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Küchenmaschinen mit Kochfunktion im Test 2026: Thermomix TM7 gegen Bosch, Kenwood & Co.

Дата публикации: 26-09-2026 09:54:00



Mit Küchenmaschinen mit Kochfunktion sind die Alleskönner der Nahrungszubereitung. Netzwelt hat den neuen Thermomix, Cookit, Monsieur Cuisine Smart und zwei Kenwood-Modelle getestet.



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Die besten Multifunktions-Küchenmaschinen 2026 im Vergleich

Welche Küchenmaschine mit Kochfunktion ist die beste? Wir haben aktuelle Modelle rund um den Thermomix getestet und zeigen, wo die Unterschiede bei Ausstattung und Funktionen liegen.

Teaser Vergleichstest Küchenmaschinen

Teaser Vergleichstest Küchenmaschinen (Quelle: Netzwelt)

Mehr als 1.000 Euro Preisunterschied liegen zwischen den günstigsten und teuersten Modellen in unserem Vergleich – vom Monsieur Cuisine Smart bis zum Thermomix TM7. Die smarten Küchenhelfer erleichtern den Kochalltag, übernehmen zahlreiche Aufgaben und führen euch auf Wunsch Schritt für Schritt durch Rezepte.

   

1.

Testsieger

Vorwerk Thermomix TM7

2.

Bosch Cookit

3.

Kenwood Cooking Chef Sallys Edition

4.

Kenwood Cooking Chef XL

5.

Preistipp

Silvercrest Monsieur Cuisine Smart

   

Vorwerk Thermomix TM7

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Note Note 1,2 1,4 1,7 2,1 2,2
Testbericht Testbericht Jetzt lesen Jetzt lesen Jetzt lesen Jetzt lesen Jetzt lesen
Preis (UVP) Preis (UVP) 1.549 Euro 1.249 Euro 1.549 Euro 1.099 Euro 499 Euro
Abmessungen Abmessungen 33,6 x 25,3 x 40,5 cm 32 x 35 x 45,5 cm 38 x 41 x 34 cm 38 x 41 x 34 cm 36,5 x 30 x 45 cm
Gewicht Gewicht 8,6 kg 10,5 kg 12,8 kg 12,8 kg 9,4 kg
Ausstattung & Beschaffenheit (15 %) Ausstattung & Beschaffenheit (15 %) 1,5 1,6 1,3 1,5 2,2
Funktionen (20 %) Funktionen (20 %) 1,0 1,3 1,5 2,3 2,1
Handhabung (25 %) Handhabung (25 %) 1,2 1,7 2,9 2,7 2,0
Technik (15 %) Technik (15 %) 1,2 2,7 2,6 3,0 3,0
Sensorische Prüfung (25 %) Sensorische Prüfung (25 %) 1,2 1,2 1,3 1,5 1,9
Angebot Angebot

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Wie groß die Unterschiede wirklich sind, haben wir nicht nur in Einzeltests geprüft: Alle fünf Modelle mussten mit demselben Rezept direkt gegeneinander kochen. Dabei zeigt sich, dass teurer nicht automatisch in jeder Disziplin besser bedeutet. Beim Test hat uns die Kochschule Hamburg mit Küchenmeister Christian Günther untersützt.

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Unser Testsieger: Thermomix TM7 überzeugt als Gesamtpaket

Die beste Küchenmaschine bietet zurzeit Vorwerk mit dem Thermomix TM7. Gründe für den Testsieg gibt es einige, angefangen mit dem hervorragend funktionierenden „Guided Cooking“, bei dem die Nutzerinnen und Nutzer mit logischen Schritten und hilfreichen Visualisierungen sowie einer genauen Temperaturanzeige durch die Rezepte geführt werden.

