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+++ Ukraine-Krieg +++: Satellitenverbindung von SpaceX laut Ukraine wieder stabil

Дата публикации: 24-10-2026 12:31:20

Stromausfälle auf der Krim +++ Angriff auf ukrainischen Hafen und Frachtschiff +++ Waffenruhe um Oleschky: Moskau und Kiew reagieren positiv +++ Der Newsblog.

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Ukraine: Satellitenverbindung von SpaceX laut Ukraine wieder stabil Live-Blog Stromausfälle auf der Krim +++ Angriff auf ukrainischen Hafen und Frachtschiff +++ Waffenruhe um Oleschky: Moskau und Kiew reagieren positiv +++ Der Newsblog.

SpaceX-Gründer Elon Musk und US-Präsidenten Donald Trump: In der Ukraine ist das für die Flugabwehr wichtige US-Satelliteninternet Starlink wieder stabil. Foto: dpa

Selenskyj dankt USA für Starlink und fordert Abwehrraketen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die USA nach der Wiederherstellung der Starlink-Verbindung erneut mit Nachdruck auch zur Lieferung zugesagter Flugabwehrraketen aufgefordert. „Es gibt Lieferpakete, auf die wir noch immer warten“, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. „Dabei handelt es sich sowohl um Pakete aus den USA als auch von unseren europäischen Partnern. Lieferpakete, für die bereits politische Entscheidungen getroffen wurden.“

Von Moskau eingesetzte Behörden melden Stromausfälle auf der Krim

In mehreren Städten auf der russisch besetzten Krim ist nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden der Strom ausgefallen. Den Ausfällen seien ukrainische Angriffe in der Nacht vorausgegangen, berichteten die Behörden am Samstag. Russland hatte die ukrainische Halbinsel im Jahr 2014 völkerrechtswidrig annektiert.

Mann bei Raketenangriff auf ukrainische Stadt Losowa getötet

Bei einem russischen Raketenangriff auf die Stadt Losowa in der ukrainischen Region Charkiw ist nach Angaben örtlicher Behörden ein Mann getötet worden. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden, teilten die Behörden am Samstag mit.

Ukraine: Satellitenverbindung von SpaceX wieder stabil

Die Satellitenkommunikation von SpaceX in der Ukraine funktioniert nach Angaben aus Kiew bei Geschwindigkeiten von über 400 Stundenkilometern. „Wir messen eine Geschwindigkeit von über 400 km/h; die Verbindung ist stabil“, sagt der ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara. Die Ukraine ist für ihre Kommunikation auf dem Schlachtfeld und den Einsatz von Drohnen auf das Satellitennetzwerk Starlink von Elon Musks Raumfahrtkonzern SpaceX angewiesen.

Russland meldete Tote und Verletzte nach Raketenangriff

In Russland sind bei einem ukrainischen Raketenangriff im Gebiet Orjol laut Behörden mindestens drei Menschen getötet worden. Die Leichen seien aus den Trümmern eines Werkgebäudes gezogen worden, teilte Gouverneur Andrej Klytschkow mit. Die Behörden hatten zuvor auch acht Verletzte gemeldet. Welches Werk Ziel war, wurde nicht offiziell mitgeteilt.

Der ukrainische Generalstab teilte mit, dass ein Rüstungsbetrieb für die Herstellung von elektronischen Bauteilen für Raketen und Flugzeuge getroffen worden sei. Die Angaben der Kriegsparteien sind von unabhängiger Seite nicht unmittelbar überprüfbar. 

Ukraine: Haben Industrieanlage in Toljatti angegriffen

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht zum Samstag eine petrochemische Anlage in der russischen Stadt Toljatti angegriffen. Der Angriff habe eine Explosion und ein Feuer ausgelöst, teilt der ukrainische Generalstab auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Auch der Bürgermeister von Toljatti gab über Telegram bekannt, dass seine Stadt mit Drohnen angegriffen wurde. In der Stadt Toljatti in der Oblast Samara etwa 800 Kilometer östlich von Moskau sitzen der russische Autobauer Awtowas mit seiner Marke Lada und der Ammoniak-Hersteller Togliattiazot.

