Drei Tore, starke Offensivaktionen und viel Defensivarbeit: Beim Auftritt am Bieberer Berg überzeugen die Aalener auf vielen Positionen. Die Einzelkritik.
Stand: 27.09.2026, 15:32 Uhr

Drei Tore, starke Offensivaktionen und viel Defensivarbeit: Beim Auftritt am Bieberer Berg überzeugen die Aalener auf vielen Positionen. Die Einzelkritik.
Offenbach. Vier Spiele, vier Siege: Am Bieberer Berg hatte Kickers Offenbach in dieser Saison bislang eine makellose Heimbilanz. Dann kam der VfR Aalen – und nahm beim 3:1 gleich alle drei Punkte mit. Grundlage für den Coup war eine starke Mannschaftsleistung, aus der einige Aalener noch einmal herausragten.
Dean Melo hatte bei allen drei Treffern seine Füße im Spiel, Sasa Maksimovic war von der Offenbacher Defensive kaum zu greifen, und Michael Kleinschrodt belohnte sich mit seinem ersten Tor im VfR-Trikot. Die Aalener in der Einzelkritik.
Maximilian Otto: In der ersten Hälfte kaum gefordert, nach der Pause dafür umso mehr. Parierte direkt nach Wiederbeginn stark und war wenig später auch gegen Schmid zur Stelle. Gerade während der Offenbacher Drangphase ein sicherer Rückhalt. Beim Elfmeter ahnte Otto die Ecke, konnte den Gegentreffer aber nicht verhindern. Note: 1,5
Jascha Döringer: Lieferte auf der rechten Abwehrseite eine konzentrierte Vorstellung ab. Besonders stark seine Aktion in der 72. Minute, als er sich am Sechzehner entschlossen in den Zweikampf warf und eine gefährliche Situation bereinigte. Auch nach seiner Gelben Karte unmittelbar vor der Pause weiterhin konsequent. Note: 2
Michael Schaupp: Rückte kurzfristig für Ali Odabas in die Startelf, verteidigte aufmerksam und war Teil einer Innenverteidigung, die Offenbach vor der Pause kaum zur Entfaltung kommen ließ. Auch während der Druckphase nach dem Seitenwechsel zuverlässig. Note: 2
Thomas Geyer: Trug die Kapitänsbinde und machte lange ein richtig starkes Spiel. Gewann wichtige Zweikämpfe und verteidigte mehrfach entschlossen. Seine Notbremse in der 81. Minute samt Rot und Elfmeter trübt die Bewertung allerdings etwas. Note: 2,5
David Grözinger: Auf der linken Abwehrseite vor allem defensiv gefordert und dort weitgehend zuverlässig. Musste nach der Pause einige Offenbacher Angriffe und Hereingaben verteidigen. Schaltete sich zudem immer wieder mit nach vorne ein. Note: 2,5
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Vico Meien: Verrichtete im Zentrum enorm wichtige Arbeit. Schloss Räume, ging konsequent in die Zweikämpfe und trug wesentlich dazu bei, dass Offenbach in der ersten Hälfte kaum Lösungen fand. Behielt auch während der stärksten Phase der Gastgeber die nötige Ruhe und arbeitete bis zum Ende unermüdlich. Note: 2
Loris Groß: Der Mittelfeldspieler machte viele wichtige Wege und half dabei, das Zentrum kompakt zu halten. Leistete seinen Beitrag dazu, dass Offenbach lange kaum Zugriff auf das Spiel bekam. Note: 2,5
Sasa Maksimovic: Ein permanenter Unruheherd für die Offenbacher Defensive. Stand beim 1:0 goldrichtig und staubte nach Melos Abschluss zur Führung ab. Hätte nach der Pause eigentlich sein zweites Tor erzielen müssen, als er alleine auf Brinkies zulief. Ließ später zwei Gegenspieler stehen und zwang den OFC-Keeper erneut zu einer starken Parade. Mit seiner Dynamik kaum zu greifen. Note: 1,5
Dean Melo überragt beim VfR-Sieg in OffenbachDean Melo: Hatte bei allen drei Aalener Toren seine Füße im Spiel. Sein Abschluss leitete das 1:0 durch Maksimovic ein, den Treffer zum 2:0 bereitete er mustergültig vor. In der 70. Minute belohnte er sich schließlich selbst und schob nach Kleinschrodts Querpass zum 3:0 ein. Dazu arbeitete er enorm viel gegen den Ball und bereitete Offenbach mit seinen Läufen ins Zentrum immer wieder Probleme. Ein herausragender Auftritt. Note: 1,0
Michael Kleinschrodt: Ein besonderer Nachmittag für den Angreifer. Erzielte nach dem schnellen Aalener Umschaltmoment das 2:0 und damit seinen ersten Treffer im VfR-Trikot. Auch beim 3:0 entscheidend beteiligt, als er sich durchsetzte und mustergültig für Melo querlegte. Arbeitete viel, behauptete Bälle und belohnte sich endlich für seinen Aufwand. Note: 1,5
Niklas Antlitz: Blieb offensiv zwar ohne die ganz großen Szenen, arbeitete dafür enorm viel für die Mannschaft. Beschäftigte die Offenbacher Defensive, ging weite Wege und half konsequent gegen den Ball mit. Note: 2,5
Die Einwechselspieler des VfR AalenTom Barth (ab 74.): Kam für Groß und war damit mitten in der turbulenten Schlussphase dabei. Half in Unterzahl beim Verteidigen des Vorsprungs und hatte tief in der Nachspielzeit sogar zweimal das 4:1 auf dem Fuß. Beide Male verhinderte Brinkies einen weiteren Aalener Treffer.
Henrick Selitaj (ab 74.): Ersetzte Maksimovic und war anschließend vor allem gegen den Ball gefordert. Nach Geyers Platzverweis musste der VfR noch enger zusammenrücken. Selitaj half dabei, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.
Melvin Onos (ab 78.): Kam für den viel arbeitenden Antlitz und sollte in der Schlussphase noch einmal frische Kräfte bringen. Durch den Platzverweis wenige Minuten später verschob sich seine Aufgabe schnell in Richtung Defensivarbeit. Half beim gemeinsamen Kampf gegen die Offenbacher Schlussoffensive. Leitete in der Nachspielzeit noch die zwei großen Chancen zum 4:1 ein.
Reece Hannam (ab 89.): Kam kurz vor Beginn der Nachspielzeit für Melo. Für eine Bewertung war seine Einsatzzeit zu kurz.
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