Der LG OLED G6 ist einer der am heißesten erwarteten Fernseher fürs Modelljahr 2026. Ob er den herausragenden Vorgänger übertrumpfen kann, klärt der Test von COMPUTER BILD.
Der LG OLED G6 ist einer der am heißesten erwarteten Fernseher fürs Modelljahr 2026. Ob er den herausragenden Vorgänger übertrumpfen kann, klärt der Test von COMPUTER BILD.
Der LG OLED G6 ist ein fast perfekter Fernseher. Bei der maximalen Helligkeit übertrifft er den Vorgänger leicht, Farb-, Helligkeits- und Kontrastverläufe sind auf Referenz-Niveau. Größte Innovation ist die Einführung einer 12-Bit-Farbverarbeitung, wodurch sich die Bilddarstellung im Vergleich zum bereits exzellenten Vorgängermodell weiter verbessert hat. Zusätzliche Pluspunkte sammelt der LG OLED G6 durch seine riesige App-Auswahl und die ergonomische Fernbedienung mit Pointer-Funktion. Selbst der Klang ist gut, auch wenn LG auf separate Tief- oder Hochtöner verzichtet. Ebenfalls freuen können sich Gamer, denn alle vier HDMI-Anschlüsse verdauen Bildraten bis 165 Hertz.
Pro
Mit seiner G-Serie setzt Hersteller LG seit über zehn Jahren den Maßstab für
OLED-Fernseher. Der Grund? Bis 2022 waren die Koreaner die einzigen Hersteller, die OLED-Panels in herkömmlichen Fernsehgrößen produzierten. Zwar setzt Samsung seit Vorstellung des
S95Bauf die hauseigene
QD-OLED-Technik, andere große Marken wie Panasonic und Philips kaufen jedoch ihre Panels exklusiv bei LG Display. Und selbst Samsung stattet etwa das 83-Zoll-Modell seines 2025er-Flaggschiffs
S95Fmit einem WOLED-Panel von LG aus. Ob LG seine Erfolgsgeschichte im OLEDG69LS fortschreibt? Der Test von COMPUTER BILD liefert die Antwort anhand des 65-Zoll-Modells LG OLED65G69LS.
Es sind 16 Schrauben nötig, um den LG OLED G6 aufzubauen. Zumindest wenn sich Interessierte für die Variante mit Standfuß entscheiden. Ob es sich um einen LG OLED G6 mit Standfuß oder Wandhalterung handelt, lässt sich an der Modell-Endung erkennen. Endet die Bezeichnung auf -LS handelt es sich um die Standfuß-Variante, endet der Name auf -LW kommt der G6 mit einer praktischen Wandhalterung. Für eine nahtlose Wandmontage eignet sich der LG G6 dank seiner rückseitigen Aussparungen und einer Gehäusedicke von gerade mal 2,4 Zentimetern ideal. Unser Testmodell ist allerdings eines mit Standfuß. Der ist höhenverstellbar (4,3 Zentimeter oder 9,8 Zentimeter) und thront auf einer massiven, dünnen Metallplatte. Aus optischen Gründen entscheiden wir uns für die niedrigere Einstellung. Damit steht unsere 65-Zoll-Variante (Bildschirmdiagonale 165 Zentimeter) stabil und ohne zu Wackeln auf dem Test-Sideboard. Bis auf seine Plastikrückseite ist der G6 zum Großteil aus Metall gefertigt und wirkt insgesamt sehr hochwertig.

Das dürfte LG-Jünger freuen: Drei von vier Modellreihen des LG OLED G6 erhalten die legendäre MR26GB-Fernbedienung.
Foto: COMPUTER BILD
Durch den Einrichtungsprozess führt uns LGs diesjährige Benutzeroberfläche webOS 26. Wie mittlerweile bei fast allen TV-Herstellern üblich, brauchen User ein (LG-)Konto, um neben Live-TV auch Streaming-Apps herunterladen und nutzen zu können. Praktisch: Je nachdem, ob der TV auf einem Sideboard Platz nimmt oder an der Wand hängt, optimiert der LG G6 auf Wunsch den Ton. Zudem lässt sich bereits beim Einrichten entscheiden, ob der OLED-Fernseher Bild und Ton mit KI verbessern soll oder nicht. Natürlich lassen sich diese Einstellungen auch später noch vornehmen oder ändern. Wir wollen uns das Bild erst mal ohne KI anschauen und lassen die entsprechenden Regler unangetastet. Im Anschluss begrüßt uns die gewohnte LG-Startseite mit obligatorischem Werbeblock, der fast die gesamte obere Bildhälfte einnimmt, sowie darunterliegenden Kacheln für Themenblöcke wie Sport, Gaming, Musik und die sogenannte LG Gallery+, mit der sich auch ohne Abo-Modell kunstvolle Bildschirmschoner einrichten lassen.