Zudem bestätigte der ukrainische Generalstab einen Angriff vom Freitag auf das Werk von Proton-Electrotex in der Stadt Orjol. Bei dem Unternehmen handelt es sich einen russischen Hersteller von optoelektronischer Ausrüstung. Nach Angaben des Gouverneurs der russischen Region, Andrej Klytschkow, kamen bei dem ukrainischen Raketenangriff auf eine Anlage in Orel drei Menschen ums Leben.

Russland meldet Angriff auf ukrainischen Hafen und Frachtschiff 

Die russischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben ihre Angriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur in der Nacht fortgesetzt. Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, Drohnen hätten den Schwarzmeerhafen Tschornomorsk und ein Frachtschiff mit Ziel Odessa angegriffen.

Waffenruhe um Oleschky: Moskau und Kiew reagieren positiv

Russland und die Ukraine haben nach einer entsprechenden US-Ankündigung positiv auf eine lokal begrenzte Waffenruhe in der seit Monaten abgeriegelten Frontstadt Oleschky reagiert. Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow sagte dem Verteidigungsministerium zufolge, im Rahmen einer humanitären Operation im Bereich von Oleschky würden die russischen Streitkräfte das Feuer in der Richtung Cherson einstellen. Die Waffenruhe gelte am Dienstag ab 4.00 Uhr Moskauer Zeit (2.00 Uhr MEZ). Wie lange sie dauern soll, wurde zunächst nicht mitgeteilt. 

Der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez kündigte an, dass gemäß der Vereinbarung eine Waffenruhe gewährleistet werde, humanitäre Hilfsgüter dorthin geliefert würden und die freie Bewegung der Einwohner aus Oleschky sichergestellt werde.

Selenskyj: Friedensgespräche in Abu Dhabi für November geplant

Die Friedensunterhändler der Ukraine, Russlands und der USA wollen sich nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der ersten Novemberhälfte zu technischen Gesprächen in Abu Dhabi treffen. Er hoffe, dass darauf ein Treffen der Staats- und Regierungschefs folge, sagt Selenskyj bei einer Videoschalte mit der US-Denkfabrik Hudson Institute. Ein Friedensabkommen erfordert Selenskyj zufolge Sicherheitsgarantien für sein Land sowie eine Finanzierung der ukrainischen Armee für zehn Jahre. Zudem beklagt er, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen für die Satelliten-Kommunikationssysteme Starlink und Starshield entgegen den Zusicherungen von US-Präsident Donald Trump weiterhin bestünden.

Ukraine: Russland greift verstärkt digitale Infrastruktur an

Russland greift ukrainischen Angaben zufolge verstärkt die digitale Infrastruktur der Ukraine an.

Russland greift unsere digitale Infrastruktur ebenso systematisch an wie unseren Energiesektor. Ministerpräsident Sergij Korezkyj

Allein im vergangenen Monat habe Russland zehn Rechenzentren in der Hauptstadt Kiew angegriffen. Zudem warnt Korezkyj vor einer zunehmenden Zahl von Cyberangriffen auf staatliche Informationssysteme und Unternehmen, die durch Künstliche Intelligenz (KI) unterstützt werden. Er fordert die Regierungsbehörden auf, rasch Cybersicherheitsteams aufzubauen.

Weißes Haus: Melania Trump vermittelt lokale Waffenruhe in der Ukraine

Melania Trump hat nach Angaben des Weißen Hauses eine lokale Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine für die Stadt Oleschky vermittelt. Die Feuerpause beginnt am 29. Oktober, wie das US-Präsidialamt mitteilt. Russland und die Ukraine vereinbaren demnach, alle Kampfhandlungen in der Stadt vorübergehend einzustellen. Dies soll die Verteilung humanitärer Hilfsgüter ermöglichen und die Evakuierung von Zivilisten über einen sicheren Korridor vorbereiten. Die First Lady und ihre Vertreter arbeiten den Angaben zufolge direkt mit der russischen und ukrainischen Führung zusammen. Eine unabhängige US-Medienorganisation soll die Teams beider Seiten während der Umsetzung begleiten und dies dokumentieren.

