Die Regierungen auf dem amerikanischen Kontinent gingen 2025 verstärkt gegen abweichende Meinungen vor. Proteste wurden unterdrückt und Protestierende kriminalisiert.
In mehreren Ländern des amerikanischen Kontinents wurden Menschen 2025 aus politischen Gründen willkürlich inhaftiert. Dabei handelte es sich vorwiegend um Personen, die als regierungskritisch galten und die in der Regel ohne faire Verfahren vor Gericht gestellt wurden.
In Kuba wurden willkürliche Inhaftierungen zur Unterdrückung vermeintlicher Regierungskritiker*innen eingesetzt. Im Januar 2025 wurden zwar mindestens 211 politische Gefangene aus der Haft entlassen, sie unterlagen jedoch unrechtmäßigen und nicht transparent begründeten Bewährungsauflagen. Bei manchen wurde die Bewährung wieder aufgehoben, weil sie sich weiter politisch engagierten und für die Menschenrechte einsetzten.
Auch in El Salvador waren Menschen willkürlich in Haft: Ende 2025 befanden sich mehr als 90.000 Personen ohne ausreichende Beweise im Gefängnis. Das Parlament verabschiedete eine Gesetzesreform, durch die die Dauer der Untersuchungshaft unverhältnismäßig verlängert wurde und verschiedene Angeklagte in einem einzigen Verfahren vor Gericht gestellt werden konnten, anstatt die strafrechtliche Verantwortlichkeit der einzelnen Personen individuell zu prüfen. Dies öffnete Massenprozessen Tür und Tor.
In Nicaragua dokumentierten Organisationen vor Ort mindestens 60 Fälle politisch motivierter willkürlicher Inhaftierungen.
Auch in Venezuela wurden Personen aus politischen Gründen willkürlich in Haft genommen. Ende des Jahres befanden sich laut Angaben zivilgesellschaftlicher Organisationen noch mindestens 806 Menschen aus politischen Gründen in Haft. Den Angeklagten wurden Pflichtverteidiger*innen zugewiesen, die sie nicht wirksam vertraten, ihnen wurde nicht mitgeteilt, welche Anklagepunkte gegen sie erhoben wurden, und sie wurden vor Gerichte gestellt, die nicht unabhängig waren.
In Bolivien, Ecuador, Guatemala, Mexiko, Paraguay, Venezuela und den USA wurde die Unabhängigkeit der Justiz weiter ausgehöhlt.
Die Behörden müssen aufhören, das Justizsystem zu missbrauchen, um abweichende Meinungen zu unterdrücken. Sie müssen alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um willkürliche Inhaftierungen zu verhindern und das Recht auf ein faires Gerichtsverfahren zu gewährleisten.
Rechte von InhaftiertenInhaftierte waren in vielen Ländern unmenschlichen Haftbedingungen ausgesetzt. Die Überbelegung der Gefängnisse war ein häufiges und strukturelles Problem.
In Bolivien machte die Ombudsstelle für Menschenrechte auf eine extreme Überbelegung der Gefängnisse aufmerksam: Mehr als 33.000 Menschen saßen in einem System ein, das nur für etwa 16.000 Personen ausgelegt war. In Ecuador und El Salvador wurden Inhaftierte weiterhin in überfüllten Gefängnissen festgehalten und nicht ausreichend mit angemessenen Lebensmitteln und medizinischen Leistungen versorgt. Es kam dort auch zu gewaltsamen Todesfällen in Haftanstalten. In Haiti waren die Jugendstrafanstalten überfüllt, und in mindestens einer Einrichtung wurden Kinder zusammen mit Erwachsenen untergebracht. Die Haftbedingungen in Uruguay verschlechterten sich weiter und die Menschen waren in unhygienischen und überbelegten Zellen untergebracht.
Aus Ländern wie Chile, Kuba, El Salvador, Honduras, Mexiko, Nicaragua, Venezuela und den USA berichteten Inhaftierte und Menschenrechtler*innen über Folter in den Haftanstalten.
