Gut zwei Wochen nach Abschluss des ersten Trainingslagers in Premanon hat sich die französische Biathlon-Nationalmannschaft der Frauen am Montag in Ceillac zu einem rund zehntägigen Bootcamp versammelt. Im Vorfeld haben die Trainer ein Personalupdate gegeben und über die Ziele für die kommenden Tage gesprochen.

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Gut zwei Wochen nach Abschluss des ersten Trainingslagers in Premanon hat sich die französische Biathlon-Nationalmannschaft der Frauen am Montag in Ceillac zu einem rund zehntägigen Bootcamp versammelt. Im Vorfeld haben die Trainer ein Personalupdate gegeben und über die Ziele für die kommenden Tage gesprochen.
Schon länger steht fest, dass die A- und die B-Gruppe in Ceillac gemeinsam üben werden. "Wir beginnen mit einem Trainingsprogramm, das für alle zu fast 100 Prozent identisch ist - natürlich mit den üblichen kleinen individuellen Anpassungen je nach Fitnesszustand und Erfahrung der jeweiligen Athletin", bestätigte Cyril Burdet, Trainer des Weltcup-Teams, gegenüber dem "Nordic Magazine".
Über einen Mangel an Star-Power kann sich der Coach nicht beklagen: Lou Jeanmonnot, Oceane Michelon, Jeanne Richard, Camille Bened und Julia Simon sind dabei, einzig Justine Braisaz-Bouchet fehlt in den französischen Alpen, da sie sich alleine vorbereiten will.
Burdet brachte gute Nachrichten mit: "Es gibt derzeit keine Verletzungen oder Probleme", freute er sich und ergänzte: "Alle kommen allmählich wieder in Form."
Frankreichs Biathlon-Stars sollen schwitzenIm französischen B-Team fehlen hingegen zwei Athletinnen: Anaelle Bondoux und Sophie Chauveau. Mit Gilonne Guigonnat, Paula Botet, Amandine Mengin, Voldiya Galmace-Paulin, Celia Henaff, Themice Fontaine und Lou-Anne Dupont Ballet-Baz ist die Gruppe dennoch stark besetzt.
"Wir haben das Glück, über einen sehr starken Kader zu verfügen, und wir achten darauf, diesen Wettbewerbsgeist für die gemeinsame Arbeit zu nutzen", wurde Fitnesscoach Baptiste Desthieux zitiert.
Die Teilnehmerinnen des Trainingslagers sollen schwitzen. "Es ist Sommer, also werden wir ordentlich Trainingsstunden sammeln", verriet Burdet. "Wir werden einige Bergpässe auf Skirollern in Angriff nehmen sowie Bergläufe, Trailrunning und Wanderungen absolvieren - ergänzt durch spezifisches Training am Schießstand."
Auch das Thema Wind steht im Fokus. "Daran wollen wir in dieser Saison gezielt arbeiten", bestätigte Burdet. "Im letzten Jahr haben wir gesehen, dass die Bedingungen in Otepää recht anspruchsvoll sein können. Generell ist dies eine Fähigkeit, die wir bei unseren Athletinnen weiterentwickeln wollen."
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