Die russische Armee setzt Bomben und Infanteriegruppen ein, erreicht aber keine bestätigten Fortschritte.
Die russische Armee setzt Bomben und Infanteriegruppen ein, erreicht aber keine bestätigten Fortschritte.
Die russischen Streitkräfte haben ihre Offensive im Raum Slowjansk im Osten der Ukraine fortgesetzt und ihre Kräfte in der Region verstärkt. Das ungarische Nachrichtenportal Portfolio.hu berichtet, dass Russland zusätzliche Einheiten erhalten hat und ein neuer Angriff auf die strategisch wichtige Stadt vorbereitet werden könnte.
Die Kämpfe konzentrieren sich vor allem auf die befestigten Städte und Ortschaften im Norden der Region Donezk. Nach Angaben des US-Instituts für Kriegsstudien (ISW) konnten russische Truppen Anfang August jedoch keine bestätigten Geländegewinne erzielen.
Russland verstärkt den Einsatz gelenkter Fliegerbomben, um die ukrainische Verteidigung vor möglichen Bodenangriffen zu schwächen. Laut der ISW-Analyse versucht die russische Armee, mit Luftangriffen den Weg für kleinere Infanteriegruppen zu öffnen.
Am 2. August wurde Slowjansk nach Angaben der örtlichen Militärverwaltung mit einer FAB-250-Gleitbombe angegriffen. Dabei sollen Gebäude und Verteidigungsstellungen zerstört werden, um russischen Einheiten ein weiteres Vorrücken zu ermöglichen.
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Die ukrainischen Streitkräfte konnten mehrere russische Vorstöße stoppen und führten eigene Gegenangriffe durch. Laut „RBC Ukraine“ meldete ein russischer Militärblogger ukrainische Angriffe nahe Rai-Oleksandriwka östlich von Slowjansk.
Gleichzeitig setzt die russische Armee weiterhin auf kleine Gruppen von Soldaten, die sich in zerstörten Gebäuden oder Kellern verstecken und auf Verstärkung warten. Nach Einschätzung des ISW nutzen russische Einheiten diese Taktik besonders im Raum Kostjantyniwka, ohne bislang einen entscheidenden Durchbruch zu erreichen.
Die hohe Dichte an Drohnen verändert die Gefechte entlang der Front deutlich. Beide Seiten nutzen unbemannte Systeme zur Aufklärung und greifen damit Stellungen sowie Nachschubwege an.
„Euromaidan Press“ berichtet, dass ukrainische Einheiten russische Drohnenstellungen südlich von Kostjantyniwka angegriffen haben, um wichtige Versorgungsrouten zu schützen. Die Drohnensysteme ermöglichen Angriffe weit hinter der eigentlichen Frontlinie.
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