In El Salvador wurden Inhaftierte von Gefängnisangehörigen u. a. durch Schläge, sexuelle Erniedrigung, Schlafentzug und Kollektivstrafen gefoltert und misshandelt. Zwischen März 2022, als der Ausnahmezustand ausgerufen wurde, und Dezember 2025 wurden etwa 470 Todesfälle in staatlichem Gewahrsam dokumentiert.
In Kuba, Nicaragua und Venezuela waren Menschen, die als regierungskritisch galten, besonders stark von Folter und anderen Misshandlungen bedroht. Nicaragua hob Artikel 36 seiner Verfassung auf, der ein ausdrückliches Folterverbot enthielt.
Die Staaten müssen die Rechte und die Würde von Inhaftierten gewährleisten.
VerschwindenlassenVerschwindenlassen war auf dem gesamten amerikanischen Kontinent nach wie vor an der Tagesordnung und blieb größtenteils ungeahndet. In einigen Ländern war das Verschwindenlassen eindeutig mit der Unterdrückung Andersdenkender verbunden, in anderen hing diese Praxis mit der Durchsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zusammen.
In Kuba wurde das Verschwindenlassen als Methode zur Unterdrückung von Menschenrechtler*innen, Aktivist*innen, Künstler*innen und Journalist*innen eingesetzt. In Nicaragua kamen die Haftbedingungen von mehreren Personen, die aus politischen Gründen inhaftiert waren, dem Verschwindenlassen gleich, da man ihren Aufenthaltsort verschleierte und ihnen Besuche verwehrte. Auch in Venezuela war die Praxis des Verschwindenlassens weiterhin gängig. Die Betroffenen wurden in der Regel zunächst willkürlich von Sicherheitskräften festgenommen, die anschließend Informationen zurückhielten, die Inhaftierung der betroffenen Personen abstritten und deren Schicksal und Verbleib bewusst verschleierten.
In Ecuador leitete die Generalstaatsanwaltschaft im Jahr 2025 Ermittlungen wegen des möglichen Verschwindenlassens von 43 Personen bei Sicherheitseinsätzen der Streitkräfte im Jahr 2024 ein. In El Salvador fielen Hunderte Migrant*innen und Asylsuchende, die im März 2025 rechtswidrig aus den USA abgeschoben wurden, dem Verschwindenlassen zum Opfer. Sie wurden in der berüchtigten Hafteinrichtung CECOT (Centro de Confinamiento Contra el Terrorismo) inhaftiert und ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten. Da sie dem Schutz des Gesetzes entzogen waren, war dies gemäß internationaler Standards als Verschwindenlassen zu betrachten.
In Kolumbien dokumentierte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz zwischen Januar und Mai 2025 insgesamt 136 neue Fälle von Verschwindenlassen im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt, darunter 26 Kinder und Jugendliche.
Angesichts der enorm hohen Zahl der Fälle des Verschwindenlassens in Mexiko kündigte der UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen im April 2025 an, erstmals das Verfahren nach Artikel 34 des Internationalen Übereinkommens gegen das Verschwindenlassen zu aktivieren, um festzustellen, ob das Verschwindenlassen in Mexiko systematisch und weit verbreitet ist.
Die Staaten müssen die Praxis des Verschwindenlassens vollständig abschaffen und auch alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass nichtstaatliche Akteure Menschen verschleppen.
Recht auf Wahrheit, Gerechtigkeit und WiedergutmachungIn mehreren Fällen schwerer Menschenrechtsverletzungen wurden Gerichtsurteile gefällt. In Chile wurden drei Angehörige der Carabineros verurteilt, weil sie Moisés Ordenes während einer friedlichen Demonstration im Jahr 2019 angegriffen hatten. In Kolumbien fällte die Sondergerichtsbarkeit für den Frieden erste Urteile wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. In Mexiko verurteilte ein Zivilgericht vier Militärangehörige wegen der außergerichtlichen Hinrichtung von fünf Jugendlichen im Jahr 2023 zu 40 Jahren Haft. In Uruguay wurden 15 Verurteilungen gegen Angehörige des Militärs und der Polizei wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ausgesprochen, die unter der Militärregierung (1973–1985) begangen wurden.