Kiew: Starlink bleibt trotz Trump-Wort gedrosselt

Entgegen der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump läuft das Starlink-Satelliteninternet in der Ukraine nach Kiewer Militärangaben weiter gedrosselt. Das berichteten mehrere ukrainische Medien unter Berufung auf Quellen im Verteidigungsministerium. „Eine Bestätigung, dass die Drosselung aufgehoben wurde, gib es bislang nicht“, hieß es.

Ähnlich äußerte sich Präsidentenberater Serhij Beskrestnow. Es gebe vereinzelte Fälle, dass Starlink schneller funktioniere, aber dies liege eher am SpaceX-Algorithmus. „Derzeit können wir keine Aufhebung der Beschränkungen bei Starlink feststellen“, schrieb er auf Facebook.

Größter Moskauer Flughafen: Passagiere sollen wegen Drohnengefahr Schutz suchen

Der größte Moskauer Flughafen, Scheremetjewo, fordert Passagiere wegen einer ukrainischen Drohnengefahr auf, Schutz zu suchen und bestimmte Bereiche zu räumen. Die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija teilt mit, dass drei Moskauer Flughäfen den Flugbetrieb vorübergehend ausgesetzt haben. Dies ist ein übliches Vorgehen bei ukrainischen Drohnenangriffen.

Kreml: Europäer erst später am Verhandlungstisch

Russland sieht bei Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs erst in einer späteren Phase eine Rolle für die Europäer. Zunächst werde wieder im Dreierformat Russland, USA und Ukraine gesprochen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau, wie die Nachrichtenagentur Tass meldete. Peskow bestätigte, dass für Mitte November ein Treffen in den Vereinigten Arabischen Emiraten vorbereitet werde. 

Präsident Wladimir Putin habe dafür das Hauptthema vorgegeben: „Das ist die Sicherheit beider Länder, Russlands und der Ukraine, nachdem es einen Übergang zu einer Friedenslösung gegeben hat“, sagte Peskow.

Zum Platz der Europäer am Verhandlungstisch zu einem späteren Zeitpunkt sagte der Kremlsprecher: „Es ist klar, dass man die Architektur der europäischen Sicherheit nicht ohne andere Teilnehmer besprechen kann.“ Zur Frage einer möglichen Beteiligung von EU-Vertretern sagte ein Sprecher der EU-Kommission, die Erwartung sei, dass es in naher Zukunft weitere multilaterale Gespräche auf Ebene ranghoher Beamter geben werden. „Die EU wird an diesen Gesprächen teilnehmen“, sagte er.

Russland und Ukraine tauschen Kriegsgefangene aus

Russland und die Ukraine haben erneut Kriegsgefangene ausgetauscht. Es seien jeweils 270 Soldaten an ihre Heimatländer übergeben worden, berichtet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.

Erneut Handelsschiff vor Rumänien mutmaßlich von Drohne getroffen

Vor der rumänischen Schwarzmeerküste ist erneut unweit der Grenze zur Ukraine ein Handelsschiff mutmaßlich von einer Drohne getroffen worden. Ein Seemann sei ums Leben gekommen, neun seien gerettet worden, berichteten mehrere rumänische Medien unter Berufung auf die für die Rettungsaktionen zuständige Schifffahrtsbehörde in der Hafenstadt Constanta. Nach drei weiteren vermissten Seeleuten werde gesucht. Das Schiff drohe zu sinken, berichtete das Innenministerium in Bukarest.

Rumäniens Staatspräsident Nicusor Dan bezeichnete den Vorfall als weiteren „Eskalationsversuch Russlands“ im Kontext des Angriffskriegs gegen die Ukraine, berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax. Ob eine russische Drohne das Schiff getroffen habe, sagte Dan demnach nicht ausdrücklich, gab aber zu verstehen, dass er dies für wahrscheinlich halte.

Zu dem Unglück kam es 13 Seemeilen von Constanta entfernt im Schwarzen Meer und demnach knapp außerhalb der rumänischen Hoheitsgewässer, wie Medien unter Berufung auf die Schifffahrtsbehörde berichteten. Die Besatzung des Schiffs, das unter der Flagge der Komoren unterwegs war, habe noch einen Notruf absetzen können. 