Hinzu kommen über 100.000 Rezepte in der „Cookidoo“-Datenbank, die allerdings nur per Abo vollumfänglich nutzbar ist. Die Bedienung über das riesige 10-Zoll-Display geht derweil leicht von Hand, auch die Reinigung bereitet dank Vorspülprogrammen und spülmaschinenfester Teile keine Probleme. Ein paar Schwächen hat der neue Thermomix dennoch: Der Mixtopf könnte etwas mehr Fassungsvermögen als 2,2 Liter bieten. Das Zubehör könnte angesichts des Preises ebenfalls üppiger ausfallen. Außerdem hat es Vorwerk bei einer Maximaltemperatur von 160 Grad Celsius belassen, mit der sich Fleisch & Co. nicht scharf anbraten lassen.

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Unser Preistipp: Monsieur Cuisine Smart

Für weniger als ein Drittel des Preises vom neuen Thermomix bekommt ihr bereits unseren Preistipp, den Monsieur Cuisine Smart von Silvercrest. Die Lidl-Alternative bringt für weniger als 500 Euro immerhin einen 3-Liter-Mixtopf inklusive Universalmesser, Rühraufsatz, Dampfgaraufsatz, Gareinsatz und einen etwas mickrigen Spatel mit, weitere Zubehörteile gibt es separat. Abgesehen davon verfügt die Küchenmaschine über ein 8-Zoll-Farbdisplay, das sich per Touch-Eingaben und einem großen Drehregler darunter bedienen lässt.

Zudem könnt ihr den Wochenplaner und die Einkaufsliste in der Begleit-App nutzen und müsst euch dank spülmaschinenfester Einzelteile nicht allzu lange mit der Reinigung beschäftigen. Ansonsten kommen ein paar Einschränkungen dazu, die man angesichts des geringen Preises aber in Kauf nehmen kann: Zum einen wirken das Gerät und seine Zubehörteile nicht so hochwertig wie die teureren Konkurrenten. Die Datenbank ist mit etwas über 1.900 kostenlosen Rezepten nicht allzu umfangreich, dafür schmecken die Gerichte aber gut.

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Ausstattung: Große Unterschiede beim Zubehör

Während die beiden Cooking-Chef-Modelle von Kenwood eher an eine klassische Rühr- und Knetmaschine erinnern, setzen der Bosch Cookit und der Monsieur Cuisine Smart von der Lidl-Marke Silvercrest auf die modernere Form einer Küchenmaschine mit Kochfunktion. Die Mixtöpfe werden dabei in die dafür vorgesehenen Ausbuchtungen im Grundgerät gestellt. Dagegen setzt Vorwerk mit dem neuen Thermomix TM7 auf ein offenes Konzept, bei dem der Mixtopf in eine oben gelegene Bajonett-Kupplung eingesetzt wird. Diese Bauweise erlaubt es potenziell, weitere Zubehörteile und Mixtöpfe in anderen Größen mit dem TM7-Grundgerät zu nutzen.

In Sachen Zubehör überragen vor allem die Kenwood-Modelle mit zahlreichen Aufsätzen, Knethaken und Rührelementen, Schneidscheiben sowie über 15 separat erhältlichen Teilen. Der Bosch Cookit liefert auch sehr viel mit, kommt allerdings nicht an das Gesamtpaket der Cooking Chefs heran. Beim Monsieur Cuisine Smart entspricht der Lieferumfang weitgehend dem des Thermomix, das optionale Zubehör fällt aber etwas üppiger aus.

  • Küchenmaschinen im Vergleich: Design - Bild 1 von 6

    Nebeneinander gestellt fällt auf, dass sich der neue Thermomix (Mitte) am schmalsten auf der Küchenablage macht. Dagegen nehmen die Küchenmaschinen von Kenwood (links) vergleichsweise viel Platz ein. (Quelle: Netzwelt) [Auf einer Seite anzeigen | Als Story anzeigen]

    Bild 1/6

  • Küchenmaschinen im Vergleich: Design - Bild 2 von 6

    Anders als die Geräte von Vorwerk, Bosch und Lidl setzt Kenwood beim Cooking Chef XL auf die Bauweise einer klassischen Knet- und Rührmaschine ohne Kochfunktion. (Quelle: Netzwelt) [Auf einer Seite anzeigen | Als Story anzeigen]

