Das Unternehmen aus der Oberpfalz zeigt, wie sich mit KI Beschäftigte motivieren und Laufzeiten verlängern lassen – und sich der Betrieb Schritt für Schritt sogar von den Rohstoffen emanzipiert.

Dorfner-Chef Mirko Mondan: Der KI-Pionier sieht im Unternehmen neben dem Rohstoffschatz auch einen Datenschatz. Foto: Dorfner (3) [M] Handelsblatt
Hirschau. 70 Meter tief geht es in den Tagebau in Hirschau. Auf 47 Hektar – einer Fläche von 66 Fußballfeldern – baut die Firma Gebrüder Dorfner hier weißes Kaolin ab. Das feine, eisenfreie Gestein dient vor allem als Rohstoff für Porzellan, Kosmetika, in der Papierindustrie und für besonders gut deckende Farbe.
Die Zentrale des 130 Jahre alten Unternehmens thront wie auf einer Insel im Abbaugebiet. Bedrohlich nah haben sich das West- und das Ostfeld an den Hauptsitz herangefressen.
Ewig wird man hier nicht abbauen können. Doch dank Künstlicher Intelligenz (KI) hat Dorfner es geschafft, das Kaolin effizienter zu nutzen und den Abbauprozess zu verlangsamen. Und das ist nicht der einzige positive Effekt, den Dorfner durch den Einsatz von KI erzielt hat.
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