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Landesregierung: Rot-Grün-Rote Koalitionsgespräche für Berlin geplant – Vergesellschaftung weiter Thema

Дата публикации: 17-10-2026 16:48:21

Linke, Grüne und SPD wollen in Berlin über eine rot-grün-rote Koalition verhandeln. Und: Auch die von den Linken geplante Vergesellschaftung von Immobilien steht noch immer auf der Agenda.

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Vergesellschaftung: Rot-Grün-Rote Koalitionsgespräche für Berlin geplant Die drei Berliner Parteien wollen über eine rot-grün-rote Koalition verhandeln. Und: Auch die von den Linken geplante Vergesellschaftung von Wohnungen soll kommen.

Die Spitzen der Berliner SPD, Linken und Grünen: Auch Vergesellschaftungen sollen im Koalitionsvertrag stehen. Foto: AFP

Berlin. Linke, Grüne und SPD in Berlin gehen in gemeinsame Koalitionsverhandlungen. Das gaben die drei Parteien nach den abgeschlossenen Sondierungsgesprächen in einem Pressestatement am Samstagabend bekannt.

Aus dem Sondierungspapier geht auch hervor, dass die mögliche Koalition die Vergesellschaftung großer privater Wohnungsbestände plant. Demnach sollen Wohnungskonzerne ab einem Bestand von 10.000 Wohnungen in Berlin gegen eine Entschädigung enteignet werden. Einen Grundbestand von 10.000 Wohnungen dürften sie dabei behalten – eine Vergesellschaftung würde erst bei den übrigen Wohnungen in ihrem Besitz greifen.

Genossenschaften und gemeinwohlorientierte Akteure blieben den Plänen zufolge von einer Vergesellschaftung ausgenommen. Das soll auch für Wohnungen gelten, die nach dem 1. Januar 2021 gebaut wurden oder noch gebaut werden. Mitte 2028 wollen die drei Parteien zu dem Komplex ein Gesetz vorlegen.

Vergesellschaftungen im Grundgesetz verankert

Grundlage für das bundesweit einmalige Vorhaben wäre Artikel 15 des Grundgesetzes. Dort heißt es: „Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden.“

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