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Neo75 Cu Brass Version im Test, 75-Prozent-Custom-Keyboard mit GMK Mictlan Keycaps, massivem Messingboden und Dual-Mounting

Дата публикации: 02-10-2026 03:30:52

Die QwertyKeys Neo75 Cu ist ein modular aufgebautes 75-Prozent-Custom-Keyboard mit Aluminiumgehäuse, massivem Messingboden und zwei Mounting-Varianten. Im Test überzeugt das Kit durch die werkzeuglose Ball-Catch-Konstruktion, den unkomplizierten Aufbau, die umfangreiche Konfigurierbarkeit und eine durchschnittliche End-to-End-Latenz von 11,8 ms. Der getestete Aufbau kombiniert eine Aluminium-Plate, Gateron Type R Red Switches und GMK-Mictlan-Keycaps.

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Die QwertyKeys Neo75 Cu ist ein modular aufgebautes 75-Prozent-Custom-Keyboard mit Aluminiumgehäuse, massivem Messingboden und zwei Mounting-Varianten. Im Test überzeugt das Kit durch die werkzeuglose Ball-Catch-Konstruktion, den unkomplizierten Aufbau, die umfangreiche Konfigurierbarkeit und eine durchschnittliche End-to-End-Latenz von 11,8 ms. Der getestete Aufbau kombiniert eine Aluminium-Plate, Gateron Type R Red Switches und GMK-Mictlan-Keycaps.

Wichtigste Fakten
MerkmalWertEinordnung
Layout75 Prozent, nicht separiertKompaktes Custom-Keyboard mit dedizierter Funktionsebene
GehäuseAluminium mit massivem MessingbodenSchwere und stabile Grundlage für individuelle Builds
Gewicht2,0 bis 2,2 kg ohne vollständigen Aufbau; bis zu 2,7 kg aufgebautJe nach PCB und Ausstattung
MountingGasket Mount und isolierter Bottom MountZwei Ansätze für Tippgefühl und Akustik
End-to-End-Latenz11,8 ms im MittelGemessen über 25 Durchläufe mit NVIDIA LDAT 2.26
Browser-Test97,9 Punkte100 Prozent Tastenabdeckung und Rollover
PreisRund 240 EuroSwitches und Keycaps sind zusätzlich zu berücksichtigen
Technische Eckdaten
BereichTechnische Daten
Abmessungen318,3 × 138,8 mm
Fronthöhe und Tippwinkel16,8 mm; fest vorgegebene 7 Grad
PCB1,6 mm stark, ohne Flex-Cuts, NKRO-Unterstützung, VIA-kompatibel
PCB-VariantenSolder-PCB, kabelgebundenes Hotswap-PCB und Tri-Mode-Hotswap-PCB
VerbindungenUSB-C; bei der Tri-Mode-Version zusätzlich Bluetooth und 2,4-GHz-Funk
Tri-Mode-AkkusZwei Akkus mit jeweils 2.200 mAh
Plate-OptionenPP, Aluminium, POM, Carbon Fiber und FR4
BeleuchtungKeine Per-Key-RGB-Beleuchtung

Die Neo75 Cu wird als Barebone-Kit für einen individuellen Aufbau angeboten. Beim oberen Aluminiumgehäuse stehen mehrere Farbvarianten zur Verfügung; der getestete Aufbau verwendet ein violettes Top Case. Für den Boden kann zwischen Messing und Kupfer gewählt werden. Das Testmuster besitzt den Brass Bottom aus Messing. Die Hotswap-Varianten unterstützen sowohl ISO als auch ANSI.

