Birgit Schrowange beweist, dass es nie zu spät für einen Neuanfang ist: Mit 65 Jahren trat sie vor den Traualtar und vor ein paar Monaten zog sie mit ihrem Mann von Köln nach München. Vor dem Älterwerden hat Schrowange keine Angst.
Birgit Schrowange beweist, dass es nie zu spät für einen Neuanfang ist: Mit 65 Jahren trat sie vor den Traualtar und vor ein paar Monaten zog sie mit ihrem Mann von Köln nach München. Vor dem Älterwerden hat Schrowange keine Angst.
Birgit Schrowange (68) gilt als echte Frohnatur und zeigt sich auch bei ernsten Themen von ihrer optimistischen Seite. Bei einer Veranstaltung kommt die Moderatorin nun auf Demenz zu sprechen – und ist von den vielen Vorsorgemöglichkeiten fasziniert. Eine ganz bestimmte Maßnahme regt sie aber auch zum Nachdenken an.
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Für eine Ausstellung zum Thema „Gehirngesundheit“ reiste Birgit Schrowange, die falsche Freunde einfach aussortiert, kürzlich nach Berlin. Auf Instagram zeigt sie sich begeistert von der Ausstellung: „Ich muss sagen, ich bin total geflasht, ich nehme so viel mit.“ Die erhaltenen Informationen hätten sie zu einer erleichternden Erkenntnis bewegt: „So ein bisschen was mache ich ja schon richtig. Ich bin 68 und ich möchte lange geistig gesund und fit bleiben.“
Die 68-Jährige geht mit den Zeichen der Zeit ganz offen um: „Gute Hörgesundheit ist wichtig. Ich trage ja seit einiger Zeit ein Hörgerät, das wisst ihr.“ Denn akustisch von der Welt abgeschnitten zu sein, komme für Birgit Schrowange, die einen Finanzfehler begangen hat, nicht infrage: „Ich möchte natürlich mittendrin sein im Leben, ich möchte nichts verpassen.“
Schließlich verrät sie, was ihr auf der Ausstellung noch geraten wurde: „Wenig Alkohol leider.“ Denn die Moderatorin weiß, dass sie diesbezüglich in jungen Jahren nicht immer vorbildlich gehandelt hat: „Ja, habe ich früher falsch gemacht, aber habe ich mittlerweile auch verändert.“ Zuversichtlich meint Birgit Schrowange daher: „Wir haben es selber in der Hand, wir können so viel verändern.“
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Bestimmte Maßnahmen können tatsächlich einen großen Unterschied machen. „Ich wusste gar nicht, dass man selber so viel beeinflussen kann“, erklärt Birgit Schrowange, die in echt anders heißt. „Bis zu 45 Prozent kann man selber verhindern, dass man an Demenz erkrankt, indem man so kleine Veränderungen vornimmt. Also Bewegung ist ganz wichtig, soziale Kontakte, lernen, tanzen, habe ich heute gelernt, Koordination, neue Schritte lernen – [das] ist total wichtig.“
Am Samstag (19. September) läuteten Birgit Schrowange und Ehemann Frank den Oktoberfest-Auftakt gemeinsam ein. Die Wahl-Münchner waren zum Anstich in den Wildstuben dabei – eine persönliche Premiere für die Moderatorin. Ihr Ehemann betrat dort hingegen vertrautes Terrain, wie sie der Abendzeitung verriet: „Er hat in den 80er-Jahren schon in München gelebt und hier studiert. Frank ist absoluter Wiesn-Fan“, so Schrowange.