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Wie die Verkehrssicherheit in zwei Gschwender Teilorten verbessert werden soll

Дата публикации: 01-08-2026 07:00:00

Erfreuliche Nachrichten und mehr Sicherheit für die Bewohner der Gschwender Ortsteile Mittelbronn und Frickenhofen: Was ist genau geplant?

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Stand: 01.08.2026, 09:00 Uhr

Von: Christian Nick

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Die Landesstraße 1080 führt durch Mittelbronn und Frickenhofen und ist – wie dieses Archivbild zeigt – gelegentlich auch Schauplatz von Unfällen. In Mittelbronn soll nun ein Zebrastreifen für mehr Sicherheit sorgen, in Frickenhofen muss eine andere Lösung her.

Die Landesstraße 1080 führt durch Mittelbronn und Frickenhofen und ist – wie dieses Archivbild zeigt – gelegentlich auch Schauplatz von Unfällen. In Mittelbronn soll nun ein Zebrastreifen für mehr Sicherheit sorgen, in Frickenhofen muss eine andere Lösung her. © Archivfoto: Jason Tschepljakow

Erfreuliche Nachrichten und mehr Sicherheit für die Bewohner der Gschwender Ortsteile Mittelbronn und Frickenhofen: Was ist genau geplant?

Gschwend. Wie kann die Sicherheit im Straßenverkehr gesteigert und Lärmbelastung für Anwohner reduziert werden? Vor dieser Gretchenfrage steht man regelmäßig auch in der 4700-Einwohner-Kommune: Unter anderem in zwei östlichen Teilorten jener Flächengemeinde – in Mittelbronn und Frickenhofen – beschäftigt das Thema seit geraumer Zeit Bürger, Ortsverwaltung und auch die Behörden.

Das Problem: Derzeit existiert in beiden Ortsteilen keine Möglichkeit, die rege befahrene Landesstraße 1080 mittels einer sogenannten Querungshilfe – also entweder einer Ampel, eines Zebrastreifens oder einer Verkehrsinsel – sicher zu überqueren. Bereits im Dezember vergangenen Jahres setzten sich die Verantwortlichen im Zuge der damaligen Verkehrsschau mit Möglichkeiten auseinander, die Verkehrssituation in Gschwend durch entsprechende bauliche Maßnahmen zu entschärfen. Riskant ist ebendiese in den beiden genannten Ortschaften, da dort jeweils Bushaltestellen vorhanden sind und damit eine vergleichsweise hohe Frequenz von Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen herrscht.

Ortstermin hat stattgefunden

Vor einigen Wochen gab es nun einen zweiten Vor-Ort-Termin, bei welchem Vertreter von Landratsamt, Polizei und Gemeinde die Lage speziell in den zwei Teilorten in Augenschein nahmen. Das Ziel: Geeignete Örtlichkeiten zu identifizieren, an der derartige Querungshilfen zukünftig installiert werden können – und festzustellen, welche Art dort jeweils überhaupt umsetzbar wäre.

Konkret ging es dabei in Mittelbronn um die Möglichkeit zum Bau eines Zebrastreifens oder einer, wie in den entsprechenden Unterlagen für den örtlichen Gemeinderat nachzulesen ist, "alternativen geeigneten Querungshilfe im Zuge der Eschacher Straße" – also besagter L 1080, welche als Hauptverkehrsroute durch beide Ortsteile führt. "Darüber hinaus wurde für den Ortsteil Frickenhofen die Einrichtung einer Querungshilfe entlang der Höhenstraße (L 1080) geprüft", heißt es ferner in der Beschlussvorlage. 

Einmal Zusage, einmal Prüfung

Das Landratsamt hat ihn bewilligt: Hier – im Gschwender Teilort Mittelbronn – soll der zusätzliche Zebrastreifen entstehen.

Das Landratsamt hat ihn bewilligt: Hier – im Gschwender Teilort Mittelbronn – soll der zusätzliche Zebrastreifen entstehen. © Grafik: sdz-media

Das erfreuliche Ergebnis konnte Gabriella Raschke, zuständige Sachbearbeiterin in den Reihen der Gschwender Gemeindeverwaltung, den Ratsmitgliedern bei ihrer jüngsten Tagung mitteilen: Der anvisierte Zebrastreifen in Mittelbronn wird kommen. Denn die nötigen Voraussetzungen für eine Genehmigung durch das Landratsamt – unter anderem eine Fahrbahnbreite im relevanten Bereich von maximal 6,5 Metern – sind vor Ort gegeben. Entstehen soll der neue Fußgängerüberweg in der Ortsmitte: bei der Bushaltestelle und damit an der Abzweigung der L 1080 zur Hohlgasse. "Es ist schön, dass nun Leben in den Prozess kommt", freute sich Ratsmitglied und Bürgermeister-Stellvertreter Karl Altvater, der die Sitzung in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Jochen Ziehr leitete, stellvertretend fürs gesamte Gremium. Eine entsprechende bauliche Planung soll zeitnah angefertigt werden. 

Was passiert mit der Haltestelle?

Für den benachbarten Teilort Frickenhofen indes ergab die Prüfung der Fachleute: Unter anderem da die Fahrbahn die Breite von 6,5 Metern überschreitet, kann ein Zebrastreifen dort nicht gebaut werden. Immerhin: Die Installation einer sogenannten Mittelinsel soll "geprüft" werden, so die Zusage des Landratsamts. Durch eine solche werde es möglich, das "Geschwindigkeitsniveau im Zuge der Ortsdurchfahrt nachhaltig zu reduzieren".

Als Örtlichkeit wäre aus Sicht der Behörden die Bushaltestelle beim Gasthaus "Sonne" geeignet – allerdings würde es dann erforderlich, jene etwas zu modifizieren. "Die derzeit bestehende Bushaltestelle könnte in Form einer Kaphaltestelle auf Höhe der Mittelinsel angedacht werden", heißt es vonseiten des Landratsamts. Bei einer solchen Kaphaltestelle wird der Gehweg bis an die Fahrbahn vorgezogen. Dadurch entfällt für den Busfahrer das Aus- und Einfädeln in den Verkehr – und die Fahrgäste können stufenlos sowie barrierefrei einsteigen.

Das waren die wichtigsten Punkte bei der Verkehrsschau im Winter

Vier Forderungen für ein Tempolimit hatten Gemeindeverwaltung und Bürger seinerzeit im Zuge der jüngsten regulären Verkehrsschau im Dezember zur Prüfung eingereicht. Und gleich dreimal diagnostizierten die am Vor-Ort-Termin beteiligten Fachleute: "Kein Handlungsbedarf."

Unter anderem wurde damals für die Achse von Frickenhofer und Welzheimer Straße, welche die B 298 im Ortskern kreuzt und in Ost-West-Richtung weiterverläuft, nicht nur Tempo 30 abgelehnt – sondern auch ein Zebrastreifen. Die behördliche Zusage damals: An der Landesstraße 1080 im Bereich des Weilers Rotenhar könnten permanente Messanlagen installiert und bei einem nachgewiesenermaßen erhöhten Geschwindigkeitsniveau "weitergehende verkehrliche Maßnahmen geprüft" werden.

Von Christian Nick

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