Soundbars sollen den Fernsehton aufwerten und echtes Kinofeeling ins Wohnzimmer holen. Doch welche Modelle überzeugen klanglich? COMPUTER BILD hat den Test gemacht.
Soundbars sollen den Fernsehton aufwerten und echtes Kinofeeling ins Wohnzimmer holen. Doch welche Modelle überzeugen klanglich? COMPUTER BILD hat den Test gemacht.
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Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Moderne Fernseher liefern beeindruckende Bilder für gemütliche Film- und Serienabende. Doch erst der passende Sound macht das Heimkino perfekt. Eine Soundbar sorgt unkompliziert für den richtigen Klang. Der Test von COMPUTER BILD zeigt die besten Modelle und unterstützt Sie bei der Suche nach dem passenden Exemplar. Hier erfahren Sie, was bei den Anschlüssen zu beachten ist, wie die Soundbars Raumklang mit Dolby Atmos erzeugen und welche Modelle für die Musikwiedergabe geeignet sind. Wenn Sie eine besonders preisgünstige Lösung suchen, finden Sie die hier:
Soundbars unter 300 Euro im Test.
Das
Sony Bravia Theatre Trio Kitist mit den Rücklautsprechern Rear 9 und Subwoofer nicht nur wahnsinnig teuer, sondern den irren Preis sogar wert. Wer kabel- und lückenlosen Raumklang ohne echte Schwächen will, liegt hier goldrichtig.
Sony
2.999,00 EUR
Als Soundbar geht das große Set kaum durch, es ist aber bei Aufbau und Handhabung genauso benutzerfreundlich – wenn man es modern und digital mag: Eine Smartphone-App ersetzt das Display, und analoge Schnittstellen gibt es nicht. Dafür besonders erfreulich: vier Dolby-Atmos-Kanäle und Kompatibilität mit jedem beliebigen TV-Gerät.

Das Bravia Theatre Trio Kit mit Rear 9 und Subwoofer schafft es mit hervorragendem Sound an die Spitze.
Foto: COMPUTER BILD
Die irrwitzig günstige
Ultimea-2.1-Soundbarist eine ideale Klangunterstützung für Fernseher, auf denen statt Hochglanz-Streaming noch das klassische TV-Programm läuft. Platzsparend, leicht anzuschließen – und dennoch kräftig: Ein kleiner Mini-Subwoofer gibt der Stereo-Soundbar erstaunlich viel Tiefe.
ULTIMEA
59,99 EUR
Für Gamer und Heimkino-Fans ist die Billig-Soundbar nichts, denn sie verarbeitet keine Dolby-Klangformate und hat nicht einmal einen HDMI-Anschluss. Wer das alles nicht braucht, bekommt auch für den doppelten Preis keinen besseren TV-Ton ohne Extra-Subwoofer.

Die Ultimea Poseidon M20 Pro bewirkt keine Wunder, aber wertet den TV-Klang deutlich auf.
Foto: COMPUTER BILD
Im Soundbar-Test bei COMPUTER BILD nehmen wir die Geräte genau unter die Lupe: Was die Lautsprecher leisten, wird mit Messinstrumenten unter klaren Kriterien erfasst. Darüber hinaus wird jede Funktion, die Einrichtung und Bedienung von Fachredakteuren getestet.

Die Lautstärke einer Soundbar messen wir in speziellen Testräumen. Zum Einsatz kommt dabei ein Schallpegel-Messgerät (siehe Bild), die Messergebnisse in Dezibel (dB) gehen in die Soundbar-Bewertung ein.
Foto: COMPUTERBILD
Die Klangqualität ist das wichtigste Leistungskriterium einer Soundbar im Test. Wie gut der Klang einer Soundbar ist, kann aber kein Messwert beziffern – deshalb prüfen wir Soundbars ebenfalls im praxisnahen Einsatz: Wie gut funktioniert die Wiedergabe von Raumklang bei Filmen? Liefert die Soundbar auch eine ordentliche Musikwiedergabe? All das beurteilen Fachredakteure in Hörtests, die Maximallautstärke messen wir natürlich auch – für großes Kino braucht es manchmal eben auch mehr Leistung.