    Bild 2/6

  • Küchenmaschinen im Vergleich: Design - Bild 3 von 6

    Beim Bosch Cookit ist die Aussparung für den Mixtopf etwas offener gestaltet, zudem könnt ihr den Behälter jederzeit vom Grundgerät entnehmen. (Quelle: Netzwelt) [Auf einer Seite anzeigen | Als Story anzeigen]

    Bild 3/6

  • Küchenmaschinen im Vergleich: Design - Bild 4 von 6

    Der Mixtopf des Monsieur Cuisine Smart wird die oben gelegene Aussparung gestellt und lässt sich mit geschlossenem Deckel nicht vom Grundgerät entnehmen. (Quelle: Netzwelt) [Auf einer Seite anzeigen | Als Story anzeigen]

    Bild 4/6

  • Küchenmaschinen im Vergleich: Design - Bild 5 von 6

    Der Thermomix TM7 überzeugt mit seinem offenen Design, bei dem der Mixtopf auf dem Grundgerät frei steht. (Quelle: Netzwelt) [Auf einer Seite anzeigen | Als Story anzeigen]

    Bild 5/6

  • Küchenmaschinen im Vergleich: Design - Bild 6 von 6

    Gleiches gilt für den Nachfolger Cooking Chef Sallys Edition, der mit seiner dunklen Optik ein echter Blickfang für die Küche ist. (Quelle: Netzwelt) [Auf einer Seite anzeigen | Als Story anzeigen]

    Bild 6/6

Temperatur und Programme: Wer kann was?

Mit 33 verschiedenen Koch- und Backmodi, die sich unabhängig vom geführten Kochen starten lassen, zeigt sich der Bosch Cookit überaus flexibel. Nur drei Programme weniger bietet der neue Cooking Chef von Kenwood, ebenfalls sehr gute 20 Modi stehen auf dem Thermomix TM7 zur Auswahl. Mit jeweils 14 Koch- und Backfunktionen sind die Angebote beim Monsieur Cuisine Smart und Cooking Chef XL noch solide, aber nicht überragend. Auffällig: Beim neuen Thermomix und der Lidl-Küchenmaschine sind die Bezeichnungen der Programme eher allgemeiner gehalten, während es beim Cookit und den Kenwood-Modellen auch spezifischere Modi für die Zubereitung von Couscous oder Popcorn gibt. Beim Thermomix befindet sich darunter auch der Modus „Offenes Kochen“, bei dem der Deckel des Mixtopfs eine Pause bekommt.

In puncto Geschwindigkeitsstufen und Temperaturbereich bestehen ebenfalls einige Unterschiede zwischen den getesteten Küchenmaschinen: Die höchsten Temperaturen erreichen der Bosch Cookit und der Kenwood Cooking Chef Sallys Edition mit bis zu 200 Grad Celsius. Damit könnt ihr Fleisch & Co. scharf anbraten. Beim Cooking Chef XL sind es immerhin noch bis zu 180 Grad Celsius, der neue Thermomix schafft maximal 160 Grad Celsius. Etwas abgeschlagen kapituliert der Monsieur Cuisine Smart bereits bei 130 Grad Celsius.

Die meisten Geschwindigkeitsstufen bekommt ihr beim Thermomix TM7 (21) und dem Cookit (18), danach kommen die Kenwood-Modelle (jeweils 13) und das Lidl-Gerät (11). Bis auf die Bosch-Küchenmaschine bieten alle Testkandidaten einen Linkslauf für sanftes Rühren.

