Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Wärmewende - KI stärkt Mitgestaltung für Kommunen, Energieversorger und Bürger

Дата публикации: 25-09-2026 06:33:00

Wie wird aus Technologie gesellschaftlicher Nutzen? Wie wird aus einem fachlichen Wärmeplan eine praktikable Lösung, die Stadtwerke, Kommunen und Menschen vor Ort verstehen und mitgestalten können? Das Projektteam HEATogether unter Leitung des Fraunhofer IEG sieht Künstliche Intelligenz als das passende Werkzeug für den Knowhowtransfer entlang der Kette Fachplaner, Energieversorger, Kunde und Anwohner. Das BMWE fördert mit rund 1,2 Millionen Euro. In den nächsten zweieinhalb Jahren soll eine KI-gestützte Plattform entstehen, die Wissen und Planungswerkzeuge zusammenführt. Sie soll komplexe Entscheidungen verständlicher machen und die Wärmewende in Strukturwandelregionen unterstützen.

Основное содержимое страницы с новостью.

Wie wird aus Technologie gesellschaftlicher Nutzen? Wie wird aus einem fachlichen Wärmeplan eine praktikable Lösung, die Stadtwerke, Kommunen und Menschen vor Ort verstehen und mitgestalten können? Das Projektteam HEATogether unter Leitung des Fraunhofer IEG sieht Künstliche Intelligenz als das passende Werkzeug für den Knowhowtransfer entlang der Kette Fachplaner, Energieversorger, Kunde und Anwohner. Das BMWE fördert mit rund 1,2 Millionen Euro. In den nächsten zweieinhalb Jahren soll eine KI-gestützte Plattform entstehen, die Wissen und Planungswerkzeuge zusammenführt. Sie soll komplexe Entscheidungen verständlicher machen und die Wärmewende in Strukturwandelregionen unterstützen.

»Kommunen und Stadtwerke verfügen heute über leistungsfähige Werkzeuge für die Wärmeplanung. Die Herausforderung liegt darin, die Ergebnisse für unterschiedliche Akteure verständlich und nutzbar zu machen. Mit HEATogether wollen wir Planungswerkzeuge, Künstliche Intelligenz und Wissen über die Menschen und Regionen erstmals in einer gemeinsamen Anwendung verbinden«, sagt Prof. Tanja Kneiske, Projektleiterin am Fraunhofer IEG.

Wärmeplanung verständlicher machen

Darin liegt der besondere Ansatz von HEATogether: Das Forschungsteam entwickelt nicht einfach einen weiteren KI-Chatbot. Es verbindet bestehende wissenschaftliche Planungswerkzeuge für Strom-, Gas- und Wärmenetze mit Künstlicher Intelligenz. Die Plattform soll Informationen passend zur jeweiligen Region und Nutzergruppe erklären. Eine Fachperson bei einem Stadtwerk benötigt andere Informationen als eine kommunale Verwaltung oder ein Bürger. Auch regionale Erfahrungen und Besonderheiten sollen in die Vermittlung einfließen.
Für Energieversorger und Kommunen soll so ein neuer Zugang zu komplexen Planungsfragen entstehen. Die Plattform kann beispielsweise dabei helfen, Ergebnisse verschiedener Planungsvarianten verständlich einzuordnen. Die zugrunde liegenden Berechnungen bleiben dabei Aufgabe wissenschaftlich geprüfter Planungswerkzeuge. Die KI soll diese Ergebnisse erklären und zugänglich machen, nicht selbst physikalische Aussagen erzeugen. Sie „dolmetscht“ zwischen den Fachebenen.
Forschung trifft kommunale Praxis
Die Forschenden entwickeln die Lösung gemeinsam mit ihren späteren Nutzerinnen und Nutzern. Dazu untersuchen sie zunächst, welche Informationen unterschiedliche Gruppen benötigen und wie sie Künstliche Intelligenz bei der Wärmewende wahrnehmen. Interviews, eine Befragung von mindestens 1.000 Menschen sowie die Untersuchung regionaler Erfahrungen liefern dafür die Grundlage. Daraus entstehen typische Nutzerprofile. Anschließend entwickelt und erprobt das Projektteam die Plattform schrittweise mit Akteuren aus der Praxis. Mindestens sechs bis acht Erprobungsformate sind vorgesehen.

