Die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller feiert internationale Erfolge. Nun offenbarte die Charakterdarstellerin, wie ungewöhnlich ihre Karriere einst bei einer Berufsberatung in ihrer Heimat Thüringen begann.
Die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller feiert internationale Erfolge. Nun offenbarte die Charakterdarstellerin, wie ungewöhnlich ihre Karriere einst bei einer Berufsberatung in ihrer Heimat Thüringen begann.
In der US-Talkshow „Late Night with Seth Meyers“ spricht die Darstellerin über ihre ungewöhnlichen ersten Karriereschritte. Da sie nach der Schule keinen konkreten Plan für ihre Zukunft hatte, suchte sie Unterstützung bei der Arbeitsvermittlung in ihrer Thüringer Heimat.
Sandra Hüller erklärt dazu in der Sendung: „Das war, bevor es das Internet gab. Sie hatten eine Art Computer, wo man Berufswünsche eingeben konnte, und irgendwo stand dort: Schauspieler.“
Dass die 48-Jährige damals Hilfe bei der Arbeitsvermittlung suchte, habe auch mit ihrem familiären Hintergrund zu tun gehabt. Sandra Hüller wurde 1978 im thüringischen Suhl geboren und wuchs in einer Familie auf, in der Bauern, Weber und Pädagogen den Ton angaben. „Niemand hatte in irgendeiner Form etwas mit Kunst zu tun“, erklärt sie in der Talkshow.
Ein Jugendtheaterfestival in Berlin bestärkte sie schließlich darin, sich an einer Schauspielschule in der Hauptstadt zu bewerben.
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Inzwischen hat Sandra Hüller mit ihrem Schauspieltalent auch Hollywood erobert. Ab dem 1. Oktober ist sie in „Digger“ an der Seite von Hollywood-Star Tom Cruise, dessen Tochter seinen Nachnamen abgelegt hat, im Kino zu sehen. Den langjährigen Hollywood-Star, dessen Halbschwester sie in dem neuen Film spielt, sah sie in ihrer Jugend zum ersten Mal in „Top Gun“ (1986) und „Days of Thunder“ (1990). „Aber natürlich in synchronisierter Fassung“, sagt sie bei Seth Meyers. „Wir sprechen Deutsch. Ich wusste gar nicht, dass er Amerikaner ist, bis ich älter geworden bin.“