Guided Cooking: Viele Rezepte gibt es nicht immer kostenlos

Im Gegensatz zu den anderen Testteilnehmern behandelt der Kenwood Cooking Chef XL das geführte Kochen etwas stiefmütterlich, die Kernfunktion lässt sich nämlich nur über die begleitende App starten. Dank verständlicher Beschreibungen, einer Temperaturanzeige und einem Feature namens „digitaler Zwilling“, bei dem die notwendigen Rezeptschritte wunderbar visualisiert werden, funktioniert das „Guided Cooking“ beim neuen Thermomix am besten. Dabei habt ihr die Wahl aus über 100.000 Rezepten – jedoch nur mit „Cookidoo“-Abo. Dazu kommen zahlreiche nützliche Funktionen wie die Einkaufsliste und der Wochenplaner. Der Bosch Cookit macht euch das Kochen ebenfalls einfach und bietet immerhin über 3.800 Rezepte, die dafür auch kostenlos nutzbar sind. Beim Cookit gibt es zudem die überaus praktischen Vorrats- und „Zero Waste“-Funktionen.

Beim Monsieur Cuisine Smart und Cooking Chef Sallys Edition fehlen uns beim geführten Kochen zu den schriftlichen Beschreibungen noch hilfreiche Einblendungen. Das Lidl-Gerät hat eine noch akzeptable Auswahl von über 1.900 Rezepten, die Kenwood-Geräte sind dahingehend recht spärlich aufgestellt: Beim Cooking Chef XL bekommt ihr gerade einmal über 500 Rezepte, das Nachfolgermodell Sallys Edition ist mit mehr als 700 Rezepten nicht viel besser. Interessanterweise bietet die ältere Cooking Chef XL bei der Suche Filtermöglichkeiten und erlaubt es, die Portionsgröße der Rezepte anzupassen. Beides ist bei der Sallys Edition nicht möglich.

Bedienung: Touchscreen ist nicht gleich Touchscreen

Vorwerk setzt beim Thermomix TM7 mit dem 10-Zoll-Display voll auf Touch-Steuerung. Eine Sprachsteuerung bietet bereits der Bosch Cookit, vorausgesetzt, dass man die Küchenmaschine mit der „Home Connect“-App und Amazon Alexa oder Google Home verbindet. Der Vorteil: Wenn die Hände gerade voll oder schmutzig sind, kann man das Gerät per Zuruf steuern und vermeidet schmierige Fingerabdrücke auf dem 6-Zoll-Bildschirm.

Auch die beiden Kenwood-Maschinen (4,3 und 5 Zoll) und der Monsieur Cuisine Smart (8 Zoll) verfügen über einen Touchscreen, auf letzterem stören teilweise die Hintergrundbilder. Daneben gibt es außerdem jeweils einen Drehknopf beziehungsweise -regler, mit dem ihr die Garparameter einstellt. Bei der Cooking Chef Sallys Edition lässt sich das etwas größere 5-Zoll-Display in seiner Neigung verstellen und so stets ablesen. Beim Monsieur Cuisine Smart hat uns zudem die etwas ungenaue integrierte Waage gestört. Sie zeigt nur Werte in 5-Gramm-Schritten an.

  • Küchenmaschinen im Vergleich: Bedienung - Bild 1 von 5

    Wenn ihr den Motorkopf des Kenwood Cooking Chef XL aufklappt, richtet sich die Anzeige des Displays entsprechend aus. Abhängig von der Höhe eurer Arbeitsplatte müsst ihr jedoch ab und an in die Knie gehen, um Einstellungen am Bildschirm vorzunehmen. (Quelle: Netzwelt) [Auf einer Seite anzeigen | Als Story anzeigen]

    Bild 1/5

  • Küchenmaschinen im Vergleich: Bedienung - Bild 2 von 5

    Das Display des Kenwood Cooking Chef Sallys Edition könnt ihr dagegen in der Neigung verstellen, um ihn an euren Blickwinkel anzupassen (Quelle: Netzwelt) [Auf einer Seite anzeigen | Als Story anzeigen]

    Bild 2/5

  • Küchenmaschinen im Vergleich: Bedienung - Bild 3 von 5

    Beim Monsieur Cuisine Smart sind die Anweisungen teilweise aufgrund der Hintergrundbilder schwer zu erkennen. Dafür gibt es eine Noitizfunktion. (Quelle: Netzwelt) [Auf einer Seite anzeigen | Als Story anzeigen]

