Die Duisburger Zweitliga-Herren bestreiten ihr erstes Heimspiel. Die Damen müssen dagegen in Braunschweig und Blankenese ran.
Einmal kurz durchatmen. „Es ist wohl nichts Schlimmes passiert“, konnte Trainer Tim Leusmann erleichtert feststellen. Denn ein Ausfall von René Kramhöller wäre für die offensive Ausbeute des Club Raffelberg in der gerade erst begonnenen Saison ein echter Rückschlag gewesen. Doch nun gab der junge Mann, genauer: seine Ärzte, Entwarnung. „René konnte zwar in dieser Woche nicht trainieren, kann aber wohl auflaufen.“ So steht dem Ziel, aus dem anstehenden Spielwochenende in der 2. Hockey-Bundesliga sechs Punkte herauszuschlagen, zumindest personell nichts im Weg.
Nachdem die Duisburger zum Auftakt bei Schwarz-Weiß Neuss mit 4:2 gewonnen hatten, steht nun das erste Heimspiel der Saison auf dem Plan. Am Samstag (14 Uhr, Kalkweg) ist Aufsteiger Blau-Weiß Köln zu Gast. Exakt 24 Stunden später steht die Auswärtspartie bei Schwarz-Weiß Köln auf dem Spielplan. Die Domstädter, also jene in Blau und Weiß, haben sich zum Saisonauftakt in der für sie neuen Spielklasse wacker geschlagen, mussten aber dennoch beim 2:3 gegen den DTV Hannover eine Niederlage einstecken. „Zu Regionalliga-Zeiten haben wir uns einige Male gegen diese Mannschaft schwer getan“, so Leusmann, der auch bei den schwarz-weißen Kölnern kein Zuckerschlecken erwartet. „Diese Mannschaft ist immer griffig“, so der Duisburger Coach. Nicht mehr beim Gegner dabei ist übrigens Ex-Nationalspieler Kai Aichinger. Er war einst eine große Nummer in Köln, weder in Blau noch in Schwarz, sondern bei Rot-Weiß.
Weitere Artikel:Raffelbergs Zweitliga-Damen müssen sich noch gedulden, ehe sie daheim ran dürfen. Die Duisburgerinnen bestreiten Auswärtsspiele bei Eintracht Braunschweig (Samstag, 14 Uhr) und bei der SV Blankenese (Sonntag, 12 Uhr). Blankenese? Der Verein aus dem an Hockeyvereinen wahrlich nicht armen Hamburg ist tatsächlich erstmals überhaupt in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Das könnte auch am Trainer liegen: Denn der früheren Damen-Bundestrainer Berti Rauth, der mit Rüsselsheim unzählige Erfolge gefeiert hatte und vor 19 Jahren nach Hamburg wechselte, um beim Club an der Alster Verantwortung zu übernehmen, führte nun die hellblau-dunkelblauen Hamburgerinnen ins Unterhaus. Zum Auftakt gab es im Derby gegen Klipper gleich einen Punktgewinn. Im Jugendbereich kooperiert Blankenese mit der TG Heimfeld.
Bei den Raffelbergerinnen fielen in der Trainingswoche drei Spielerinnen krankheitsbedingt aus. „Wir hoffen, dass sie am Wochenende dabei sind“, sagt CR-Trainerin Susi Wollschläger. Das Ziel ist klar: Sechs Punkte sollen her.
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