Liegt Ihr Handy in der Regel eingeschalten auf Ihrem Nachttisch? Hier lesen Sie drei Gründe, warum Sie es nachts öfter ausschalten sollten.
Liegt Ihr Handy in der Regel eingeschalten auf Ihrem Nachttisch? Hier lesen Sie drei Gründe, warum Sie es nachts öfter ausschalten sollten.
Ständige Erreichbarkeit stresst – auch Ihr Handy. Wer sein Smartphone nachts ausschaltet, schützt nicht nur den Akku, sondern auch Schlaf und Konzentration.
Viele Smartphones laufen wochenlang durch, werden nur nachgeladen und praktisch nie komplett ausgeschaltet. Für den verbauten Lithium-Ionen-Akku ist das auf Dauer keine gute Idee.
Jeder Akku verfügt über eine begrenzte Zahl von Ladezyklen, bevor die Leistung messbar nachlässt. Wenn Ihr Smartphone nachts langsam leersaugt und Sie es am nächsten Morgen wieder vollständig laden, kommt so unnötig ein weiterer Zyklus hinzu.
Schalten Sie Ihr Smartphone vor dem Schlafengehen komplett aus, passiert Folgendes:
Praxis-Tipp: Laden Sie Ihr Handy am besten tagsüber oder am frühen Abend bis etwa 80–90 Prozent und trennen Sie es dann vom Strom. Vor dem Schlafengehen: kurz Akkustand prüfen, idealerweise ausschalten.
Nicht nur Menschen profitieren von Pausen, auch Betriebssysteme. Ein komplettes Ausschalten über Nacht wirkt wie eine einfache Wartung.
Beim Herunterfahren wird ein Soft Reset ausgelöst:
Viele kleinere Probleme – etwa ruckelnde Apps, kurze Hänger, Verbindungsprobleme oder ungewöhnlich hoher Akkuverbrauch – können dadurch verschwinden, ohne dass Sie tief in Einstellungen oder Fehleranalysen einsteigen müssen.
Wer das Smartphone regelmäßig neu startet oder nachts ganz ausschaltet,
Praxis-Tipp: Wenn Sie Ihr Smartphone nicht jede Nacht ausschalten möchten, planen Sie mindestens ein bis zwei komplette Neustarts pro Woche ein.
Das dritte Argument hat nichts mit Technik, sondern mit Ihrer Gesundheit zu tun. Dauerhafte Erreichbarkeit durch Smartphone, Messenger und soziale Netzwerke bringt viele Menschen aus der Balance.
Ständiges Prüfen von Nachrichten, E-Mails oder Feeds auf Plattformen wie Instagram oder WhatsApp kann zu:
führen.
Eine Abschlussarbeit an der International School of Management in Hamburg zeigt: Bewusst eingelegte Smartphone-Pausen unterstützen die psychische Erholung. Wer regelmäßig digitale Auszeiten einlegt, berichtet unter anderem von:
Indem Sie Ihr Smartphone abends ausschalten, setzen Sie ein klares Signal: Der Tag ist vorbei, jetzt ist Offline-Zeit. Das erleichtert es, den Fokus auf analoge Rituale zu legen – etwa Lesen, ein Hörbuch, ein Gespräch mit der Familie oder einfache Entspannungsübungen.
Praxis-Tipp: Legen Sie eine feste „Handy-Sperrzeit“ fest, zum Beispiel ab 21 Uhr. Danach wird das Gerät nicht mehr genutzt, sondern ausgeschaltet – und bleibt bis zum Aufstehen aus.
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