Der niedrige Rhein gibt derzeit viele Geheimnisse preis. So jetzt auch in Düsseldorf-Kaiserswerth. Dort ist ein 200 Jahre alter Mühlstein aufgetaucht. Wie er einst ins Wasser fiel und was nun damit geschehen soll.
Franz-Josef Vogel und Karl-Josef Döhler (v.l.) stehen am Mühlstein am Rheinufer.
Foto: Julia HallmannDüsseldorf · Der niedrige Rhein gibt derzeit viele Geheimnisse preis. So jetzt auch in Düsseldorf-Kaiserswerth. Dort ist ein 200 Jahre alter Mühlstein aufgetaucht. Wie er einst ins Wasser fiel und was nun damit geschehen soll.
Von einem Sensationsfund möchte Franz-Josef Vogel nicht sprechen. „Spannend ist er aber trotzdem.“ Gemeint ist ein alter Mühlstein, der im zurzeit trockenen Rheinufer-Abschnitt in Kaiserswerth entdeckt wurde. Wiederentdeckt müsste es eigentlich heißen. „Denn vor 27 Jahren wurden die Koordinaten des Steins bereits bei der Bodendenkmalpflege hinterlegt“, sagt Vogel. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte Kaiserswerths, hat mehrere Bücher und Schriften über den Stadtteil veröffentlicht und auch über die alte Kaiserswerther Mühle geschrieben.