, Burger oder einfache Ofen- und One-Pot-Gerichte: Vieles lässt sich damit unkompliziert zubereiten. Dank spezieller Funktionen werden sogar Reste wieder knusprig. Insgesamt ist er ein vielseitiges Küchengerät für schnelle und einfache Mahlzeiten im Alltag.
Müssen die Speisen in der Heißluftfritteuse während der Zubereitung geschüttelt werden?Bei den meisten Speisen wie Pommes frites, Kartoffelecken, Gemüse oder Nuggets empfehlen wir, das Gargut zumindest einmal während der Zubereitung zu schütteln oder zu wenden. Fleisch, Geflügel und Meeresfrüchte sollten Sie ebenfalls mindestens einmal wenden, damit die Maschine die Speisen von allen Seiten gleichmäßig backt.
Was bedeutet "PFAS-frei"?"PFAS-frei" bedeutet im Fall des Airfryers Ninja Crispi, dass bei seiner Beschichtung keine per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen verwendet wurden. Diese Stoffe sorgen normalerweise für Antihaft-Eigenschaften, stehen aber in der Kritik, weil sie sich kaum abbauen und sich in Umwelt und Körper anreichern können. Eine PFAS-freie Beschichtung gilt daher als umwelt- und gesundheitsschonendere Alternative; sie erlaubt Nutzern, komfortabel und fettarm zu garen.
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