Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Ed Sheeran hat sich entschuldigt und bekommt überraschende Rückendeckung – ist er nur der Sündenbock?

Дата публикации: 21-09-2026 09:46:29

Nach Ed Sheerans Entschuldigung zum Macklemore-Rausschmiss wütet der Shitstorm weiter. Aber ist der Sänger wirklich der Bösewicht in diesem Debakel? Schliesslich ist es einfacher, einen Promi zu canceln, als ein System zu ändern.

Основное содержимое страницы с новостью.

Ed Sheeran äusserte sich bei seinem Konzert in Philadelphia zur Kontroverse um Macklemore. Geholfen hat es wenig. Manche störte es auch, dass er seine Entschuldigung zum Teleprompter ablas.Ed Sheeran äusserte sich bei seinem Konzert in Philadelphia zur Kontroverse um Macklemore. Geholfen hat es wenig. Manche störte es auch, dass er seine Entschuldigung zum Teleprompter ablas.

Bild: Instagram Screenshot

Promi-Entschuldigungen sind heikel. Meistens ist es noch nicht mal eine echte Entschuldigung, sondern irgendein Wortsalat, der vom PR-Team zurechtgebastelt wird. Nun hat Ed Sheeran es versucht – und frisches Öl ins Online-Feuer gegossen.

Die Entschuldigung

«Normalerweise würde ich den Auftritt nicht so beginnen, aber bevor ich heute Abend einige Lieder spiele, hoffe ich, es ist in Ordnung, wenn ich ein paar Worte zu den jüngsten Ereignissen sage», meinte er zum Start seines Konzertes am vergangenen Wochenende.

«Ich mache Fehler, und es tut mir so, so leid», sagte er. Er wollte nie ein politischer Musiker sein, wurde nun aber mitten in eine wichtige Debatte «über die Meinungsfreiheit und das komplexeste politische Thema der Welt» geworfen.

Dann wandte er sich diesem Thema zu: «Was in Israel am 7. Oktober passiert ist, war schrecklich. Was gerade in Gaza passiert, ist katastrophal, unentschuldbar und unverhältnismässig.»

Sheeran beendete seine Rede mit den Worten: «Dieses Konzert ist immer noch ein Ort, an dem jeder willkommen ist. Jeder hier kann neben Menschen stehen, die andere Ansichten haben, und jeder hier kann neben Menschen stehen, mit denen er nicht in allem übereinstimmt.»

«Ich, ich, ich, bla, bla, bla»

Später griff er erneut zum Mikrofon – um sich für seine Entschuldigung zu entschuldigen: «Ich verstehe, dass hier Kinder anwesend sind und Familien kein Ticket kaufen, um diesen ersten Teil des Auftritts zu hören. Aber das war etwas, das ich sagen musste. Ich hatte das Gefühl, dass es viele Fragen gab. Also vielen Dank, dass ihr sie mitgebracht habt. Und ich entschuldige mich dafür.»

Er redete sich um Kopf und Kragen, erzählte, dass er durch all das Freunde verloren habe, nicht wusste, ob die Tour weitergehen würde, und vergoss sogar Tränen, weil ihn all das so mitnahm: «Die letzte Woche war eine der schlimmsten Wochen meines Lebens.»

Doch die Reaktionen auf Social zeigen wenig Mitleid. «Ich, ich, ich, bla, bla, bla», hiess es – in verschiedenen Ausführungen. Einige hielten ihm seine «unpolitische» Haltung vor. Das sei nicht neutral, sondern bereits politisch.

Manche haben sich völlig auf Ed Sheeran als Feindbild eingeschossen: «Nur um es klar zu stellen: Ed Sheeran hätte auch in der Nazi-Zeit gesagt ‹Ich ergreife keine Partei›.»Manche haben sich völlig auf Ed Sheeran als Feindbild eingeschossen: «Nur um es klar zu stellen: Ed Sheeran hätte auch in der Nazi-Zeit gesagt ‹Ich ergreife keine Partei›.»

Bild: Instagram Screenshot

Die Gegenargumente

Viele brachten das Beispiel der Beatles hervor, dass Musik «schon immer» politisch gewesen sei. Die Band weigerte sich bereits in den 60er-Jahren, bei einem US-Konzert vor einem nach Rassen getrennten Publikum aufzutreten.

Und als Green Day es Anfang der 90er-Jahre gerade in den Mainstream geschafft und mit Pansy Division als Vorgruppe auf Tour wollten, stellten sich Veranstalter ebenfalls quer. Der Grund: Pansy Division waren offen schwul. Doch statt die Vorgruppe rauszuschmeissen, weigerten sich Green Day, ohne sie aufzutreten, und zwangen die Veranstalter in die Knie.

