Eine kritische Sicherheitslücke in Android-Geräten ermöglicht es Kriminellen, eine wichtige Schutzfunktion zu umgehen. Nutzer müssen schnell handeln.
Eine kritische Sicherheitslücke in Android-Geräten ermöglicht es Kriminellen, eine wichtige Schutzfunktion zu umgehen. Nutzer müssen schnell handeln.
Die US-Behörde für Cybersicherheit und Infrastrukturschutz (CISA) gibt in einer Mitteilung Auskunft über mehrere kritische Sicherheitslücken: Die Fachleute berichten von Angriffen auf Schwachstellen in Linux-Systemen, Android-Geräten und dem Content-Management-System Sitecore.
Administratoren und IT-Abteilungen werden eindringlich aufgefordert, die verfügbaren Sicherheitsupdates sofort zu installieren, um das Risiko zu verringern.
Eine der Schwachstellen betrifft das von Google entwickelte Smartphone-Betriebssystem Android: Die Use-after-Free-Sicherheitslücke ermöglicht es Angreifern, die Chrome-Sandbox zu umgehen und den system_server direkt anzugreifen. Diese Funktion wurde bereits im Jahr 2010 im Browser integriert und bildet eine Art „Schutzkäfig“ (Sandbox). Der soll verhindern, dass schädlicher Code einer Website direkten Zugriff auf das gesamte System erhält.
Diese Sicherheitslücke (CVE-2025-48543 / EUVD-2025-26791) betrifft Android-Versionen 13 bis 16 und wurde durch die September-Patches behoben. Aufgrund des hohen Risikos (CVSS 8,8) wird sie als besonders bedrohlich für Millionen von Geräten erachtet. Erst im Juli musste eine Sicherheitslücke in dem beliebten Internetbrowser geschlossen werden.
Manchmal bleiben Sicherheitslücken sehr lange unbekannt: Die "0.0.0.0 Day"-Schwachstelle wurde erst nach 18 Jahren geschlossen.
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Auch der Linux-Kernel ist aktuell von Sicherheitsproblemen betroffen. Angreifer machen sich eine Time-of-Check-Time-of-Use-Schwachstelle (TOCTOU) zunutze. Diese Schwachstelle stellt eine Race-Condition dar, die in den Funktionen handle_posix_cpu_timers() und posix_cpu_timer_del() auftreten kann. Die Sicherheitslücke (CVE-2025-38352 / EUVD-2025-22297) wird mit einem CVSS-Score von 7,4 als «hoch» bewertet.
Zudem berichten Sicherheitsexperten von Angriffen auf das CMS Sitecore. Die Schwachstelle (CVE-2025-53690 / EUVD-2025-26629) entsteht durch die fehlerhafte Handhabung von Deserialisierungen in Verbindung mit Standard-Maschinenschlüsseln unter ASP.NET und ermöglicht es Angreifern, schädlichen Code einzuschleusen und auszuführen. Mit einem CVSS-Wert von 9,0 stuft CISA dieses Problem als «kritisch» ein. Diese Methode wurde von Mandiant im Rahmen realer Angriffsversuche entdeckt.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
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