Vor rund vier Wochen sorgte ein brisanter Medienbericht für Aufruhr in der Skisprung-Szene: Demnach stand das traditionsreiche Neujahrsspringen bei der 75. Ausgabe der Vierschanzentournee mächtig auf der Kippe, weil es finanzielle Differenzen zwischen DSV und dem Skiclub Partenkirchen gab. Diese sind nun aber aus der Welt geräumt worden.

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Vor rund vier Wochen sorgte ein brisanter Medienbericht für Aufruhr in der Skisprung-Szene: Demnach stand das traditionsreiche Neujahrsspringen bei der 75. Ausgabe der Vierschanzentournee mächtig auf der Kippe, weil es finanzielle Differenzen zwischen DSV und dem Skiclub Partenkirchen gab. Diese sind nun aber aus der Welt geräumt worden.
Die "Bild" hatte damals vermeldet, dass der Skiclub Partenkirchen, der das Neujahrsspringen ausrichtet, erheblich mehr als die niedrige siebenstellige Summe vom Deutschen Skiverband fordert, die er bislang kassiert. Hinzu kommen die Einnahmen der Ticketverkäufe, allerdings muss Partenkirchen auch die Infrastruktur stellen. Bis zu 30 Prozent zusätzlich forderte der Skiclub, der über die TV-Verträge und durch Sponsoren maßgeblich an dem Event verdient.
Nun aber haben sich Verband und Ausrichter geeinigt, das Event ist nicht länger in Gefahr. "Wir freuen uns, dass es nach intensiven und konstruktiven Gesprächen gelungen ist, eine gemeinsame und tragfähige Lösung für die Ausrichtung des Neujahrsspringens zu finden", betonte DSV-Vorstand Andreas Schlütter im Gespräch mit der "Bild". Man habe es geschafft, die "noch offenen Fragestellungen gemeinsam zu lösen", legte der 53-Jährige nach.
Skispringen: Tournee-Alternativen gehandelt"Für uns war stets entscheidend, Verantwortung zu übernehmen und den Blick auf das zu richten, was uns verbindet: die Zukunft des Neujahrsspringens und die besondere Bedeutung dieses traditionsreichen Standorts für den internationalen Skisport. Deshalb freuen wir uns, dass die Ampeln nun auf Grün stehen und wir den Fokus wieder vollständig auf die sportliche Vorbereitung richten können", freut sich Schicker weiter.
Laut dem Boulevardblatt hatte man sich allerdings auch schon mit Alternativen beschäftigt. Demnach stand ein zweites Springen in Oberstdorf im Raum, wo traditionell auch der Tournee-Auftakt steht. Auch die Aufnahme eines neuen Ortes sei demnach diskutiert worden, die "Bild" nennt Klingenthal als mögliche Station. Dies hätte allerdings auf Grund der großen Distanz "logistisch eine riesige Herausforderung" bedeutet, heißt es.
Fakt ist: Garmisch ist für die Vierschanzentournee elementar. Das Neujahrsspringen hat noch mehr Tradition und Wiedererkennungswert als die Wettbewerbe an den anderen drei Standorten.
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