In Argentinien wurde ein Gerichtsverfahren in Abwesenheit gegen zehn Angeklagte genehmigt, denen der Anschlag auf das Gemeindezentrum der Asociación Mutual Israelita Argentina (AMIA) in Buenos Aires im Jahr 1994 vorgeworfen wurde. In Guatemala wurde ein Verdächtiger, der jahrelang auf der Flucht gewesen war, festgenommen und wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an der Ermordung von Erzbischof Juan José Gerardi im Jahr 1998 angeklagt. In Honduras entschied ein Gericht, dass drei Männer, die des Mordes an dem Umweltschützer Juan López im Jahr 2024 beschuldigt wurden, vor Gericht gestellt werden müssen.
Es gab 2025 jedoch auch Rückschläge. In Bolivien wurden die Verfahren gegen Polizei- und Militärangehörige im Zusammenhang mit mehreren Massakern im Jahr 2019 für nichtig erklärt. In Chile entschied die Staatsanwaltschaft, 1.509 Fälle von Menschenrechtsverletzungen, die während der sozialen Unruhen im Jahr 2019 begangen wurden, nicht weiter zu verfolgen. In Kolumbien stritten sich Militärgerichte und reguläre Strafgerichte weiterhin darüber, wer für Verfahren wegen möglicher Menschenrechtsverletzungen und völkerrechtlicher Verbrechen durch Militär- und Polizeikräfte zuständig sei. In Guatemala verstieß ein Gerichtsurteil gegen internationale Menschenrechtsstandards, indem es einem Militärangehörigen Hausarrest gewährte, der wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen im Fall der Aktivistin Molina Theissen schuldig gesprochen worden war. In Peru wurde ein Amnestiegesetz verabschiedet, das allen Angehörigen der Streitkräfte, der nationalen Polizei und der Selbstverteidigungsgruppen Straffreiheit für schwere Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewährte, die zwischen 1980 und 2000 begangen worden waren.
Die Untersuchungen des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) gegen Venezuela kamen kaum voran, und die Anklagebehörde des IStGH beschloss im Dezember, ihre Büros in Caracas zu schließen.
Die Staaten müssen das Recht auf Wahrheit, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung für Menschenrechtsverletzungen und völkerrechtliche Verbrechen gewährleisten und dafür sorgen, dass alle, die mutmaßlich dafür verantwortlich sind, in fairen Gerichtsverfahren zur Rechenschaft gezogen werden.
Wirtschaftliche und soziale RechteViele Länder des amerikanischen Kontinents kamen 2025 ihren Verpflichtungen nicht nach, die wirtschaftlichen und sozialen Rechte zu gewährleisten. Dies ging vor allem zu Lasten von Bevölkerungsgruppen, die ohnehin benachteiligt waren.
Das Recht auf Gesundheit war nicht für alle Menschen gewährleistet. In Guatemala und Haiti beeinträchtigte die plötzliche Kürzung der US-Hilfsgelder Anfang 2025 die Verfügbarkeit von Gesundheitsleistungen. Die kubanischen Behörden räumten im Juli ein, dass nur 30 Prozent der benötigten wichtigen Medikamente verfügbar seien. In Paraguay hielt die Krise im Gesundheitssystem an, weil die öffentlichen Investitionen unter den von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts lagen. In Uruguay war der Zugang zu psychotherapeutischen Angeboten unzureichend und die Suizidrate besorgniserregend hoch.
Das Recht auf Bildung wurde durch Budgetkürzungen und Gewalt beeinträchtigt. In El Salvador sank die Zahl der Einschulungen in den ersten Monaten des Jahres um 25.000. In Haiti verhinderte die herrschende Gewalt den Zugang zu Bildung.
In Argentinien reichte die Grundrente nicht aus, um die Lebenshaltungskosten zu decken, und mehr als drei Millionen Menschen lebten in Armut.