Wie sich die Soundbar
Marshall Heston 120in der Praxis schlägt, prüft COMPUTERBILD-Redakteur Robert Ladenthin hier im Heimkino-Testraum.
Foto: COMPUTER BILD
Neben dem Klang entscheidet der Bedienkomfort mit darüber, wie viel Freude eine Soundbar im Alltag macht. Deshalb überprüfen wir im Test die Fernbedienung und weitere Bedienelemente – doch nicht nur das: Auch schauen wir uns die Hersteller-Apps und die dort enthaltenen Komfort-Funktionen wie Equalizer, Autokalibrierung und Update-Möglichkeiten an – um nur einige zu nennen.

Bedienelemente an der Soundbar: Gibt es Schalter, Drehregler oder Sensortasten für die wichtigsten Funktionen? Hier im Bild testen wir die Tasten auf der
Samsung QS710GF.
Foto: COMPUTERBILD
Viele Soundbars können heute weit mehr, als nur den TV-Klang aufbessern: Gibt es Zuspielmöglichkeiten für Audio-Streaming-Dienste per WLAN und Bluetooth, bietet die Soundbar Platz für ein Toslink- oder Stereo-Kabel vom
CD-Player? Jeder Anschluss wird nicht nur katalogisiert – sondern auch auf Funktionalität geprüft.
Sony
BRAVIA Theatre Trio Kit
KEF
XIO
Samsung
HW-Q995GF
Sonos
Arc Ultra
JBL
BAR 1300MK2
Samsung
HW-QS710GF/ZG
Marshall
Heston 120
Sony
BRAVIA Theatre Trio
TCL
Q85H Pro
LG
Sound Suite | Immersive Quad Suite 7 Pro
JBL
BAR 1000MK2
Bose
Lifestyle Ultra Soundbar
TCL
S65K Soundbar
JBL
Bar 800MK2
LG
Sound Suite Soundbar H7
Hisense
HT Saturn
TCL
A65K
JBL
Bar 500MK2
Sony
BRAVIA Theatre Bar 7
Marshall
Heston 60
Cinebar 22
Teufel
LG
DS70TY
TCL
Q65H
JBL
BAR 300MK2
Sony
Bravia Theatre System 6 HT-S60
Sony
BRAVIA Theatre Bar 5
ULTIMEA
Soundbar Poseidon M20 Pro
Sony
Bravia Theatre Bar 6 (HT-B600)
Amazon
Fire TV Soundbar Plus
LG
S40T
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Lange war die Gretchenfrage: einfache Soundbar oder mehrteiliges System mit Raumklang-Boxen? Wer sich nicht für eins von beidem entscheiden kann, muss das auf dem Soundbar-Markt von 2026 auch nicht mehr: An der
JBL Bar 1000MK2sind Surround-Boxen für Raumklang unsichtbar angedockt, die vor dem Filmabend in Sekundenschnelle aufgestellt sind. Das klappt alles kabellos, denn der Klang kommt per Funk und die Satellitenboxen haben Akkus, die im Ruhezustand an der Soundbar aufladen.

Auch die JBL Bar 800MK2 schafft die Transformation von Soundbar zu Surround-System: Im Bild ist ein Teil der Soundbar als Raumklang-Box abgekoppelt.
Foto: COMPUTERBILD
In Sachen Flexibilität macht JBL niemandem etwas vor, nur ist die 1000er-Bar mit ihrem brachialen Klang und klobigen Subwoofer nicht ideal für detailreiche Musikwiedergabe oder kleine Wohnzimmer. Die 1000MK2 ist trotz aller Flexibilität nicht die eine Soundbar für alle Fälle – oder Geldbeutel. Günstiger ist die
JBL Bar 500MK2mit gleichem Subwoofer, nur eben ohne aufwärts spielenden Lautsprecher für echten 3D-Sound. Aber wofür braucht man so was?
Surround-Sound mit ringsum verteilten Lautsprechern ist nicht mehr die Königsklasse des Heimkino-Klangs: 3D-Sound bringt noch mehr Räumlichkeit, braucht dafür aber zusätzliche Lautsprecher. Die stecken in der Soundbar oder den Surround-Boxen, sogenannte Upfiring-Speakers.

