Na, wie starten Sie in den Tag? Mit einer schnellen Tasse Kaffee und dem Sprint zum Zug? Fakt ist, wer entspannt in den Tag startet, ist ausgeglichener.
Na, wie starten Sie in den Tag? Mit einer schnellen Tasse Kaffee und dem Sprint zum Zug? Fakt ist, wer entspannt in den Tag startet, ist ausgeglichener. Drei simple Methoden zeigt die „Granny-Methode“.
Die perfekte Morgenroutine wird aktuell in den sozialen Medien genauso gehypet wie jede Song-Neuerscheinung von Taylor Swift. Schnell wird es dann allerdings dogmatisch: Aufsteh-Ritual um 5 Uhr morgens, Meditation, Journaling oder Frühstücks-Bowl. Die Liste ist so lang wie abschreckend.
Entspannter und deutlich einfacher umzusetzen ist dagegen die „Granny-Methode“, sagt Saskia Stelter. Sie ist Redakteurin der „Brigitte“ und hat sich drei simple Morgenrituale von ihrer Oma abgeguckt. Seit sie diese verfolge, sei sie morgens wacher, fitter und auch noch besser gelaunt.
Dabei handelt es sich um eine leichte Sportübung, die den Kreislauf in Schwung bringt. So geht's: Noch im Bett bleibt man flach auf dem Rücken liegen, winkelt die Beine um 90 Grad an und „radelt“ in der Luft. Für etwa 30 bis 60 Sekunden, wer mag auch länger.
„Bei meiner Oma lief jeden Morgen das Radio in der Küche. Dabei wurde sie nicht nur in den Nachrichten über Aktuelles informiert, sie drehte auch die Gute-Laune-Lieder lauter und ließ sich von der Energie anstecken“, schreibt Stelter. Tipp: Wer dann noch zu den Liedern tanzt und singt, setzt noch mehr Endorphine frei.
Wer kennt es nicht: Im Homeoffice wird nur mal eben ein Pulli über den Schlafanzug gezogen oder die Zähne nach dem ersten Call geputzt. Bei ihrer Oma sei das anders gewesen, schreibt die Redakteurin. „Auch wenn sie am Tag nichts vor hatte oder erst nach dem Mittag aus dem Haus ging, stand sie morgens 'richtig' auf. Sie wusch sich, putzte sich die Zähne, kämmte ihre Haare, zog sich an und frühstückte.“