Burn-in scheint kein großes Thema mehr zu sein, denn kunstvolle Bildschirmschoner gibt es nun auch auf OLED-TVs wie dem LG G6. Sicherheitshalber wechselt das Motiv aber alle paar Sekunden.
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Darunter befindet sich eine lange Reihe an Streaming-Apps. Das Gute an großen Ökosystemen wie webOS? Es gibt alle bekannten Inhalte-Anbieter. Neben Netflix, Amazon Prime Video, Apple TV und Disney+ finden sich Sky WOW, HBO Max, Spotify und sogar eine Anwendung für HD+ in LGs originärem App-Store. Was webOS (noch) nicht bietet, ist eine anbieterübergreifende Merkliste, über die sich Streaming-Inhalte unterschiedlicher Anbieter fortsetzen lassen. Das bieten bisher nur Google TV und in eingeschränktem Maße Samsungs Tizen.

Gaming ist auf dem LG OLED G6 eine absolute Augenweide. Bis zu 165 Hertz garantieren butterweiche Spiel-Abläufe.
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Bei der Bildqualität setzt LG erneut Maßstäbe. Mit einer maximalen HDR-Helligkeit von 2.390 Candela pro Quadratmeter (cd/m2) ließ der G6 im Test die Muskeln seines Tandem-OLED-Panels der zweiten Generation spielen und übertrifft damit den bereits enorm hellen LG OLED G5 (2.245 cd/m2). Zudem gelang dem G6 im Filmmaker Mode eine mustergültige Darstellung von Helligkeitsverläufen, denn der sogenannten EOTF-Kurve im Bildvermessungs-Tool Calman folgte der OLED-TV perfekt. Heißt: Das Bild ist weder zu dunkel noch zu hell, sondern wirkt in jeder Szene natürlich, fast wie gemastert. Damit ist LGs Top-OLED für 2026 ganz nah an der Referenz. Dazu kommt: Gepaart mit dem nahezu unendlich hohen Maximalkontrast der selbstleuchtenden OLED-Pixel zeichnet der LG ein extrem plastisches, fast dreidimensionales Bild.

Im Filmmaker Mode folgt der LG OLED G6 der EOTF-Kurve perfekt. Zudem sind die Farbabweichungen mit einem Delta E von 1,82 verschwindend gering.
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Auch die Farbwiedergabe ist überragend. Im Test erreichte der G6 sowohl im fürs normale TV-Schauen relevanten sRGB-Farbraum als auch im HDR-Farbraum DCI-P3 eine Abdeckung von 99,94 beziehungsweise 99,77 Prozent. Den künftig immer wichtigeren HDR-Farbraum BT.2020 deckte der LG immerhin zu 78 Prozent ab. Wo der G6 einen merklichen Sprung zum Vorgänger gemacht hat, ist beim Banding. Darunter versteht man Bildfehler, bei dem eigentlich weiche Farb- oder Helligkeitsverläufe in sichtbare Streifen zerfallen. Ob ein Fernseher Banding hat, lässt sich etwa an Szenen mit einem Himmel beim Sonnenuntergang oder Szenen mit Nebel oder Rauch beobachten.

Größte Weiterentwicklung zum LG OLED G5? Dank 12-Bit-Farbverarbeitung konnte der Hersteller Banding beim G6 stark reduzieren.
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Hatte der LG OLED G5 in stressigen Szenen teilweise mit Stufenbildung zu kämpfen, ist das Phänomen auf dem LG OLED G6 nahezu verschwunden, selbst in fordernden Test-Sequenzen. Der Trick? Während der G5 Farben mit 10 Bit verarbeitete, soll der neue Alpha 11 AI Gen 3 Prozessor des G6 (der übrigens auch im LG OLED C6 stecken soll!) Bildinformationen mit 12 Bit durch die Pipeline schicken. Das heißt: Statt rund einer Milliarde Farben zeigt der G6 nun über 68 Milliarden Farben. Bedeutet: Der G6 kann Farben um ein Vielfaches feiner abstufen.