Hier gut zu sehen auf den Satellitenboxen der JBL Bar 1000MK2: Die aufwärts zeigenden Lautsprecheröffnungen für 3D-Klang mit Dolby Atmos und DTS:X.
Foto: COMPUTERBILD
Während die Dialoge im Film weiter von vorne kommen, nähert sich damit der Lärm eines landenden Hubschraubers von oben. Wie das funktioniert? Die 3D-Lautsprecher schießen gezielt Tonspuren nach oben und spielen Billard mit der Zimmerdecke: Der Sound wird geschickt über eine Bande gespielt und kommt somit von oben zurück. 3D-Soundformate wie Dolby Atmos oder DTS:X machen das möglich, indem sie den Klang dafür fein auffächern.

So ungefähr arbeitet Dolby Atmos, um Raumklang auch von oben zu ermöglichen: Die Zimmerdecke dient wie eine Bande beim Billard für Trickschüsse um die Ecke.
Foto: Samsung
Raumklang geht übrigens auch ohne Surround-Boxen. Die Soundbar Samsung QS710GF kann, was andere Soundbar-Subwoofer-Kombis wie die JBL Bar 500MK2 nicht schaffen: 3D-Klang ganz ohne im Raum verteilte Zusatzlautsprecher. Die Samsung-Bar spielt auch bei höchster Lautstärke druckvoll und ohne Übersteuern 3D-Klang aus und krönt sich zur besten Soundbar-Kombi mit Subwoofer.
Natürlicher SoundWelche Klangfülle die
Sonos Arc Ultraaus ihrem schlanken Gehäuse zaubert, ist ganz erstaunlich. Sie klingt sehr ausgewogen und natürlich mit hervorragender Sprachwiedergabe. Einen Subwoofer wird da kaum jemand vermissen.
Sonos
923,99 EUR
Die Sonos Arc Ultra ist außerdem sehr vielseitig und bestens für die Musikwiedergabe geeignet. Da punktet nicht nur der erwähnt gute Klang, die zahlreichen Streaming-Möglichkeiten sind ebenfalls klasse.
Braucht jede Soundbar einen Subwoofer?Wer kein Problem damit hat, zusätzliche Surround-Lautsprecher zu platzieren, bekommt diese inklusive 3D-Klang mit der TCL Q85H Pro rekordverdächtig günstig – unser Preistipp bei den Komplettsystemen. Auch ein Subwoofer ist dabei. Den braucht es auch für tiefe Töne im Heimkino – oder geht es auch ohne?

Subwoofer müssen nicht riesig sein. Die Samsung QS710GF bewies im Test, dass Mut zu weniger Subwoofer-Masse sich auszahlt: Eine starke Soundbar mit kleinem Subwoofer ist das neue Geheimrezept!
Foto: COMPUTERBILD
Im Labor zeigen alle Soundbars, dass sie mehr als ausreichend Lautstärke für das Heimkino mitbringen: Die Messgeräte zeigten nahezu immer 100 Dezibel (dB) und mehr an, leisere Geräte lagen nur geringfügig darunter. Alle überschreiten voll aufgedreht den Grenzwert zur Körperverletzung von 85 dB, von Lärmbelästigung (ab circa 55 dB) ist da schon lange keine Rede mehr. Viel interessanter ist die Frage: Welche Soundbar klingt auch am Anschlag gut und produziert klanglich mehr als nur Lärm?

Hohe Lautstärke, stabiler Ton, voller Raumklang: Gehobene Soundbar-Sets wie die LG DS95TR schaffen tatsächlich alles.
Foto: COMPUTERBILD
Die wichtigsten Punkte bei der Raumklang-Qualität holt sich die
Samsung Q995GF, denn deren Lautsprecher machen weder hörbare Störgeräusche, noch übersteuern sie schnell. Hier kommen insbesondere die JBL-Bars an Grenzen: Auch wenn die Bar 500MK2 und 1000MK2 die größten Subwoofer im Testfeld haben und sehr laut werden, will man nach einem Drittel der Maximallautstärke nicht weiter aufdrehen – oder in einen größeren Raum wechseln. Wird damit eine wilde Party beschallt, fällt auch der weniger differenzierte Klang nicht so auf.