Messwerte und Beobachtungen
MessungErgebnisKontext
End-to-End-Latenz11,8 msDurchschnitt aus 25 Messungen mit NVIDIA LDAT 2.26
Standardabweichung2,6 msLDAT-Messreihe
Minimalwert6,0 msNiedrigster Wert der LDAT-Messung
Maximalwert18,4 msHöchster Wert der LDAT-Messung
Browser-Test97,9 PunkteBrowserbasierter Vergleichstest
Tastenabdeckung und Rollover100 ProzentChatter und Ghosting wurden nicht festgestellt
Chord-Spread78,6 msBrowserbasierte Messung mit ausgewiesenem 6KRO
Basismatrix25 von 25 Tasten; sechs ModifierAlle getesteten Tasten und Modifier vollständig erkannt

Die durchschnittliche End-to-End-Latenz von 11,8 ms ist für den Vergleich mit anderen Tastaturmessungen unter identischen Bedingungen relevant. Sie beschreibt jedoch nicht ausschließlich die USB-, Scan- oder Controller-Latenz, sondern die gesamte Signalkette vom Auslösen der Taste bis zur erfassten Reaktion.

Teardown, Materialprüfung und Aufbau

Die Neo75 Cu setzt konstruktiv auf ein Aluminiumgehäuse und einen besonders massiven Metallboden. Der Boden ist bei der getesteten Variante aus Messing gefertigt und bildet nicht nur ein Gewichtselement, sondern einen zentralen Teil der Gehäusekonstruktion. Eine von QwertyKeys erwähnte Anti-Oxidationsbeschichtung soll die Oberfläche schützen. Der Hersteller weist darauf hin, diese Flächen weder mit Alkohol zu reinigen noch stark zu reiben, da die Beschichtung dadurch beschädigt werden kann.

Ober- und Unterteil werden nicht über eine klassische Verschraubung zusammengehalten. Stattdessen verwendet QwertyKeys ein Ball-Catch-System mit magnetischen Kontakten. Die beiden Gehäusehälften lassen sich zusammenstecken, rasten straff ein und können für Umbauten wieder ohne Werkzeug getrennt werden. Das erleichtert den Wechsel von Plate, Dämmung, Switches oder Mounting-Konfiguration.

Das PCB-Daughterboard und die magnetischen Kontakte sind bereits installiert. Die Platinen sind 1,6 mm stark, verzichten auf Flex-Cuts und unterstützen NKRO. Zum PCB-Kit gehören ein PE-Sheet und PCB-Foam. Zusätzlich liegen Poron-Case-Foam, Gaskets, Kupfer-Pillars, Schrauben, Stand-offs und Gummifüße bei. Sämtliche PCB-Varianten sind laut QwertyKeys VIA-kompatibel.

Beim Mounting kann zwischen Gasket Mount und isoliertem Bottom Mount gewählt werden. Beim Gasket Mount sitzen PCB und Plate entkoppelt im Gehäuse. Beim Bottom Mount werden die Befestigungspunkte ebenfalls über Gaskets vom Gehäuse entkoppelt. Für den Wechsel der Mounting-Methode müssen keine grundlegenden Komponenten ausgetauscht werden; die entsprechenden Gaskets lassen sich direkt am Gehäuseboden befestigen.

Der dokumentierte Testaufbau verwendet eine Aluminium-Plate, zunächst ohne zusätzliches Foam sowie später Gateron Type R Red Switches. Nach dem Vorbereiten und Testen der Stabilisatoren werden Plate und PCB zusammengeführt, die Switches eingesetzt, das Gehäuse über das Ball-Catch-System geschlossen und anschließend die Keycaps montiert. Das GMK-Mictlan-Set wurde von GMK Electronic Design für den Aufbau bereitgestellt und ist nicht Bestandteil des Barebone-Lieferumfangs. Switches und Keycaps müssen grundsätzlich separat ausgewählt werden.

Zum Lieferumfang gehören unter anderem ein stabiler Transportkoffer, ein kombinierter Keycap- und Switch-Puller, NeoStab-PCB-Clip-in-Stabilisatoren, ein USB-C-Kabel sowie weiteres Montagematerial. Die Komponenten werden einzeln geschützt verpackt. Die Konfiguration erfolgt über VIA im Browser. Unterstützt werden Tastenbelegung, mehrere Ebenen, Makros, Medienfunktionen, Bluetooth-Speicherplätze, 2,4-GHz-Funk, USB-Betrieb und der Batteriestatus. Für Makros stehen die Speicherplätze M0 bis M15 zur Verfügung.