Von der Seite angeguckt: Bei blickwinkelstabilen OLED-Displays kein Problem; Farben und Kontraste verwaschen auf dem G69LS auch bei schräger Betrachtung nicht.
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Vor- und Nachteil zugleich: Das Bild des LG OLED G6 lässt sich bis ins kleinste Detail feintunen. Was Display-Experten freut, könnte Laien überfordern. Die gute Nachricht? Zum perfekten Bild gelangen User mit wenigen Handgriffen. Wer sich bei der Ersteinrichtung gegen das AI-Bild Pro entscheidet, landet mit der Bild-Einstellung Autom. Energiesparen auf der Startseite. Nach Drücken der Zahnrad-Taste auf der Fernbedienung öffnet sich eine grau unterlegte Liste mit Kacheln für die Schnell-Optionen. Hier sollten Nutzerinnen und Nutzer den Bildmodus Filmmaker Mode auswählen. Ist der aktiviert, zeigt der LG Serien, Filme, aber auch die Tagesschau genau so, wie sich der Regisseur das gedacht hat. Dazu zählt neben korrekten Farb-, Kontrast- und Helligkeitsverläufen auch eine Zielfarbtemperatur von 6.500 Kelvin. Während das Bild sowohl im KI- als auch im Energiespar-Modus etwas unterkühlt wirkt, erscheint es im Filmmaker Mode weder zu kalt noch zu warm, sondern neutral weiß. Das bestätigte auch die Labormessung, wobei dem G6 im Test mit 6.442 Kelvin fast eine Punktlandung gelang.

Wer sich beim Einrichten gegen das "AI-Bild Pro" entscheidet, startet mit der Bildeinstellung "Autom. Energiesparen". Damit ist das Bild jedoch einen Tick zu kühl.
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Wozu es dann noch Bild-Verbesserer wie Dolby Vision braucht? Während der Filmmaker Mode darüber entscheidet, wie Fernseher das Bild darstellen, sorgt Dolby Vision dafür, welche Daten der TV bekommt. So sorgt der Filmmaker Mode dafür, dass der G6 keine künstlichen Effekte nutzt, die EOTF-Kurve korrekt trifft und Farben möglichst neutral darstellt. Das Ziel: Eine möglichst originalgetreue Darstellung von Inhalten. Dolby Vision wiederum ist ein HDR-Format mit dynamischen Metadaten. Erkennt der G6 kompatible Inhalte, wie es sie vielfach bei den großen Streaming-Anbietern gibt, kann er diese Informationen Szene für Szene und teilweise sogar Bild für Bild auslesen. So weiß der LG genau, wie er jede Szene und nicht nur den Film insgesamt darstellen soll (normales HDR10). In Kombination entsteht das bestmögliche HDR-Erlebnis. Allerdings besitzen LG-Fernseher wie der G6 nicht die (weniger verbreitete) Konkurrenz-Technik HDR10+. Kein Wunder: Die hat Angst-Gegner Samsung erfunden. Dolby Vision und HDR10+ unterstützen etwa der
Philips OLED910und der
Panasonic Z95B. Übrigens: Wer das Bild des LG OLED G6 weiter perfektionieren will, kann das dank Auto-Cal-Funktion mit passendem
Kolorimeter und Calman-Softwaretun. Selbstverständlich bieten auch Händler wie Media Markt TV-Kalibrierungen gegen Aufpreis an.

Auch für Dolby Vision empfiehlt sich der Filmmaker Mode. Bei Dolby-Vision-Inhalten ab Werk aktiv ist der etwas zu grelle Modus "Kino Home". Der entspricht der Einstellung "Dolby Vision Hell" auf Konkurrenz-Geräten.
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Bei aktuellen
Fernsehernimmer ein Thema: die sogenannte Zwischenbildberechnung, auch
Bewegungsglättunggenannt. Diese Funktion ist bei modernen TVs in der Regel ab Werk aktiv und bewirkt eine flüssige Darstellung von Inhalten. Vor allem bei Kinoproduktionen ist das nicht selbstverständlich, denn Filme für die große Leinwand werden seit jeher mit 24 Bildern pro Sekunde produziert. Die Folge? Ein leichtes Ruckeln bei schneller Bildabfolge. Während das Phänomen auf der weichen, weit entfernten Kinoleinwand wenig stört, wirken hektische Szenen beim heimischen Sitzabstand und besonders bei einem schnell schaltenden OLED-Panel wie dem des G6 deutlich unsauberer. Die Lösung? Nach jedem echten angelieferten Bild setzt der LG OLED G6 bis zu drei Zwischenbilder ein. Die errät er, indem er sich Bild eins und zwei anschaut und Vermutungen anstellt, was wohl dazwischen passieren könnte. Je besser ein Fernseher diese Vorhersage trifft, desto unwahrscheinlicher entstehen Artefakte um Personen oder Gegenstände.