Nach wie vor gab es Hindernisse beim Zugang zu grundlegenden öffentlichen Leistungen. In Kuba herrschte 2025 eine anhaltende Stromkrise mit regelmäßigen großflächigen Stromausfällen, von denen Millionen Menschen betroffen waren. In Guatemala war der Zugang zu sauberem Wasser und angemessenen sanitären Einrichtungen extrem ungleich verteilt. Die humanitäre Krise in Haiti hielt an und wirkte sich vor allem auf den Zugang zu Nahrungsmitteln, Gesundheitsversorgung und Trinkwasser aus. In Venezuela kam es immer wieder zu Ausfällen der Wasser- und Stromversorgung und zu Protesten wegen des Ausfalls grundlegender Versorgungsleistungen.
Die Staaten müssen dafür sorgen, dass alle Menschen ihre wirtschaftlichen und sozialen Rechten gleichberechtigt und diskriminierungsfrei wahrnehmen können.
Recht auf eine gesunde UmweltDie Weltklimakonferenz (COP30), die im November 2025 in Brasilien stattfand, brachte nur begrenzte Ergebnisse und beinhaltete keine Erneuerung des Bekenntnisses zum Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen. Darüber hinaus konnte auch keine feste Zusage seitens der einkommensstarken Länder erzielt werden, ihre Subventionen für die Klimafinanzierung erhöhen, durch die Anpassungsmaßnahmen für einkommensschwache Länder finanziert werden sollen.
Schon vor der COP30 waren die Staaten auf dem amerikanischen Kontinent nicht ausreichend gegen die Klimakrise vorgegangen, die sich auch 2025 auf die Menschenrechte auswirkte. Die Behörden einiger Länder, darunter Argentinien und die USA, leugneten die Klimakrise nach wie vor.
Argentiniens Klimaziele und -politik blieben unzureichend. Kanada gewährte Subventionen, Fördermittel und Steuervergünstigungen für Projekte in den Bereichen Petrochemie und fossile Brennstoffe. Ecuador erlaubte auch weiterhin das Abfackeln von Gas im Amazonasgebiet, obwohl in einem Gerichtsurteil aus dem Jahr 2021 das Entfernen der Gasfackeln angeordnet worden war. In den USA erklärte die Regierung per Dekret einen nationalen Energienotstand und präsentierte Maßnahmen zur Sicherung der "Energiedominanz", u. a. durch Wiederbelebung des Kohlebergbaus trotz der Umwelt- und Gesundheitsschäden, die er verursachte. Honduras hinkte bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel hinterher.
In Bolivien verschärfte der Klimawandel die Entwaldung sowie Waldbrände und Veränderungen der Niederschlagsmuster, was zu vermehrter Wasserknappheit führte und die Rechte auf Wasser und Ernährungssicherheit beeinträchtigte. In Brasilien wirkten sich Wasser- und Niederschlagsknappheit, Erdrutsche, Stürme, Überschwemmungen, Hitzewellen und Dürren besonders stark auf gefährdete Bevölkerungsgruppen aus, insbesondere auf Schwarze, indigene und einkommensschwache Menschen. Paraguay sah sich aufgrund des Klimawandels zunehmenden Risiken wie Dürren, Überflutungen und steigenden Temperaturen ausgesetzt.
Die Behörden müssen die Auswirkungen der Klimakrise auf die Menschenrechte durch Maßnahmen auf lokaler und regionaler Ebene angehen, um diese zu verhindern oder abzumildern.
Sexuelle und reproduktive RechteIn Chile wurden 2025 neue Vorschriften über Schwangerschaftsabbrüche verabschiedet, um eine zeitnahe Versorgung zu gewährleisten. In Mexiko verabschiedeten vier Bundesstaaten Gesetze, um Schwangerschaftsabbrüche zu entkriminalisieren. Trotz dieser konkreten Fortschritte bestanden in Argentinien, Brasilien, Kolumbien, der Dominikanischen Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Haiti, Honduras, Peru, Puerto Rico, Venezuela und den USA weiterhin rechtliche und praktische Hindernisse beim Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen.