Testbedingungen und GrenzenDie End-to-End-Latenz wurde mit NVIDIA LDAT 2.26 über insgesamt 25 Messungen ermittelt.Der Klang wurde mit einem iPhone 17 Pro Max aus ungefähr 12 cm Abstand aufgenommen.Der Testraum hatte eine Größe von 14,5 m².Als Unterlage dienten eine 2,5 cm dicke Holzplatte und eine 4 mm dicke Schreibtischunterlage.Der browserbasierte Keyboard-Test ist eine Vergleichsmessung und keine absolute Hardware-Latenzmessung.Der Klangvergleich mit dem Geon F2-84 beschreibt eine persönliche Einordnung und keine standardisierte Messung.Einordnung

Mit einem Preis von rund 240 Euro positioniert sich die Neo75 Cu als umfangreich ausgestattete Grundlage für einen individuellen Custom-Build. Gegenüber hochpreisigen Fertigtastaturen bietet sie mehr Möglichkeiten bei PCB, Plate, Mounting, Switches, Dämmung und Keycaps. Der Aufbau bleibt dabei trotz der zahlreichen Optionen überschaubar. Klanglich erreicht der getestete Aufbau für die persönliche Einschätzung des Testers nicht ganz das Niveau des Geon F2-84, besitzt aber einen eigenständigen Charakter und lässt sich weiter anpassen.

StärkenMassives Aluminiumgehäuse mit schwerem Messingboden und bis zu 2,7 kg Aufbaugewicht.Werkzeugloses Öffnen und Schließen durch Ball-Catch-System und magnetische Kontakte.Gasket Mount und isolierter Bottom Mount in einem Kit.Viele PCB-, Plate- und Verbindungsoptionen einschließlich Tri-Mode.Unkomplizierter Aufbau mit umfangreichem Zubehör.11,8 ms durchschnittliche End-to-End-Latenz im LDAT-Test.EinschränkungenSwitches und Keycaps sind nicht Bestandteil des Barebone-Kits und erhöhen die Gesamtkosten.Eine Per-Key-RGB-Beleuchtung ist nicht vorgesehen.Der Messwert von 11,8 ms ist eine End-to-End-Messung und nicht mit einer reinen Controller- oder USB-Latenz gleichzusetzen.Der Messaufbau erreichte klanglich für den Tester nicht ganz das Niveau des Geon F2-84.Die Beschichtung des Messing- beziehungsweise Kupferbodens darf laut Hersteller nicht mit Alkohol gereinigt oder stark gerieben werden.Fragen und AntwortenWas ist die Neo75 Cu? Ein modular aufgebautes 75-Prozent-Custom-Keyboard-Kit von QwertyKeys mit Aluminiumgehäuse und wahlweise Messing- oder Kupferboden.Welche Mounting-Varianten werden unterstützt? Das Kit kann als Gasket Mount oder mit isoliertem Bottom Mount aufgebaut werden.Welche Funkverbindungen bietet die Tri-Mode-Version? Sie unterstützt USB-C, Bluetooth und eine 2,4-GHz-Funkverbindung und wird mit zwei Akkus zu jeweils 2.200 mAh geliefert.Wie schnell war der getestete Aufbau? Die durchschnittliche End-to-End-Latenz betrug 11,8 ms bei 2,6 ms Standardabweichung.Sind Switches und Keycaps enthalten? Nein. Sie müssen passend zum individuellen Aufbau separat ausgewählt werden.

