Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Spritpreise: Weg für neuen Tankrabatt frei - Drei Monate Entlastung

Дата публикации: 25-09-2026 13:15:29




Um die stark gestiegenen Preise an den Zapfsäulen zu drücken, soll schon nächste Woche nochmals eine milliardenteure Steuersenkung greifen. Die Koalition bringt sie im Eiltempo durch - reicht das?



Основное содержимое страницы с новостью.

Spritpreise Weg für neuen Tankrabatt frei - Drei Monate Entlastung

Berlin · Um die stark gestiegenen Preise an den Zapfsäulen zu drücken, soll schon nächste Woche nochmals eine milliardenteure Steuersenkung greifen. Die Koalition bringt sie im Eiltempo durch - reicht das?

25.09.2026 , 15:15 Uhr

4 Bilder

Weg für neuen Tankrabatt frei - Drei Monate Entlastung

4 Bilder

Foto: Jan Woitas/dpa/Jan Woitas

Der Weg für einen erneuten Tankrabatt zur Entlastung der Autofahrerinnen und Autofahrer von hohen Spritpreisen ist frei. Bundestag und Bundesrat billigten im Eilverfahren ein Gesetz der schwarz-roten Koalition, das von Oktober bis Ende Dezember Steuererleichterungen von rund 17 Cent je Liter Benzin und Diesel vorsieht. Die Opposition kritisierte die Neuauflage des Rabatts, den es schon im Frühjahr für zwei Monate gegeben hatte. Aus den Ländern kommen Rufe nach verlässlicheren Maßnahmen gegen teure Energie.

Mit dem Gesetz wird die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um 14,04 Cent je Liter gesenkt. Mit Mehrwertsteuer ergibt sich insgesamt eine Entlastung von 16,7 Cent pro Liter. Beim Staat wird dadurch mit Steuerausfällen von bis zu 2,5 Milliarden Euro gerechnet, die Bund und Ländern je zur Hälfte tragen wollen. Damit das Gesetz wie geplant zum 1. Oktober in Kraft tritt, bedarf es nun noch der Unterzeichnung durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. 

Union und SPD hatten sich nach einer Ankündigung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) Mitte September auf ein Entlastungspaket geeinigt. Um den Tankrabatt schnell starten zu können, wurden die Steuerregelungen im Bundestag an ein Vorhaben angehängt, das schon zur Abstimmung anstand - das Versicherungs-Sanierungs-Abwicklungs-und-Aufsichtsänderungs-Gesetz. Kurz nach dem Beschluss des Parlaments ging es an den Bundesrat, der es ebenfalls billigte.

Kommt der Rabatt voll an?

Eine Verpflichtung für die Mineralölwirtschaft, die Steuersenkung voll an die Tankstellenkunden weiterzugeben, enthält die Regelung nicht - die Erwartung machte die Koalition aber klar. Union und SPD haben darüber hinaus nun auch einen „Spritpreisdeckel“ verabredet, der den Spielraum für Preiserhöhungen begrenzen soll. Kommen soll dies als Kriseninstrument aber erst Anfang 2027.

Der CDU-Finanzpolitiker Stefan Korbach sagte, der Tankrabatt sei „das beste schnell verfügbare Instrument“, das ohne Anträge wirke. SPD-Fraktionsvize Armand Zorn wies auf viele Menschen hin, die auf das Auto angewiesen seien um zur Arbeit zu kommen. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge nannte den Tankrabatt „eine Schwachsinnslösung“. Er sei schon im Mai und Juni nicht vollständig weitergegeben worden und koste so viel wie die Summe, die alle Kürzungen von Familienleistungen im Bundeshaushalt für ein Jahr ausmachten.

Aus den Ländern kommen Forderungen nach einem umfassenderen Vorgehen gehen hohe Energiepreise. Der Tankrabatt sei wichtig für die Menschen, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) im Bundesrat. „Aber es wird nicht reichen. Der Sprit muss nach meiner Auffassung wieder unter 2 Euro.“ Es brauche den Spritpreisdeckel und eine Steuer auf „extrem maximierte“ Konzerngewinne. Schwesig mahnte, eine Demokratie bleibe nur stabil, wenn die Menschen spürten, dass der Staat sie unterstütze.

„Energiepolitik die soziale Frage dieser Zeit“ 

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) sagte ebenfalls, der Spritpreis müsse wieder unter 2 Euro pro Liter. Er forderte zudem einen ganzheitlichen Ansatz und betonte: „Die Energiepolitik ist die soziale Frage in dieser Zeit.“ Es brauche, anders als mit dem Ende des Tankrabatts und nun dem erneuten Start, „Verlässlichkeit statt Stop and Go“. Voigt forderte ein Aussetzen der nationalen CO2-Bepreisung für Kraftstoffe in der aktuellen Hochpreisphase.

Der CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Markus Söder sagte, es brauche ein „großes Paket“. Es könne nicht sein, dass die deutsche Politik alle drei Monate hin und her schwanke, ob sie eingreife oder nicht. Nötig sei eine Regelung auf Dauer. „Denn die Weltlage ist, wie sie ist.“ Söder forderte: „Wir müssen über die CO2-Bepreisung und alle Preisregeln sprechen, die Energie in Deutschland staatlich teurer machen.“ Richtig sei auch, „Instrumente, die nicht funktioniert haben, zu beerdigen“. Die Regel, dass Tankstellen nur einmal am Tag um 12.00 Uhr die Preise anheben dürfen, habe keine Entlastung gebracht.

© dpa-infocom, dpa:260925-930-744437/2

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Spritpreise: Bundesregierung einigt sich auf Tankrabatt und Spritpreisdeckel07.6218-09-2026
2Bundesrat: Zigaretten und Alkohol teurer? Länder melden Widerstand an010.8725-09-2026
31,6 Milliarden Euro Steuergeld: Warum der neue Tankrabatt mehr schadet als nützt011.8216-04-2026
4Ende des Tankrabatts - Hat sich die Milliardenhilfe gelohnt?0501-07-2026
53 Milliarden Euro für Tankrabatt: Warum Merz besser die Stromsteuer senken sollte010.8516-09-2026
6Treibstoffkosten: Spritpreise stabilisieren sich auf hohem Niveau09.4817-08-2026
7Spritpreise: Regierung hat Tankrabatt auf den Weg gebracht013.1821-09-2026
8Teures Tanken: Spritpreise steigen weiter – E10 fast auf Rekordniveau016.8224-07-2026
9Tankrabatt kommt: Spritpreise sollen ab Oktober sinken012.0722-09-2026
1017 Cent weniger pro Liter: Neuer Tankrabatt ab 1. Oktober017.4118-09-2026

Классификация: Экономика. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 11.31. Источник: www.saarbruecker-zeitung.de.