Nicht-native Inhalte (hier 1080p-Material von "The Dark Knight") skalierte der OLED65G69LS fehlerfrei auf 4K hoch.
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Im Test gelang das dem LG OLED G6 bei geringer bis mittlerer Glättung gut, bei hohen Stufen traten jedoch teilweise kleine Bildfehler auf. Cineasten, denen der Filmmaker Mode mit ab Werk deaktivierter (!) Bewegungsglättung zu ruckelig erscheint, navigieren zum Bildmenü-Unterpunkt Klarheit und dann zu TruMotion. Garantiert artefaktfrei und perfekt für Kinofilme und hochwertige Serienproduktionen ist der Modus Filmische Bewegung. Wer es etwas flüssiger mag, kann auch den Modus Natürlich zuschalten. Je nach Szene ließ sich der G6 im Test dabei zu gelegentlichen Geisterbildern hinreißen. Wer sein Bild gern butterweich haben möchte, kann Glatte Bewegung auswählen. Hier kommt es allerdings recht häufig zu Partikel-Wölkchen um Personen und Gegenstände sowie zum berühmt-berüchtigten Soap-Opera-Effekt, bei dem Kinofilme wie TV-Produktionen aussehen. Besser, man schaltet den Modus also nur bei letztgenannten Erzeugnissen zu. Wer mit den voreingestellten Glättungs-Stufen unzufrieden ist, kann diese beim Punkt Nutzerauswahl auch nach eigenen Vorlieben einstellen.

Für eine artefaktfreie Wiedergabe empfiehlt sich die "Filmische Bewegung". Die glättet Filme und Serien leicht, erhält aber den klassischen Kino-Look.
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Zu einem guten Bild gehört ein guter Ton. Zwar hat LG G6 lediglich zwei nach unten abstrahlende Stereo-Lautsprechern, die boten im Test aber einen kräftigen, klaren und hinreichend lauten Klang. Separate Tieftöner oder Höhenlautsprecher besitzt der OLED65G69LS hingegen nicht. Wer mehr Klangvolumen möchte, kann den oben angesprochenen Sound-Modus AI-Ton Pro zuschalten. Damit tönt der TV räumlicher, aber auch merklich lauter. Auf der Habenseite lässt sich Sprache besser von Umgebungsgeräuschen trennen, Stimmen wirken aber insgesamt dünner. Hier kommt es auf den persönlichen Geschmack an. Wir tendieren dazu, den TV im Ton-Modus Standard zu belassen. Wer sich Kino-Ton ins Wohnzimmer holen möchte, kommt indes kaum um eine externe Soundlösung herum. Hier bieten sich neben klassischen Heimkino-Systemen auch
Soundbarsan. Die klingen oft ähnlich wuchtig und kommen mit weniger Kabelsalat aus. Das beste Modell von LG hört auf den Namen
DS95TRund kommt im Paket mit Subwoofer und Rücklautsprechern inklusive Dolby-Atmos-Funktion. Besser ist es allerdings, noch ein wenig zu warten. Denn noch im Frühjahr 2026 soll
LGs Sound Suitemit Dolby Atmos Flex Connect auf den Markt kommen. Dabei lassen sich Soundbar, Subwoofer und bis zu vier beliebig im Raum platzierbare Lautsprecher-Einheiten kombinieren.