Mit der Neo75 Cu steht diesmal kein klassisches Fertigkeyboard auf dem Prüfstand, sondern ein vollständig auf den individuellen Aufbau ausgelegtes Custom-Keyboard-Kit. QwertyKeys setzt auf ein kompaktes, nicht separiertes 75-Prozent-Layout und kombiniert dieses mit einem Aluminiumgehäuse sowie einem massiven Metallboden, der je nach Konfiguration aus Kupfer oder Messing besteht. Das Gehäuse misst 318,3 × 138,8 mm, besitzt eine Fronthöhe von 16,8 mm und einen fest vorgegebenen Tippwinkel von 7 Grad. Je nach PCB und Ausstattung bringt das Board bereits vor dem eigentlichen Aufbau rund 2,0 bis 2,2 kg auf die Waage, vollständig aufgebaut sind bis zu 2,7 kg angegeben. Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist der massive Metallboden. Er dient nicht nur als Gewicht, sondern bildet einen zentralen Teil der Gehäusekonstruktion und der optischen Gestaltung. Durch die seitliche Form des Gehäuses bleibt ein Teil des Metallbodens sichtbar. Ergänzt wird die Konstruktion durch verschiedene dekorative Elemente. Dazu gehört ein quadratisches Badge, das wahlweise in einer der oberen Ecken positioniert werden kann. Auf der Rückseite befindet sich zusätzlich ein rundes Vortex-Badge.

Für den Aufbau stehen unterschiedliche PCB- und Plate-Konfigurationen zur Verfügung. Die angebotenen PCBs sind 1,6 mm stark, verzichten auf Flex-Cuts und unterstützen NKRO. Neben einer kabelgebundenen Hotswap-Version und einem Solder-PCB wird ein Tri-Mode-Hotswap-PCB angeboten, das USB-C, Bluetooth und eine 2,4-GHz-Funkverbindung unterstützt. Sowohl ISO als auch ANSI werden bei den Hotswap-Versionen unterstützt. Eine Per-Key-RGB-Beleuchtung ist nicht vorgesehen. Für die Konfiguration ist das Board VIA-kompatibel. Auch bei der Plate lässt QwertyKeys Spielraum für unterschiedliche Builds. Angeboten werden Carbon Fiber, Aluminium, FR4 und Polypropylen. Die verschiedenen Materialien beeinflussen Steifigkeit, Tippgefühl und akustische Charakteristik. Für unseren Aufbau liegt unter anderem eine Aluminium-Plate vor, wie auch die Kennzeichnung „Neo75 Cu Alu Plate“ auf dem gelieferten Bauteil zeigt.

Vielen Dank an GMK Electronic Design, die uns das wunderschöne Mictlan Keycap-Set für dieses Projekt zur Verfügung gestellt haben. GMK ist und bleibt für mich einfach etwas Besonderes.

Eine weitere Besonderheit ist das Dual-Mounting-System. Die Neo75 Cu kann sowohl als Gasket Mount als auch mit einem isolierten Bottom-Mount aufgebaut werden. Beim Gasket Mount sitzen PCB und Plate entkoppelt innerhalb des Gehäuses. Für das Bottom-Mount werden die Befestigungspunkte ebenfalls über Gaskets vom Gehäuse entkoppelt. Dadurch stehen zwei deutlich unterschiedliche Ansätze für Tippgefühl und Akustik innerhalb desselben Kits zur Verfügung. Für Umbauten muss das Gehäuse nicht jedes Mal vollständig verschraubt und wieder zerlegt werden. QwertyKeys verwendet eine Ball-Catch-Konstruktion in Verbindung mit magnetischen Kontakten. Ober- und Unterteil können dadurch werkzeuglos voneinander getrennt werden. Gerade bei einem Custom-Keyboard, bei dem Plate, Dämmung, Switches oder Mounting-Konfiguration häufiger gewechselt werden können, ist diese Konstruktion praktisch.