Die Marshall Heston 120 macht ordentlich Druck, auch ohne Subwoofer. Sie kostet auch mehr als starke Komplettpakete von Samsung und LG.
Foto: COMPUTERBILD
Stabil bei hoher Lautstärke ist die
Marshall Heston, nur ist diese eben mit ihrer schmalen Ausstattung keine Glanzlösung für raumfüllenden Heimkino-Klang. Auf diesem Gebiet glänzt die günstige TCL-Lösung Q85H Pro: Sie bietet echt guten Raumklang und macht der etablierten Konkurrenz preislich ordentlich Druck. Weniger Druck macht ihr Klang, dafür ist er vielfältig einstellbar.
Wie Fernseher haben gerade größere Soundbars oft mehr als einen HDMI-Anschluss. So finden
Spielekonsolen,
Streaming-Boxenoder
Blu-ray-Playerauch an der Soundbar ein Zuhause. Die gibt dann den Ton aus und leitet das Bild gleichzeitig an den Fernseher weiter.

Gut bestückt: Die Anschlussleiste der TCL Q85H Pro muss sich vor doppelt so teuren Flaggschiff-Serien großer Hersteller nicht verstecken.
Foto: COMPUTERBILD
Das nennt sich HDMI-Passthrough und macht die Soundbar zur praktischen Anschlussbox: Ein HDMI-Kabel am Fernseher genügt so für mehrere Zuspielgeräte. Ein USB-Anschluss findet sich meist gleich daneben. Da dieser bei keiner neuen JBL-Bar Musik oder Filme von USB-Medien ausliest, lesen Nutzerinnen und Nutzer externer Datenträger besser das Datenblatt.
Vorsicht: Nicht alle Anschlüsse sind nutzbarManche USB-Anschlüsse entpuppen sich als nutzlose Attrappen, die lediglich für Serviceleistungen gedacht sind. Der Trend ist klar: Weniger Hardware und Kabelverbindungen sind heute einfach mehr. Nur HDMI bleibt eine sichere Bank. Da sollte der Fernseher auf jeden Fall den Standard
HDMI 2.1unterstützen. Ältere HDMI-Anschlüsse nehmen zwar den gleichen Stecker auf, sind aber mit scharfen 4K-Bildern in rasanter Gaming-Geschwindigkeit überfordert. Für Top-Qualität ist HDMI 2.1 deshalb ein Muss.
Ältere Medienformen sind noch lange nicht tot: CD-Sammlungen und Schallplatten bleiben vielen heilig – allerdings wird Musik immer häufiger gestreamt. Soundbar-Hersteller setzen deshalb auf die smarte und kabellose Zukunft und rüsten ihre Produkte entsprechend auf: Alle Testgeräte mit Ausnahme von Teufel haben eigene WLAN-Empfänger: So muss der Fernseher nicht angeschaltet bleiben, um Musik abzuspielen. Besser so: Früher war zu oft plötzlich die Musik aus, wenn der Fernseher Strom sparen wollte.
Bluetoothhaben die Bars auch schon lange, nur sind damit Empfangsreichweite und Wiedergabequalität deutlich geringer.

Smarte Einrichtung: JBL zwingt User bei der Einrichtung zur Nutzung der App "JBL One" – und erleichtert ihnen damit die ideale Einmessung und Nutzung seiner Soundbars.
Foto: COMPUTERBILD
Einfach anschließen und loslegen? Das ist nicht bei allen Herstellern möglich, oft braucht es für die Einrichtung eine zugehörige App. Marshall verlangt gar die Erstellung eines Nutzerkontos. Ob das alles wirklich nötig ist? Darüber lässt sich streiten. Unterm Strich sind die Apps hilfreich, wenn man sie einmal nutzt.
Soundbar-Apps: Hürde oder Hilfe?Software-Updates für die Soundbar laufen mittlerweile direkt über die Hersteller-Apps, für Problembehebung muss also kein USB-Stick mit Download-Patches bepackt werden. Smartphone-Muffel können jenseits davon auch auf die Apps verzichten. Die volle Funktionalität smarter Soundbars gibt es ohne Handy-Anwendung aber nicht: Equalizer zur Feineinstellung des Tons sind meist nur in der App zu finden, auch führt sie durch die Kalibrierung des Systems – und die ist für eine Anpassung des Soundbar-Klangs an die Raumbedingungen unerlässlich.