Wer mag, kann Bild und Ton von KI verfeinern lassen. Die Reiter heißen "AI-Bild Pro" und "AI-Ton Pro" und lassen sich unabhängig voneinander an- und ausschalten.
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Egal ob Soundbar oder AV-Receiver: Audio-Geräte docken in der Regel per HDMI eARC ("Enhanced Audio Return Channel") am LG OLEDG69LS an. Wer zockt, kann sich freuen, denn alle vier HDMI-Anschlüsse verdauen variable Bildraten bis 165 Hertz in nativer 4K-Auflösung. Dazu gesellt sich eine unkritische Controller-Eingabeverzögerung von 12,9 Millisekunden. Klassisches Fernsehen empfängt der G6 wahlweise über Kabel, Satellit oder Antenne. Praktisch: TV-Sendungen lassen sich aufzeichnen, mangels Twin-Tuner können User aber nicht gleichzeitig ein anderes Programm anschauen. Dafür gibt es eine Time-Shift-Funktion, mit der sich das laufende Programm anhalten oder zurückspulen lässt.

Der LG OLED G6 bietet alle nötigen Anschlüsse: vierfach HDMI, dreimal USB-A, eine LAN-Buchse, einen optischen Digitalausgang für ältere Receiver und Kopfhörer, Anschlüsse für Kabel, Antenne und Satellit sowie einen Schacht für ein CI+-Modul.
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Ebenfalls gut ist der interne Mediaplayer. Der spielte im Test (fast) alle Inhalte von unserer externen USB-Festplatte ab. Einziger Wermutstropfen: Auch im Jahr 2026 spart sich LG die Kosten für die Raumklang-Lizenz DTS, sodass der G6 bei entsprechenden Inhalten schweigt (der G4 aus dem Jahr 2024 war der letzte LG-Top-OLED mit DTS). Beim Streaming ist das Raumklang-Format jedoch so gut wie ausgestorben und von Dolby Digital sowie Dolby Atmos verdrängt, sodass das Problem für die meisten Nutzerinnen und Nutzer ein theoretisches bleibt. Wer unbedingt einen TV mit DTS-Unterstützung sucht, sollte zu einem Gerät mit Google TV greifen, etwa von Sony, Philips oder TCL.

SDR-Quellen verpasst der LG OLED G6 auf Wunsch einen HDR-Anstrich für bessere Farben und Kontraste. Dafür müssen User den Regler bei "AI HDR Remastering" umlegen. Im Gegensatz zu Samsung-TVs mit ähnlicher Funktion blieben uns beim G6 rotstichige Inhalte erspart.
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Zum Schluss müssen wir noch kurz über die Fernbedienung sprechen. Hatte LG beim OLED G5 einen neuen, moderneren Riegel ohne Zehnertastatur eingeführt (MR26GA), rudert der Hersteller beim LG OLED G6 zurück und setzt erneut auf die altbewährte Magic Remote (MR26GB) – zumindest bei den Modellen mit Standfuß und bei der Wandversion G68LW. Die moderne Fernbedienung soll nur dem G67LW beiliegen. Aufgrund der guten Ergonomie und des Tastenfeedbacks bevorzugen wir die MR26GB. Die praktische Pointer-Funktion, mit der sich ein Mauszeiger auf dem Display mittels Handbewegungen steuern lässt, beherrschen beide Fernbedienungen.
LG Electronics
2.249,00 EUR
Der LG OLED G6 ist ein nahezu perfekter Fernseher. Bei der maximalen Helligkeit übertrifft er den Vorgänger leicht, Farb-, Helligkeits- und Kontrastverläufe sind auf Referenz-Niveau. Größte Innovation ist die Einführung einer 12-Bit-Farbverarbeitung, wodurch sich die Bilddarstellung im Vergleich zum bereits exzellenten Vorgängermodell weiter verbessert hat. Zusätzliche Pluspunkte sammelt der LG OLED G6 durch seine riesige App-Auswahl und die ergonomische Fernbedienung mit Pointer-Funktion. Selbst der Klang ist gut, auch wenn LG auf separate Tief- oder Hochtöner verzichtet. Ebenfalls freuen können sich Gamer, denn alle vier HDMI-Anschlüsse verdauen Bildraten bis 165 Hertz. Marktstart in Deutschland ist für Mai 2026 geplant, der Preis für den 65G69LS soll bei 3.399 Euro liegen. Außer in der getesteten 65-Zoll-Version gibt es denn LG OLED G6 in folgenden Größen und Modellvarianten:
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
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| 5 | Google-TV-Fernseher-Test: Die 16 besten Smart-TVs im Vergleich | 0 | 20.86 | 14-08-2026 |
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