Das Kit wird entsprechend umfangreich geliefert. Neben Gehäuse, PCB und Plate gehören unter anderem NeoStab PCB-Clip-in-Stabilisatoren, PE-Sheet, PCB-Foam, Poron-Case-Foam, Gaskets, Montagematerial, USB-C-Kabel sowie weiteres Zubehör zum Lieferumfang. Ein stabiler Transport- und Aufbewahrungskoffer gehört ebenfalls dazu. Switches und Keycaps sind dagegen bewusst nicht Bestandteil des Barebone-Kits, da diese Komponenten passend zum gewünschten Build ausgewählt werden. Für unseren Aufbau kommt zusätzlich ein besonderes Keycap-Set zum Einsatz. GMK Electronic Design hat uns für diesen Build freundlicherweise das GMK CYL Mitclan Keycap-Set zur Verfügung gestellt. Das Set ergänzt die Neo75 Cu optisch und wird Bestandteil unseres individuellen Aufbaus. An dieser Stelle daher vielen Dank an GMK Electronic Design für die Bereitstellung des Keycap-Sets.

Die Neo75 Cu bietet damit bereits konstruktiv eine sehr umfangreiche Grundlage für einen individuellen Custom-Build. Besonders interessant werden im weiteren Test die Verarbeitung des schweren Gehäuses, die werkzeuglose Konstruktion, das Dual-Mounting-System und natürlich die Frage sein, wie sich die verschiedenen Komponenten beim eigentlichen Aufbau zusammenfügen.

Einführung und Unboxing 

Das Keyboard-Kit wird in einem großen, formstabilen schwarzen Transportkoffer geliefert. Der geschlossene Koffer besitzt eine schwarze textile Außenfläche und eine vergleichsweise schlichte Gestaltung. Lediglich das weiße Neo-Logo weist auf den Inhalt hin. Die stabile, gepolsterte Konstruktion umschließt das komplette Keyboard-Kit und schützt die einzelnen Komponenten außerhalb des eigentlichen Builds.

Im geöffneten Zustand sind mehrere durch Netzgewebe voneinander getrennte Bereiche vorhanden, in denen die einzelnen Komponenten untergebracht werden können. Zusätzliche Reißverschlussfächer und kleinere Einschübe nehmen Zubehör und Montagematerial auf. Dadurch können sowohl das Gehäuse als auch kleinere Komponenten getrennt und geschützt transportiert beziehungsweise aufbewahrt werden.

Der Lieferumfang besteht aus zahlreichen einzeln verpackten Komponenten. Neben dem PCB befinden sich mehrere Plates beziehungsweise interne Bauteile und Dämmmaterialien im Paket. Die auf dem Foto erkennbare Aluminium-Plate ist ausdrücklich als „Neo75 Cu Alu Plate“ gekennzeichnet. Hinzu kommen das USB-Kabel, Stabilisatoren, Montagematerial sowie weitere Zubehörteile für den Aufbau. Die einzelnen größeren Komponenten werden separat geschützt geliefert.

MonacoKeys war zudem so freundlich und hat dem Lieferumfang noch einige Test-Switches sowie ein passendes lilafarbenes Keycap beigelegt.

Der separat ausgebaute obere Gehäuserahmen zeigt die Konstruktion der Neo75 Cu besonders deutlich. Das Bauteil besteht aus Metall und besitzt im Inneren mehrere längliche Aussparungen. An verschiedenen Positionen befinden sich die Elemente der Ball-Catch-Konstruktion, über die Ober- und Unterteil miteinander verbunden werden. Dadurch kommt das Gehäuse beim regulären Öffnen ohne eine klassische Verschraubung von Ober- und Unterteil aus.

Vor dem Aufbau ist die Innenseite des oberen Gehäusebereichs beziehungsweise die Konstruktion unterhalb des späteren PCBs sichtbar. Mehrere große rechteckige Aussparungen reduzieren das Material und schaffen Platz für die internen Komponenten. Zentral befindet sich erneut eine Kontaktleiste mit mehreren goldfarbenen Kontaktpunkten. In der rechten oberen Ecke sitzt das quadratische Badge. Das angebrachte Hinweisschild enthält außerdem QR-Codes für den offiziellen Build Guide und den Discord-Kanal sowie Hinweise zum korrekten Öffnen und Zusammenbauen der Neo75 Cu.

