Eine Herausforderungen der Krebstherapie ist die möglichst vollständige Entfernung selbst kleinster Tumorreste während der Behandlung. Für Sarkome verfolgt die Forschungsgruppe um Prof. Oliver Bruns am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT/UCC) Dresden einen neuartigen Weg: Mithilfe eines speziellen Kontrastmittels und moderner Infrarotbildgebung sollen verbliebene Tumorzellen während der Operation sichtbar gemacht und entfernt werden. Ist dies nicht möglich, kommt in einem zweiten Schritt eine molekular gezielte Alpha-Strahlentherapie zum Einsatz. Für diese Forschung erhält das Team Förderung in Höhe von 900.000 Euro aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft.