Nordkorea baut angeblich seine militärische Unterstützung für Russland aus. Laut ukrainischen Angaben könnten zusätzliche Raketen sowie Bedienmannschaften für Angriffe auf die Ukraine bereitgestellt werden.
Nordkorea baut angeblich seine militärische Unterstützung für Russland aus. Laut ukrainischen Angaben könnten zusätzliche Raketen sowie Bedienmannschaften für Angriffe auf die Ukraine bereitgestellt werden.
Nach Angaben des ukrainischen Militärgeheimdienstes verlegt Nordkorea eine Raketeneinheit in den Westen Russlands. Wie Reuters berichtet, sind demnach bis zu 120 ballistische Raketen und sechs Startgeräte vorgesehen. Die Truppe soll demnach in der Region Woronesch stationiert werden. Unabhängig bestätigt ist das nicht.
Die Einheit soll rund 90 nordkoreanischen Soldaten umfassen. Zudem berichtet Reuters unter Berufung auf den ukrainischen Geheimdienst, dass bereits weitere KN-23- und KN-24-Raketen geliefert worden seien. Welche Rolle nordkoreanische Soldaten bei Einsätzen spielen würden, ist unklar.
Ukrainische Stellen sehen darin ein wachsendes Risiko. Ballistische Raketen sind für die Luftabwehr schwer abzufangen. Gerade im Winter gilt das als Problem, falls Russland erneut die Energieversorgung angreift.
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Zuletzt seien erstmals seit fast einem Jahr wieder nordkoreanische Raketen gegen die Ukraine eingesetzt worden. Ein solcher Einschlag hat laut ukrainischen Angaben in Raduschne fünf Mitglieder einer Familie getötet. Moskau und Pjöngjang äußerten sich dazu zunächst nicht.
Die gelieferten Raketen wurden bereits 2024 eingesetzt, woraufhin die Ukraine sie analysierte. Laut dem ukrainischen Verteidigungsministerium wurden nordkoreanische KN-23- und KN-24-Raketen, die 2024 in der Ukraine eingesetzt wurden, mit „veralteten Methoden“ produziert. Die Qualität der Lötarbeiten entspreche „etwa dem Stand von vor 50 Jahren“, berichtet „Business Insider“.
Demnach ergaben Laboruntersuchungen an Trümmerteilen, dass die Raketen weniger effizienten Treibstoff nutzen und für die gleiche Reichweite deutlich größere Triebwerke benötigen als vergleichbare russische Modelle.Außerdem fanden die ukrainischen Ermittler in den Steuerungseinheiten laut „Business Insider“ zivile Bauteile internationaler Hersteller.