Mit Wassernebel und Trinkbrunnen kämpft Düsseldorf gegen die hohen Temperaturen. Neue Klimageräte sollen jetzt in allen Bezirken für Erfrischung sorgen. Wo die kühlen Orte zu finden sind.
Düsseldorf · Mit Wassernebel und Trinkbrunnen kämpft Düsseldorf gegen die hohen Temperaturen. Neue Klimageräte sollen jetzt in allen Bezirken für Erfrischung sorgen. Wo die kühlen Orte zu finden sind.
Bei der Hitze kühlen sich Kinder an den kleinen Brunnen auf der Schadowstraße ab.
Foto: Bretz, Andreas (abr)(mbo) Tagelanges Schwitzen und kaum Abkühlung: Düsseldorf hat in den vergangenen Wochen bereits mehrere Hitzephasen erlebt. Zum Schutz vor den hohen Temperaturen hat die Landeshauptstadt nun mobile Klimageräte angeschafft. Sie wurden in öffentlich zugänglichen Räumen im gesamten Stadtgebiet aufgestellt.
Die neuen „kühlen Orte“ sollen die Düsseldorfer bei Hitze entlasten. Ein Ziel ist es auch, vulnerable Gruppen noch besser zu schützen. Deshalb ist für jeden der zehn Stadtbezirke ein mobiles Klimagerät bereitgestellt worden. Erfrischung gibt es etwa im Familienzentrum an der Marc-Chagall-Straße 99 in Pempelfort. Auch im Pestalozzihaus an der Grafenberger Allee 186 oder im Bürgerhaus Salzmannbau an der Himmelgeister Straße befinden sich Anlagen.
Weitere Anlaufstellen sind die Zentren plus in gleich sechs Bezirken. Dazu gehören die Einrichtungen an der Hansaallee 112 in Oberkassel, am Kaiserswerther Markt 32, an der Eckener Straße 1 in Unterrath, an der Adresse Am Wallgraben 34 in Gerresheim, an der Schlossallee 12c in Eller sowie an der Calvinstraße 14 in Benrath. Abkühlung gibt es außerdem im Garather Kulturhaus Süd. Besuche sind jeweils zu den offiziellen Öffnungszeiten möglich.
Die kühlen Orte sind Teil des Ausbaus der städtischen Klimaanpassung. Dazu gehört etwa auch die Erweiterung des Trinkbrunnennetzes. Gab es im Jahr 2020 noch acht solcher Wasserstellen in Düsseldorf, sind es mittlerweile 32. Die Landeshauptstadt strebt langfristig einen Ausbau auf insgesamt 60 Trinkbrunnen an. „Darüber hinaus werden Trinkwasserzapfstellen in Schulen und auf den Bezirkssportanlagen eingerichtet“, heißt es.
Seit 2023 gibt es zudem unter www.duesseldorf.de/kuehle-orte die „Karte der kühlen Orte“. Sie soll eine digitale Orientierungshilfe bieten. Verzeichnet sind unter anderem Museen, Bibliotheken und Kirchen, Schwimmbäder, Wasser- und Waldspielplätze sowie schattige Grünanlagen und Waldgebiete.
Die „Karte der kühlen Orte“ weist außerdem rund 60 Auffüllstationen aus. Das sind Orte, an denen kostenlos Trinkwasser zur Verfügung gestellt wird und mitgebrachte Trinkflaschen oder sonstige Trinkgefäße mit Leitungswasser aufgefüllt werden können. Sie sind in der Regel auch vor Ort an einem Aufkleber in Form eines Wassertropfens zu erkennen.
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