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heise+ | Neuer Sensorchip der ETH Zürich macht Deepfakes unmöglich

Дата публикации: 24-07-2026 06:52:00

Forscher der ETH Zürich haben ein Sensorsystem entwickelt, das Bild- und Tondaten direkt im Chip kryptografisch signiert, um Manipulationen zu verhindern.

Основное содержимое страницы с новостью.

  1. Neuer Sensorchip der ETH Zürich macht Deepfakes unmöglich
  2. C2PA-basierte Lösungen dennoch wichtig
  3. Automatische Deepfake-Überprüfung in Social Media

Deepfakes, also mit KI erzeugte oder stark manipulierte Fotos, Videos und Audios, könnten bald einfach erkannt werden. An der Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) haben Forscher eine neue Sensortechnologie entwickelt, die sich gegen die Flut der unechten, künstlich hergestellten Bilder- und Audiodaten stellen will. Der Ansatz der ETH-Wissenschaftler: Bilder, Videos und Audiosignale werden direkt bei der Aufnahme in einem Sensorchip kryptografisch signiert.

Die zunehmende Verbreitung von Deepfakes auf Onlineplattformen habe gravierende Konsequenzen, daher sei eine solche Technologie ein Muss für Demokratie und Gesellschaft, betont die ETH Zürich. Ob Fake-Statements von Politikern oder manipulierte Bilder aus Krisengebieten: derlei Fälschungen täuschen immer mehr Menschen – am Ende beginnen sie selbst integren Quellen zu misstrauen, fürchten die Forscher. Auch das Weltwirtschaftsforum (WEF) zählt KI-erzeugte Fehlinformationen und synthetische Medien zu den drängendsten globalen Bedrohungen.

Grafik zur Funktionsweise der neuen Sensortechnologie

So funktioniert die Technologie: Ein reales Ereignis (1) wird von einer Kamera aufgezeichnet, deren Sensorchip im Moment der Aufnahme sowohl die Bilddaten als auch eine kryptografische Signatur erzeugt (2). Nach der Speicherung in einem öffentlichen Register (3) kann diese Signatur später verwendet werden, um zu überprüfen, dass die Aufnahme authentisch ist und nicht verändert wurde (4).

(Bild: Grafik erstellt mit KI: Felix Franke / ETH Zürich)

Zwar leisten das mittlerweile auch andere Geräte – allerdings nur annähernd. Einige Kameras und Handys integrieren eine seit wenigen Jahren eingesetzte Verifikations-Methode namens C2PA (Coalition for Content Provenance and Authenticity). So etwa Kamera-Modelle von Sony, Nikon und Leica. Leitz, Hersteller der Leica-Produkte, unterstützt eine Authentizitätsfunktion im Smartphone Xiaomi 17 Ultra und dem mit Xiaomi gemeinsam entwickelten Leitzphone. Letztere Handys, aber auch das Samsung S26, nutzen einen Snapdragon 8 Elite Gen 5 Chip von Qualcomm, der originale A/V-Aufnahmen mit einem kryptografischen Zertifikat und einer digitalen Signatur versieht, falls die Anwender diese Funktion aktiviert haben.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Neuer Sensorchip der ETH Zürich macht Deepfakes unmöglich". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.

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Классификация: Наука. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 8.1. Источник: heise.de.