Green Day stellten sich gegen Veranstalter und hielten erfolgreich an ihre Prinzipien fest.Green Day stellten sich gegen Veranstalter und hielten erfolgreich an ihre Prinzipien fest.

Bild: Chris Pizzello

Auch zu sagen, dass «jeder an diesem Konzert willkommen ist», nachdem er Macklemore – auf Befehl von Stadionbesitzern – abgesägt hatte, sorgt für mehr als nur Kopfschütteln.

Bob Geldof: «Schande über die Veranstalter»

Vielleicht wäre es besser gewesen, den Kopf einzuziehen und abzuwarten, bis der nächste Promi-Skandal von einem ablenkt. Doch nun bekommt Sheeran Rückendeckung – ausgerechnet von einem äusserst politisch aktiven Musiker.

Sir Bob Geldof findet gegenüber dem «Belfast Telegraph» deutliche Worte:  «Er hat absolut das Recht, zu entscheiden, was er sagen möchte und wann er es sagen möchte.» Nur weil er berühmt sei, müsse er nicht auch politisch sein, sagt der Sänger.

«Live Aid»-Macher Bob Geldof hat eine klare Meinung zu Ed Sheeran.«Live Aid»-Macher Bob Geldof hat eine klare Meinung zu Ed Sheeran.

Bild: Jens Kalaene

«Ruhm ist eine Währung, und es kommt darauf an, wie man sie einsetzen möchte. Ich würde nicht erwarten, dass die Rolling Stones plötzlich über Gaza reden. Das würde einfach nicht zu ihnen passen. Weil es nicht ihr Ding ist. Obwohl ich mir sicher bin, dass Mick Jagger eine Meinung dazu hat», sagt er weiter.

Er bewundert Macklemore und die Vorbands, die sich mit ihm solidarisiert haben – und verurteilt die Männer im Hintergrund: «Schande über Kraft und Schande über die Veranstalter. Schande über sie.» Es gehe die Stadionbesitzer oder die Veranstalter nichts an, was ein Künstler auf der Bühne tut.

Auch Aaron Rowe meinte bereits am Freitag auf Instagram: «Ich glaube, ihr habt alle die falsche Person im Visier.» Sänger solidarisierte sich nach Macklemores Rauswurf zusammen mit allen anderen Vorbands mit dem Rapper und sagte seinen Auftritt ab.

Natürlich hätte Sheeran «deutlich besser» reagieren können, doch Rowe meint: «Ich höre nur Ed Sheeran dies, Ed Sheeran das – dabei solltet ihr euch eigentlich mit Leuten wie Robert Kraft beschäftigen.» Der Milliardär und Stadionbesitzer, der Ed Sheeran offenbar dazu zwang, Macklemore fallen zu lassen, steht längst nicht so im Fokus. Und das, obwohl er auch in den Epstein-Akten auftaucht.

Hat Ed Sheeran nun bei dem Debakel richtig reagiert? Vermutlich nicht. Ist er darum der alleinige Bösewicht in dieser Geschichte? Auch nicht. Aber es ist für Normalsterbliche um einiges einfacher, mit dem Finger auf Promis zu zeigen, statt die eigentlichen Machtstrukturen anzuprangern und die Politiker und Milliardäre im Hintergrund zur Verantwortung zu ziehen.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Ed Sheeran reconoce «errores» por la expulsión de Macklemore y tilda de «injustificable» la situación en Gaza07.1220-09-2026
2Celebridades que se declaran neutrales acaban revelando sus sesgos ante los conflictos06.219-09-2026
3Macklemore announces Free Palestine tour012.424-09-2026
4Sheeran ber om ursäkt: ”Det som pågår i Gaza är oförsvarligt”06.519-09-2026
5Ist Star-Tenor Andrea Bocelli ein «sadistischer Mörder»?012.614-10-2026
6Осужденному певцу Шарлоту не разрешили выступить перед военными на СВО0012-09-2025
7Has Prince Edward finally recovered from the disaster of It's A Royal Knockout? As he celebrates his 61st birthday today, we see if his public image has eventually bounced back - 38 years after THAT storm off made headlines around the world0610-03-2025
8Österreich: Rücktritt des ORF-Chefs nach Belästigungsvorwürfen - Podcast011.1314-03-2026
9Mother of teen groomed by Huw Edwards condemns Channel 4 as disgraced former broadcaster to 'state his case' in tell-all interview-2623-05-2026
10Spannung zwischen Bellingham und Tuchel: Was sich zu BVB-Zeiten schon ahnen ließ-2614-07-2026

Классификация: Мнения. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 9.05. Источник: www.tagblatt.ch.