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Warnhinnweis des DGB Mettmann: 4755 Rentner im Kreis Mettmann brauchen Grundsicherung

Дата публикации: 14-08-2026 12:04:41




4755 Rentner im Kreis Mettmann brauchen Grundsicherung. Seit 2021 stieg die Zahl um 21,3 Prozent. Nun melden sich Arbeitnehmervertreter mit ihren Forderungen.



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Warnhinnweis des DGB Mettmann 4755 Rentner im Kreis Mettmann brauchen Grundsicherung

Der Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Mettmann Vassilios Athanassiou fordert mehr Rente.

Der Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Mettmann Vassilios Athanassiou fordert mehr Rente.

Foto: DGB

Kreis Mettmann · 4755 Rentner im Kreis Mettmann brauchen Grundsicherung. Seit 2021 stieg die Zahl um 21,3 Prozent. Nun melden sich Arbeitnehmervertreter mit ihren Forderungen.

Immer mehr Rentnerinnen und Rentner im Kreis Mettmann sind auf Grundsicherung angewiesen. Darauf macht der Deutsche Gewerkschaftsbund, Kreisverband Mettmann, aufmerksam. Zum Jahresende 2025 seien es 4755 Personen gewesen. Im Vergleich zum Jahresende 2021 ist diese Zahl um 21,3 Prozent oder 835 Personen gestiegen. Der DGB beruft sich auf Zahlen des Statistischen Landesamtes.

Seit den Rentenreformen im Jahr 2000 ist das Rentenniveau von rund 53 Prozent auf 48 Prozent abgesenkt worden. Deswegen seien mehr Rentnerinnen und Rentner als je zuvor auf Grundsicherung im Alter angewiesen, so der DGB. Im Rahmen der aktuellen Rentendiskussion fordert der DGB, dass das derzeitige Rentenniveau auf keinen Fall weiter absinken darf. Es müsse vielmehr auf mindestens 50 Prozent steigen.

Von einer armutsfesten gesetzlichen Rente profitiere auch die junge Generation. Die entscheidende Frage laute: Woher kommt das Geld? Wer wie der Bund auf der Einnahmeseite ein Problem hat, muss dort ansetzen – nicht allein auf der Ausgabenseite kürzen. Eine faire Besteuerung von Kapitalvermögen würde die Rentenfinanzierung langfristig sichern, glaubt der DGB.

„Nur ein ausreichendes Rentenniveau ermöglicht eine auskömmliche Rente. Werden die Konzepte umgesetzt, die derzeit auf dem Tisch liegen, wird sich der Trend fortsetzen und immer mehr Menschen werden in die Grundsicherung abrutschen“, so der Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Mettmann Vassilios Athanassiou.

Es sei falsch, das Rentenalter pauschal zu erhöhen und den Renteneintritt an die Lebenserwartung zu koppeln – „denn das geht an der Realität viel zu vieler Menschen vorbei“. Viele schafften es schon heute nicht, gesund bis zum Renteneintritt zu arbeiten. Dringend notwendig sei zudem die Abschaffung der versicherungsfreien Minijobs. Vor allem Frauen arbeiten in dieser prekären Arbeitsform und können so nicht für ihre Rente vorsorgen. Die Folge: Überdurchschnittlich oft seien deshalb Frauen von Altersarmut betroffen.

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