Russland lehnt eine mögliche Waffenruhe im Schwarzen Meer ab. Während die Türkei zwischen Moskau und Kiew vermitteln will, nehmen die Angriffe auf die Handelsschifffahrt zu.
Russland lehnt eine mögliche Waffenruhe im Schwarzen Meer ab. Während die Türkei zwischen Moskau und Kiew vermitteln will, nehmen die Angriffe auf die Handelsschifffahrt zu.
Russland lehnt eine mögliche Waffenruhe im Schwarzen Meer mit der Ukraine ab. Das russische Außenministerium sieht derzeit keinen Grund für eine Vereinbarung, die der Ukraine nach eigener Einschätzung lediglich eine vorübergehende Entlastung verschaffen würde. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Beide Seiten hatten zuletzt ihre Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer verstärkt. Dadurch sind auch die Preise für Getreide auf den Weltmärkten gestiegen.
Der türkische Außenminister Hakan Fidan hatte zuvor erklärt, Ankara habe Russland und der Ukraine einen Vorschlag für eine Aussetzung militärischer Operationen im Schwarzen Meer unterbreitet. Nach Angaben der russischen Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa habe Russland allerdings keinen offiziellen Vorschlag aus der Türkei erhalten.
Russland stellt sich bislang gegen einen solchen Schritt. Sacharowa warf der Ukraine vor, mit Angriffen auf die Schifffahrt die Lage im Schwarzen Meer bewusst zu destabilisieren. Zugleich äußerte sie sich nicht zu den russischen Angriffen auf Schiffe und Infrastruktur.
Auch eine Rückkehr zum früheren Getreideabkommen hält Moskau nicht für möglich. Die Vereinbarung war 2022 mit Vermittlung der Türkei zustande gekommen und ermöglichte es Russland und der Ukraine, trotz des Krieges Getreide über das Schwarze Meer auf die internationalen Märkte zu bringen.
Das Abkommen zerbrach 2023. Russland machte damals der Ukraine und westlichen Staaten Vorwürfe und erklärte, die eigenen Zusagen seien nicht ausreichend umgesetzt worden. Nach Darstellung Moskaus war die Vereinbarung zudem einseitig.
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Für die internationale Schifffahrt ist die Entwicklung besonders wichtig. Das Schwarze Meer ist eine zentrale Route für den Transport von Getreide und anderen Waren. Weitere Angriffe könnten deshalb nicht nur den Handel erschweren, sondern auch die Lebensmittelpreise weltweit beeinflussen.
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