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Unternehmen fällt auf CEO-Betrug rein: Mehrere Millionen an asiatisches Konto geschickt

Дата публикации: 21-01-2026 05:34:00

Im Kanton Schwyz ist ein Unternehmen Opfer des sogenannten CEO-Betrugs geworden. Nun könnten Millionen Franken verloren sein.

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Im Kanton Schwyz ist ein Unternehmen Opfer des sogenannten CEO-Betrugs geworden. Nun könnten Millionen Franken verloren sein.

Im Kanton Schwyz ist eine Firma Opfer eines millionenschweren Betrugs geworden. Unbekannte Täter nahmen telefonisch Kontakt mit dem Inhaber eines Schweizer Unternehmens auf und gaben sich überzeugend als ein bekannter Geschäftspartner aus, wie die Schwyzer Polizei am Montag mitteilte. Dafür setzten sie eine mithilfe künstlicher Intelligenz manipulierte Stimme ein, die täuschend echt klang.

So konnten die Täter das Vertrauen des Firmenbesitzers gewinnen. Unter dem Vorwand vertraulicher, internationaler Geschäfte wurde der Inhaber dazu verleitet, Überweisungen im Wert von mehreren Millionen Franken auf ein asiatisches Bankkonto zu veranlassen.

Polizei warnt vor CEO-Betrugsmasche

Der Firmeninhaber bemerkte den Betrug erst, nachdem alle Zahlungen ausgeführt worden waren. Die Kantonspolizei Schwyz hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz die Ermittlungen aufgenommen. Die Täterschaft ist bislang unbekannt. Die Masche fällt damit in die Kategorie des sogenannten CEO-Betrugs, bei dem Unternehmen unter Einsatz falscher Identitäten zu Überweisungen verleitet werden.

In diesem Zusammenhang warnt die Kantonspolizei Unternehmensleitungen eindringlich vor neuen Betrugsmaschen:

  • Zahlungsaufforderungen per Telefon oder Sprachnachricht sollten stets kritisch hinterfragt werden, selbst wenn die Stimme vertraut erscheint.
  • Außerordentliche oder dringliche Zahlungsanweisungen sollten immer über einen zweiten Kommunikationsweg überprüft und konsequent nach dem Vier-Augen-Prinzip freigegeben werden.
  • Verdächtige Vorfälle sollten umgehend der Bank und der Polizei gemeldet werden.

Schwyz Betrug KI 2

Eine Firma im Kanton Schwyz ist Opfer eines millionenschweren Betrugs geworden. Imago
So gehen Kriminelle beim CEO-Betrug vor

Wie bei den meisten Betrugsmaschen wird es für die Täter umso leichter, je besser sie vorbereitet sind, warnt das deutsche Bundeskriminalamt. Beim CEO-Betrug nutzen Betrüger Informationen, die Unternehmen in Wirtschaftsberichten, im Handelsregister, auf ihrer Homepage oder in Werbebroschüren veröffentlichen.

Die Täter legen dabei besonderes Augenmerk auf Angaben zu Geschäftspartnern und künftigen Investitionen. Für sie sind beispielsweise E-Mail-Erreichbarkeiten von Interesse, da sie daraus die Systematik der Erreichbarkeiten ableiten können. Auch soziale Netzwerke, in denen Mitarbeiter ihre Funktion und Tätigkeit oder persönliche Details preisgeben, sind eine wichtige Informationsquelle. Auf diese Weise verschaffen sie sich das für den Betrug notwendige Insiderwissen über das betreffende Unternehmen.

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Классификация: Происшествия. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: -2. Информативность: 6. Источник: rss.focus.de.