Die Unterseite setzt die goldfarbene Oberfläche mit einem großflächigen, dunkel spiegelnden Designelement im oberen Bereich in Kontrast. Zentral zwischen beiden Bereichen sitzt ein rundes Metallelement mit fein strukturierter Oberfläche und einem kleinen farblichen Akzent in der Mitte. Die Kombination der unterschiedlichen Oberflächen verleiht der Unterseite eine auffällige Gestaltung. Entlang der Außenkanten befinden sich zudem mehrere eingelassene Bereiche, die Bestandteil der Gehäusekonstruktion sind. Wirklich sehr schön verarbeitet. 

Die Innenseite des Gehäusebodens zeigt die massive Konstruktion der Neo75 Cu. Der goldfarbene Grundkörper wird durch vier großflächige, silberfarbene Metallelemente ergänzt, die paarweise auf beiden Seiten angeordnet und jeweils verschraubt sind. Zentral befinden sich das dezent eingearbeitete Neo-Logo sowie eine Kontaktleiste mit mehreren goldfarbenen Kontaktpunkten. Entlang der oberen und unteren Gehäusekante sind außerdem die Metallmechanismen der werkzeuglosen Gehäuseverbindung zu erkennen. Mehrere Aussparungen und Auflageflächen dienen der Aufnahme der internen Komponenten.

Der Lieferumfang der Neo75 Cu fällt für ein Custom-Keyboard umfangreich aus und umfasst zahlreiche Komponenten für den eigentlichen Aufbau. Einen großen Teil nehmen das separat verpackte PCB sowie mehrere großflächige Zwischenlagen und Dämmmaterialien ein. Die Plate wird ebenfalls separat geschützt geliefert. Bei unserem Testmuster handelt es sich um die Aluminium-Ausführung, was auch an der Kennzeichnung „Neo75 Cu Alu Plate“ auf der Verpackung zu erkennen ist. Auch eine PP – Plate ist mit dabei. Die ist sehr flexibel und natürlich viel weicher. 

Hinzu kommen die Komponenten für die Stabilisierung der größeren Tasten. Mehrere Stabilisatoren und Kleinteile liegen separat verpackt bei. Weiteres Montagematerial und zusätzliche Bauteile befinden sich in den kleinen, mit dem Neo-Logo versehenen Beuteln. Dadurch bleiben die zahlreichen Einzelteile während des Transports voneinander getrennt und geschützt. Die Gaskets sind übrigens hervorragend!

Für die kabelgebundene Verbindung gehört außerdem ein textilummanteltes USB-Kabel zum Lieferumfang. Sämtliche größeren Komponenten sind einzeln verpackt, sodass PCB, Plate, Dämmmaterialien und Zubehör während des Transports nicht unmittelbar aufeinanderliegen.

MonacoKeys hat unserem Testmuster zusätzlich einige unterschiedliche Test-Switches beigelegt. Diese gehören damit nicht zum regulären Lieferumfang der Neo75 Cu. Gleiches gilt für das auffällige lilafarbene Keycap mit MonacoKeys-Logo. Beide Zugaben ermöglichen es, unterschiedliche Switches auszuprobieren und setzen gleichzeitig einen kleinen individuellen Akzent bei unserem Testmuster.

Alles in allem liefert QwertyKeys auch hier wieder eine sehr gute Verpackung und ein ausgesprochen umfangreiches Zubehörpaket. Wer meine bisherigen Artikel verfolgt, wird an dieser Stelle vermutlich an meinen letzten Razer-Test und den dort aufgerufenen Preis denken. Gerade wenn wir uns in solchen Preisregionen bewegen, würde ich persönlich klar zu einem Custom-Board tendieren. Hier bekommt man für sein Geld nicht nur eine hochwertige Tastatur, sondern auch deutlich mehr Möglichkeiten bei Aufbau, Abstimmung und Individualisierung.

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