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Konzern: Profit vor Schnelligkeit – Telekom rudert beim Glasfaserausbau zurück

Дата публикации: 13-08-2026 15:47:05

Für Telekom-Chef Tim Höttges ist der schnellstmögliche Ausbau der Glasfaseranschlüsse nicht mehr das entscheidende Ziel. Das könnte den Netzausbau um Jahre zurückwerfen.

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Konzern: Telekom rudert beim Glasfaserausbau zurück Für Telekom-Chef Tim Höttges ist der schnellstmögliche Ausbau der Glasfaseranschlüsse nicht mehr das entscheidende Ziel. Das könnte den Netzausbau um Jahre zurückwerfen.

Tim Höttges bei bei der Hauptversammlung im April: Der Telekom-CEO setzt neue Prioritäten. Foto: IMAGO/Marc John

Düsseldorf. Halbjahres-Pressekonferenz der Telekom am vergangenen Donnerstag in Bonn „Unser Ziel ist nicht, möglichst viel Glasfaser zu bauen“, sagt CEO Tim Höttges vor den angereisten Journalisten. „Unser Ziel ist, mit jedem gebauten Anschluss mehr Kundennutzen und wirtschaftlichen Wert zu bauen.“ In Zukunft werde der Ausbau „noch konsequenter“ gesteuert, so Höttges, und zwar nach fünf Zielvorgaben.

So viel vorweg: Die Zahl der gebauten oder aktivierten Anschlüsse gehört nicht zu den Kennzahlen.

Es war eine weitreichende Aussage von Höttges – die zunächst aber weitgehend überhört wurde. Offenbar rudert die Telekom beim Glasfaserausbau zurück und stellt Profitabilität vor Geschwindigkeit. Das wäre ein Rückschlag für die Privatkunden und Firmen, die sehnsüchtig auf einen Anschluss warten, aber auch für die Politik, die ihnen das schnelle Internet seit Jahren verspricht.

Höttges passt die Strategie an

Dabei stellt Höttges seine Telekom gern als Fels in der Brandung dar, als das Unternehmen, das – anders als viele Wettbewerber – das deutsche Glasfasernetz zuverlässig und konsequent in fest versprochener Taktzahl ausbaue. Andere Anbieter hatten ihre Versprechungen oft an Bedingungen geknüpft. Besonders beliebt: Nur dann zu bauen, wenn mindestens 30 oder 40 Prozent der Anwohner gebucht hatten.

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