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  • Küchenmaschinen im Vergleich: Bedienung - Bild 4 von 5

    Der Startbildschirm des Bosch Cookit ist ein wenig unspektakulär gestaltet und lässt sich nicht verändern. (Quelle: Netzwelt) [Auf einer Seite anzeigen | Als Story anzeigen]

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  • Küchenmaschinen im Vergleich: Bedienung - Bild 5 von 5

    Beim Thermomix TM7 Test könnt ihr das Home-Menü dagegen nach euren Vorlieben anpassen. (Quelle: Netzwelt) [Auf einer Seite anzeigen | Als Story anzeigen]

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Sicherheit und Lautstärke: Hier gibt es große Unterschiede

Bei der Sicherheit gibt es vor allem bei den Außentemperaturen Unterschiede. Der Thermomix TM7 schützt mit der isolierenden Mixtopfabdeckung vor Verbrennungen. Anders sieht es beim Monsieur Cuisine Smart aus: Beim Wasserkochen haben wir am Mixtopf eine Außentemperatur von bis zu 74 Grad Celsius gemessen. Auch der Bosch Cookit bietet keine Mixtopfisolierung.

Auch bei der Lautstärke unterscheiden sich die Küchenmaschinen. Der Thermomix TM7 macht im Betrieb wenig Lärm, der Bosch Cookit ist ein wenig lauter als der Testsieger. Bei den beiden Kenwood-Modellen arbeitet die neuere Cooking Chef Sallys Edition leiser als der Vorgänger Cooking Chef XL. Deutlich hörbarer wird der Monsieur Cuisine Smart: Im Leerbetrieb haben wir bei ihm bis zu 72 Dezibel gemessen.

Praxistest: Fünf Küchenmaschinen, ein Risotto

Passend zu unserem Vergleich haben wir die getesteten Küchenmaschinen eingepackt und mit zur Kochschule Hamburg genommen. Vor Ort haben wir gemeinsam mit dem Inhaber und Küchenmeister Christian Günther den neuen Thermomix und seine Mitwettbewerber auf die Probe gestellt. Die Aufgabe: Ein leckeres, sommerliches Risotto soll zubereitet werden – diesmal allerdings ohne geführtes Kochen und mit manuellen Einstellungen. Für alle Geräte haben wir die gleiche Rezeptur verwendet und das Risotto auf die gleiche Weise angefertigt.

Am Ende hat sich der Bosch Cookit durchsetzen können, auch weil die Küchenmaschine im Nullkommanix auf Temperatur war und unser Sommerrisotto schön leicht sowie aromatisch gelungen ist. Knapp dahinter folgten der Kenwood Cooking Chef Sallys Edition und der Vorgänger Cooking Chef XL mit ebenfalls leckeren Ergebnissen.

Im Gegensatz dazu hat uns der Thermomix TM7 an diesem Tag nicht vollends überzeugen können. Das Risotto war dem Profi-Koch Christian Günther und uns insgesamt zu flüssigkeitsarm. Einen Totalausfall lieferte der Monsieur Cuisine Smart: Statt eines leichten Sommerrisottos bekamen wir nur eine zähe Masse auf den Teller. Unsere Vermutung ist, dass die Rühreinstellungen sowohl beim Thermomix als auch der Lidl-Maschine nicht optimal waren. Auf das Testergebnis hatte unser Besuch in der Kochschule übrigens keinen Einfluss, die Bewertungen haben wir allesamt schon vorher vorgenommen.

Reinigung: Spülmaschine statt Schrubben

Nach dem Kochen hält sich der Aufwand bei den getesteten Küchenmaschinen in Grenzen. Beim Thermomix TM7 erleichtern Vorspülprogramme und spülmaschinenfeste Teile die Reinigung. Auch beim Monsieur Cuisine Smart können die Einzelteile in der Spülmaschine gereinigt werden. Der Bosch Cookit bietet sogar zwei Vorspülprogramme für normale Verschmutzungen und Teige. Mit wenigen Tropfen Spülmittel lösen sie bereits die gröbsten Verschmutzungen im Mixtopf, sämtliche Einzelteile können anschließend alternativ im Geschirrspüler gereinigt werden. Auch bei den beiden Kenwood-Modellen können zahlreiche Teile in die Spülmaschine. Bei der Cooking Chef XL gilt das unter anderem für Rührschüssel und Rührelemente sowie den Dampfgar-Aufsatz. Damit hält sich auch hier die Handarbeit nach dem Kochen in Grenzen.