Russland: Zwei Tote bei Drohnenangriffen in Luhansk

Bei ukrainischen Drohnenangriffen in der russisch kontrollierten Region Luhansk im Osten des Landes sind nach Angaben des von Moskau eingesetzten Gouverneurs Leonid Passetschnik zwei Zivilisten getötet und vier verletzt worden. Eine Drohne habe einen Lastwagen getroffen und den Fahrer tödlich verletzt, teilt Passetschnik auf Telegram mit. Bei einem weiteren Angriff auf ein Auto sei ein Insasse ums Leben gekommen. Die Nachrichtenagentur Reuters kann die Angaben nicht unabhängig überprüfen. Eine ukrainische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.

Ukraine: Hunderttausende Menschen ohne Strom

Russland hat mit neuen schweren Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Ukraine massive Stromausfälle in dem Land ausgelöst. Betroffen sind nach Behördenangaben mehr als eine halbe Million Menschen. Das Energieministerium in Kiew teilte mit, dass nach den Attacken in den Gebieten Schytomyr, Wolhynien, Mykolajiw, Poltawa, Chmelnyzkyj und Riwne mehr als 500.000 Ukrainer ohne Strom seien. „Die Energieversorger haben bereits mit Notfall- und Wiederherstellungsarbeiten begonnen, soweit es die Sicherheitslage zulässt“, teilte das Ministerium mit.

Erschwert würden die Arbeiten allerdings durch die andauernden russischen Angriffe. Das Ministerium informierte außerdem über Pläne für stundenweise Stromabschaltungen und Leistungsbegrenzungen für die Industrie und Unternehmen. „Diese Maßnahmen sind für den stabilen Betrieb des Stromnetzes und zur Vermeidung größerer Ausfälle erforderlich“, teilte die Behörde mit.

Erster russischer Diesel-Tanker auf dem Weg in die USA

Ein mit 40.000 Tonnen russischem Diesel beladener Tanker ist auf dem Weg nach New York. Dies ging am Freitag aus Schifffahrtsdaten des Finanzdienstleisters LSEG hervor. Die Lieferung ist Teil einer Vereinbarung zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Trump hofft, mit mehreren Maßnahmen die Dieselpreise vor den US-Zwischenwahlen am 3. November zu senken. Dazu gehört auch die Aussetzung von Teilen eines neuen Sanktionsgesetzes gegen Russland.

Der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker „Agioi Fanendes“ wurde den Schifffahrtsdaten zufolge am 22. Oktober im russischen Ostseehafen Primorsk mit schwefelarmem Diesel beladen. Er soll am 7. November in den USA eintreffen.

Österreich weist vier russische Diplomaten aus

Österreich weist vier in Wien akkreditierte russische Diplomaten aus. Aufgrund von Erkenntnissen der österreichischen Sicherheitsbehörden seien Maßnahmen gegen die Diplomaten ergriffen worden, teilte das Außenamt mit. Drei Mitglieder der russischen Botschaft hätten „Tätigkeiten ausgeübt, die mit ihrem diplomatischen Status unvereinbar sind.“ Außerdem wurde ein Mitglied der russischen Delegation für militärische Sicherheit und Rüstungskontrolle bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ausgewiesen. Auch er habe unvereinbare Tätigkeiten ausgeübt, hieß es.

Das Nachrichtenmagazin „Profil“ berichtet von Kontaktversuchen mutmaßlicher russischer Agenten zu Mitarbeitern des österreichischen Bundesheers. Das Verteidigungsministerium habe schon vor zwei Monaten die Mitarbeiter des Heeres davor gewarnt. Daraufhin habe das Ministerium Hinweise erhalten, die sich nun so verdichtet hätten, dass die vier Diplomaten als unerwünschte Personen des Landes verwiesen würden. Russland werde auf die Entscheidung Österreichs reagieren, meldete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Außenministerium in Moskau. 

„FT“: Ukraine will Getreide-Zollkontrollen nach Polen verlegen

Die Ukraine verhandelt einem Zeitungsbericht zufolge mit Polen und der Slowakei über die Verlegung von Zollkontrollen für Getreidetransporte ins Landesinnere der beiden EU‑Staaten. Damit sollten russische Drohnenangriffe auf Lastwagen an der Grenze verhindert werden, berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Insider. Das ukrainische Außenministerium erklärt demnach, man habe bereits gemeinsame Grenzkontrollpunkte mit Moldau eingerichtet und wolle diese Initiative nun auf andere Nachbarländer ausweiten.