In den USA machte die Regierung Maßnahmen rückgängig, die dazu beigetragen hatten, den Zugang zu reproduktiven Gesundheitsleistungen auszuweiten und zu schützen, und kürzte die Mittel für spezialisierte Einrichtungen und Programme. In Puerto Rico wurde ein Gesetz verabschiedet, das für Mädchen unter 16 Jahren die schriftliche Einwilligung eines Elternteils oder Erziehungsberechtigten vorschreibt, um einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen zu können. In der Dominikanischen Republik wurde ein neues Strafgesetzbuch verabschiedet, das ein vollständiges Abtreibungsverbot vorsieht. In El Salvador, Haiti, Honduras und Nicaragua blieben Schwangerschaftsabbrüche unter allen Umständen strafbar.
Die Regierungen unternahmen nichts, um gegen die hohen Schwangerschaftsraten unter Mädchen und Jugendlichen vorzugehen. In Argentinien wurde ein Programm, das die Schwangerschaftsrate bei Jugendlichen in den vier vorangegangenen Jahren erfolgreich um 49 Prozent gesenkt hatte, eingestellt. In Peru mussten 992 Mädchen ihre Schwangerschaften austragen.
Die Behörden müssen den Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen garantieren und auch die Wahrnehmung anderer sexueller und reproduktiver Rechte gewährleisten.
Rechte von Frauen und MädchenFrauen und Mädchen waren nach wie vor besorgniserregender Gewalt ausgesetzt. Femizide bzw. Feminizide waren weit verbreitet und wurden in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Kuba, Honduras, Mexiko, Paraguay, Peru, Puerto Rico und Uruguay dokumentiert. In mehreren Ländern waren die erhobenen Zahlen zu dieser Art von Verbrechen unzureichend und unzuverlässig.
In Kuba galt Feminizid weiterhin nicht als eigener Straftatbestand. In Puerto Rico erklärte das Berufungsgericht einen Artikel des Strafgesetzbuches zu Feminiziden für verfassungswidrig, da er gegen das Recht auf ein faires Verfahren und die Unschuldsvermutung verstoße.
In Argentinien, Bolivien, Chile, Kuba, der Dominikanischen Republik, Mexiko, Peru, Uruguay und den USA wurden weitere Fälle von Gewalt gegen Frauen und Mädchen registriert, darunter sexualisierte Gewalt. In der Dominikanischen Republik enthielt das neue Strafgesetzbuch eine rückschrittliche Definition von sexualisierter Gewalt in Partnerschaften, die internationalen Standards nicht gerecht wurde.
Im Laufe des Jahres gab es jedoch auch Fortschritte, darunter das Inkrafttreten des Gesetzes 1639 in Bolivien, das Früh- und Kinderehen unter 18 Jahren verbietet. Außerdem wurde im Januar 2025 in Kolumbien ein Gesetz verabschiedet, mit dem die Möglichkeit der Scheidung auf einseitigen Wunsch eingeführt wurde.
Die Staaten müssen wirksame Maßnahmen ergreifen, um geschlechtsspezifischer Gewalt ein Ende zu bereiten und sicherzustellen, dass Frauen und Mädchen ihre Rechte ohne Diskriminierung wahrnehmen können.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Mexiko 2025 | 0 | 18.17 | 20-04-2026 |
| 2 | USA 2025 | 0 | 29.82 | 20-04-2026 |
| 3 | Türkei 2025 | 0 | 19.41 | 20-04-2026 |
| 4 | Kenia 2025 | 0 | 19.93 | 20-04-2026 |
| 5 | Indien 2025 | 0 | 14.39 | 20-04-2026 |
| 6 | Saudi-Arabien 2025 | 0 | 30.62 | 20-04-2026 |
| 7 | Deutschland 2025 | 0 | 15.62 | 20-04-2026 |
| 8 | Afghanistan 2025 | 0 | 17.78 | 20-04-2026 |
| 9 | Kolumbien 2025 | 0 | 17.78 | 20-04-2026 |
| 10 | USA: Ein Jahr Trump, ein Jahr Angriffe auf die Menschenrechte | 0 | 15.12 | 20-01-2026 |