Der Kennwod Cooking Chef Sallys Edition und sein Vorgänger bringen am meisten Zubehör mit.

Der Kennwod Cooking Chef Sallys Edition und sein Vorgänger bringen am meisten Zubehör mit. (Quelle: Netzwelt) Fazit: Küchenmaschinen im Test

Eine Küchenmaschine mit Kochfunktion lohnt sich für alle, die sich mehr Komfort beim Kochen und häufiger frisch zubereitete Mahlzeiten wünschen. Auch diejenigen, die gerne nach Rezept kochen oder wenig Erfahrung mit dem Kochlöffel haben, profitieren von den zum Teil gut gefüllten Rezept-Datenbanken und einfach zu verfolgenden Schritt-für-Schritt-Anleitungen beim geführten Kochen. Zudem übernehmen die Küchenmaschinen eine Vielzahl von Aufgaben während des Kochens, für die normalerweise mehrere Küchengeräte vonnöten wären.

Mit dem neuen Thermomix TM7 bietet Vorwerk derzeit die beste Küchenmaschine mit Kochfunktion in unserem Vergleich. Die Bedienung über das 10-Zoll-Display gelingt ohne Probleme, die Rezeptauswahl für das „Guided Cooking“ ist riesig und die Anleitungen einfach zu verfolgen. Ähnlich gut ist auch der Bosch Cookit, der mit einem üppigeren Lieferumfang aufwartet, einen größeren Mixtopf mitbringt und eine höhere Maximaltemperatur erreicht. Der Monsieur Cuisine Smart von Silvercrest überzeugt vor allem mit seinem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Kenwood Cooking Chef Sallys Edition und der Vorgänger Cooking Chef XL punkten dagegen mit ihrem üppigen Lieferumfang und ihrer Flexibilität dank zahlreicher Aufsätze & Co., benötigen dafür aber auch viel Platz in der Küche.

Ihr wollt noch mehr über die einzelnen Küchenmaschinen erfahren? Im Anschluss findet ihr weitere Informationen zu allen getesteten Modellen. In den jeweiligen Testberichten gehen wir ausführlich auf Ausstattung, Bedienung, Funktionen sowie die Stärken und Schwächen der Geräte ein.

Beste Alternative zum Thermomix: Bosch Cookit

Wenn ihr keine Abogebühren für eine gut gefüllte Rezept-Datenbank blechen und etwas mehr Zubehör haben wollt, ist der Bosch Cookit der richtige Thermomix-Ersatz für euch. Zudem könnt ihr den Cookit auch per Zuruf via Amazon Alexa und Google Home steuern, nachdem ihr das Gerät mit der „Home Connect“-App verbunden habt.

Für Hobbybäcker: Kenwood Cooking Chef Sallys Edition

Anders als der Vorgänger kann Sallys Edition Fleisch & Co. mit bis zu 200 Grad Celsius anbraten. Weiterhin stehen satte 30 statt nur 14 Koch- und Backmodi zur Auswahl, die außerhalb des geführten Kochens verwendet werden können. Dafür gibt es jede Menge Zubehör inklusive Glasmixer- und Multi-Zerkleinerer-Aufsatz.

Besonders viel Zubehör: Kenwood Cooking Chef XL

Ein prall gefülltes Paket voller Zubehörteile und separat erhältlichen Aufsätzen bekommt ihr auch vom Vorgänger des Cooking Chef Sallys Edition. Der Kenwood Cooking Chef XL bringt ebenfalls Glasmixer & Co. und eine sehr genaue integrierte Waage mit.

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