Ministeriumssprecher Heorhij Tychyj sagt der „FT“, der Schritt sei durch ein „neues Sicherheitsumfeld“ bedingt, in dem Russland gezielt versuche, die ukrainischen Grenzen anzugreifen. Die Regierung in Kiew wolle so schnell wie möglich ein Abkommen mit Polen abschließen. Stellungnahmen aus Warschau und Bratislava sind zunächst nicht bekannt.

Putin: Sind bereit zu Gesprächen mit USA und Ukraine

Nach einem Gespräch mit US-Unterhändler Steve Witkoff über ein Ende des Ukraine-Kriegs zeigt sich Kremlchef Wladimir Putin verhandlungsbereit. „Wir haben vereinbart, dass wir bereit sind, unsere dreiseitigen Kontakte wieder aufzunehmen“, sagte Putin dem kremlnahen Korrespondenten des Staatsfernsehens, Pawel Sarubin, mit Blick auf frühere Gespräche mit US- und ukrainischen Vertretern. 

Der US-Unterhändler Witkoff hatte sich nach Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Europäern einen Tag später mit Putin in St. Petersburg getroffen. Nach dem Treffen hatte Putins Berater Juri Uschakow neue Verhandlungen mit Moskau, Kiew und Washington für Mitte November in Aussicht gestellt.

Putin: Ostukraine ist historisch russisches Land

Russlands Präsident Wladimir Putin lässt ungeachtet seiner angekündigten Bereitschaft zu Friedensgesprächen nicht erkennen, dass er zum Rückzug aus den völkerrechtswidrig besetzten Gebieten in der Ostukraine bereit ist. Die von Moskau beanspruchten Gebiete in der Ostukraine seien historisch russisches Land, sagt Putin. Zugleich erklärt er erneut, Russland bereite sich nicht auf einen Krieg mit Europa vor. Künftige trilaterale Gespräche zwischen Russland, den USA und der Ukraine müssten sich auf Sicherheitsgarantien für Moskau und Kiew konzentrieren. Zudem solle auch über die europäische Sicherheit diskutiert werden.

Selenskyj: Nichts Persönliches zwischen Trump und mir

Angesichts des verstärkten Drucks der USA auf sein Land warnt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj US-Präsident Donald Trump vor weiteren Zugeständnissen an Russland. „Meine Haltung zu Putin ist sehr klar. Ich denke, wenn wir die Sanktionen aufheben, machen wir ihn stärker“, sagte Selenskyj in einem Interview des US-Senders CNN. Er fügte hinzu: „Es ist nichts Persönliches zwischen mir und Präsident Trump, und natürlich bin ich gegen jede Aufhebung von Sanktionen.“

Die Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine haben sich in den vergangenen Wochen stark verschlechtert. Selenskyj hatte gesagt, 
Trump befinde sich „auf der falschen Seite der Geschichte“, nachdem dieser mit Kremlchef Wladimir Putin einen Diesel-Deal geschlossen und Sanktionen gegen Russland aufgehoben hatte. Zudem gab es Berichte über eine von SpaceX-Gründer Elon Musk angeordnete Drosselung des für die ukrainische Armee sehr wichtigen Satelliteninternets Starlink. 

Trump: Musk hat Starlink-Zugang für Ukraine wiederhergestellt

Elon Musk hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump den Zugang der Ukraine zum Satellitennetzwerk Starlink wiederhergestellt. Ob er mit Musk über das Thema gesprochen habe, will Trump auf Nachfrage von Journalisten nicht sagen. Die Ukraine ist für ihre Kommunikation auf dem Schlachtfeld und den Einsatz von Drohnen auf Starlink angewiesen. Eine Drosselung des Dienstes hatte nach ukrainischen Angaben zuletzt die militärischen Aktivitäten im Kampf gegen Russland eingeschränkt. Wer für die Drosselung verantwortlich ist, ist unklar. Das „Wall Street Journal“ hatte berichtet, Musk habe sie angewiesen und sich zuvor mit Trump besprochen. Trump hatte gesagt, weder er noch Musk seien verantwortlich. Musk hatte hingegen betont, die Entscheidung obliege letztlich dem Präsidenten, also Trump.

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