Die regionalen Akteure wie die Energieversorger in Weißwasser, Aachen oder Hoyerswerda bringen Anforderungen, Planungsstände und Erfahrungen aus der kommunalen Praxis ein. Das Projekt startet sehr früh mit der Einbindung der Nutzergruppen. Diese Woche findet bereits ein erster Austausch mit den assoziierten Partnern in der Region Hoyerswerda und Weißwasser satt.

»Für uns ist entscheidend, dass neue Energie-Lösungen in der kommunalen Praxis funktionieren. HEATogether bietet die Chance, Fachleute mit KI zu unterstützen, komplexe Zusammenhänge verständlicher zu machen und die Menschen in der Region auf dem Weg der Wärmewende zu begleiten«, sagt Frau Bartsch, Geschäftsführerin der Stadtwerke Weißwasser.

Weitere Erprobung und Beteiligung findet unter anderem an speziell digital ausgestatten Transferräumen in Cottbus, Zittau und Dormagen statt. So will das Forschungsteam früh erkennen, was im Alltag von Kommunen und Versorgern funktioniert und wo es nachbessern muss.

Sechs Partner verbinden ihre Kompetenzen

Im Verbund arbeiten das Fraunhofer IEG, Fraunhofer FIT, Fraunhofer ISI, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Regionalstudien, die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen sowie die Hochschule Zittau/Görlitz zusammen. Als assoziierte Partner mit Letter of Intent (LOI) sind in der Modellregion Hoyerswerda / Weißwasser die Stadtwerke Weißwasser, die Stadt Weißwasser, die Tilia GmbH sowie die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda eingebunden. In der Modellregion Nordrhein-Westfalen erfolgt die Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen, der BasePeak GmbH sowie der Mensch goes GmbH.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert HEATogether im Bereich »Energiewende und Gesellschaft«. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich. Für das Teilvorhaben »KI-Wärmeplattform und gesellschaftliche Analyse« die Fraunhofer Gesellschaft wurden 772.807,15 Euro bewilligt, das Gesamtvorhaben hat ein Budget von rund 1,3 Mio. Euro. Es läuft vom 1. August 2026 bis 31. Januar 2029 unter dem Förderkennzeichen 03EI5287A. Der Verbund trägt die Kennung 01290387/1.

Mehr zum Projekt
https://www.ieg.fraunhofer.de/de/projekte/heatogether.html

Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wirtschaftsvertreter
Energie, Gesellschaft, Informationstechnik, Wirtschaft
überregional
Forschungsprojekte
Deutsch

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Fraunhofer ISE entwickelt Softwaretool für beschleunigten Wärmepumpeneinbau010.9422-09-2026
2Fraunhofer ISE Develops Software Tool for Accelerated Heat Pump Installation05.3322-09-2026
3AgNes-Entwurf zeugt von blindem Fleck bei Power-to-Heat015.5724-09-2026
4Weniger Ausschuss, bessere Entscheidungen: AluKauKi setzt auf kausale KI für eine nachhaltigere Produktion08.5224-09-2026
5Itron и Innowatts интегрируют свои решения для создания аналитической платформы на базе AI0028-01-2020
6KI-Tool des Fraunhofer IAO automatisiert Verwaltungsprozesse rechtssicher011.3222-09-2026
7Energie- und Wärmelösungen für die Industrie: THWS-Projekt enefit lädt Unternehmen zum Workshop ein016.6424-09-2026
8Love Energy Savings внедрила AI-платформу, которая позволит экономить до $1,1 млрд в год0013-07-2020
9Explainable AI for Energy Systems5708-06-2026
10Технологии ИИ внедрят в московские градостроительные процессы0019-06-2025

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 7.94. Источник: idw-online.de.