Soundbar-Apps helfen mit bildlichen Darstellungen bei der Kalibrierung des Geräts – hier zu sehen in der JBL One App.
Foto: COMPUTERBILD
Eine Fernbedienung bringt zwar bis auf Marshall jedes Gerät mit, nur fallen die meist spartanisch aus, und die LED-Anzeigen an den Soundbars geben oft wenig Aufschluss über laufende Einstellungen. Keine Soundbar im Testfeld hat ein vollwertiges Display, manche nur blinkende Signalleuchten – daraus wird kaum einer schlau.
Unterschied: Soundbar, Sounddeck, Subwoofer
Unter statt vor dem Fernseher: Sounddecks wie die Nubert nuBoxx AS-425 max tragen Fernseher mit bis zu 50 Kilogramm Gewicht.
Foto: Nubert
Soundbar hier, Subwoofer dort, und wenn ich nicht bei dir bin, dann bin ich auf dem Sounddeck. Doch wo liegen die Unterschiede bei all der Lautsprecher-Technik? COMPUTER BILD bringt ein wenig Licht ins Dunkel.
Die beste Soundbar 2026: Testsieger ist das Sony Bravia Theatre Trio Kit, das mit einem sehr detailreichen und raumfüllenden, kräftigen Klang und einer simplen Handhabung punktete. Guten Sound gibt es aber auch günstiger – wie unser Preis-Tipp beweist: Die Ultimea Soundbar Poseidon M20 Pro verhilft betagteren Fernsehern zu einem ausgewogenem Klang. Die TCL Q85H Pro bietet das beste Budget-Vollprogramm mit Raumklangboxen.
Die meisten Soundbar-Modelle bieten die Option zur Bluetooth-Wiedergabe via Smartphone, Tablet oder PC. Das eröffnet viele Möglichkeiten für die Wiedergabe von eigener Musik, Podcasts, Hörbüchern oder auch Radiosendern. Musik-Streaming-Dienste wie Spotify, Deezer oder Apple Music stehen dabei für viele Nutzerinnen und Nutzer an erster Stelle. Einige Geräte lassen sich direkt mit dem Internet verbinden. Zusammen mit Anwendungen wie Spotify Connect erhält man dann direkten Zugriff auf den Dienst, ohne den Umweg über Bluetooth. Radioempfang via UKW und DAB+ ist nur in wenigen Ausnahmefällen möglich.
Wie schließt man eine Soundbar an?Für den Anschluss an den Fernseher greifen Nutzerinnen und Nutzer im Normalfall auf HDMI zurück. Hierüber lassen sich große Datenmengen übertragen, etwa für 5.1- oder 7.1-Surround-Sound. Zusätzlich setzen viele Hersteller auf einen optischen Audioeingang, der ebenfalls für die Verbindung zwischen Fernseher und Soundbar herhält. Allerdings: Wer die neuesten Highlights wie Dolby Atmos wünscht, der braucht den verbesserten Audiorückkanal, auf Englisch "Enhanced Audio Return Channel", kurz eARC. Nur hierüber fließen die richtig großen Datenströme. Der einfache Audiorückkanal (ARC) und die optische Audioverbindung reichen dafür nicht.
ARC & eARC am Fernseher freischaltenUm Funktionen wie Surround-Sound und Dolby Atmos zu hören, reichen nicht nur passende Soundbars und HDMI: Bei vielen Fernsehern müssen der Audiorückkanal (ARC) und erweiterte Audiorückkanal (eARC) erst im Bereich "Ton" oder "Anschlüsse" aktiviert werden. Außerdem muss der Fernseher die digitale Tonspur unangetastet ausgeben, je nach Fernseher heißt das beim Audio-Format "Bypass", "Durchleiten" oder "raw". Liefert ein UHD-Player das Programm, gibt es dort ebenfalls entsprechende Audio-Einstellungen für den HDMI-Ausgang.
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