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Bose Lifestyle Ultra Speaker im Test: Der Purist

Дата публикации: 13-07-2026 12:33:00

Der Bose Lifestyle Ultra Speaker soll mit Minimalismus und gutem Sound überzeugen. Ob ihm das gelingt, verrät der Test.

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Bose Lifestyle Ultra Speaker im Test: Der Purist

Kann der Bose Lifestyle Ultra Speaker mehr als nur gut aussehen? Der Test hat die Anwort.

Foto: COMPUTER BILD, Christian Lohse

Der Bose Lifestyle Ultra Speaker soll mit Minimalismus und gutem Sound überzeugen. Ob ihm das gelingt, verrät der Test.

Testfazit

Bose gelingt das WLAN-Comeback: Der Lifestyle Ultra Speaker zeichnet sich durch einen sehr sauberen sowie klaren Klang aus. Die Bässe könnten im unteren Bereich allerdings etwas kräftiger sein. Die Bedienung per App sowie am Gerät ist einfach und die Auswahl an Abspielmöglichkeiten groß. An einigen kleinen Stellen hapert es aber. So hat die Box abseits von einem Klinkenausgang keine weiteren Anschlüsse und die Maximallautstärke ist mit 86 Dezibel recht mau. Er setzt sich damit knapp vor den Sonos Era 100 und ist etwa gleichauf mit dem Denon Home 200. Damit ist er in bester Gesellschaft.

Pro

  • Sauberer Klang
  • Sehr viele Abspielquellen
  • Schicke Optik

Kontra

  • Bässe verlieren in Tiefen an Substanz
  • Für Nutzung Account erforderlich
  • Wenige Anschlüsse

Bose hatte sich für einige Zeit aus dem WLAN-Lautsprechermarkt zurückgezogen. Nun gibt der Hersteller mit dem Lifestyle Ultra Speaker sein Comeback. Die knapp 350 Euro teure Box soll nicht nur schick aussehen, sondern auch tollen Sound liefern. Wie gut der neue

Streaming-Lautsprecher

von Bose wirklich ist, verrät COMPUTER BILD im Test.

Bose hat Style

Der Lautsprecher besitzt ein vertikal ausgerichtetes, leicht abgerundetes Gehäuse. Der Hauptkörper ist vollständig mit einem fein gewebten Stoffbezug verkleidet. Das Gewebe ist gleichmäßig strukturiert und wirkt dicht, mit klar erkennbarer Textur und kleinen, regelmäßigen Maschen.

Der Bose Lifestyle Ultra Speaker sieht sehr schick aus.

Foto: COMPUTER BILD, Christian Lohse

Bei der Optik holt sich der Bose Lifestyle Ultra Speaker bereits die ersten Punkte ab. Das Kunststoffgehäuse wirkt sehr hochwertig, das Textilgitter an der Front rundet den edlen Look ab. Mit einer Abmessung von 12 x 18,5 x 16,8 Zentimetern (H x B x T) ist er ein bisschen größer als ein

Sonos Era 100

. Er passt damit perfekt aufs Sideboard oder ins Regal. Bose bietet zusätzlich einen Ständer für 160 Euro sowie eine Wandhalterung für 90 Euro an.

Bose LS Ultra Speaker einrichten

Nachdem Musikfans den WLAN-Lautsprecher mit dem Strom verbunden haben, kann es auch sofort losgehen. Zum Einrichten benötigen User die Bose-App (für

iOS

und

Android

). Ebenso ist ein kostenloser Bose-Account notwendig. Die Smartphone-Anwendung führt gut durch den Prozess, in wenigen Augenblicken ist der LS Ultra Speaker einsatzbereit. Auf Wunsch können Nutzerinnen und Nutzer ihren Amazon-Account über die App koppeln und so die Sprachsteuerung via Alexa aktivieren. Dann können User etwa auch ihr Smart Home über die Bose-Box steuern – praktisch.

Der richtige Dreh

Eine Nahaufnahme der Oberseite des Lautsprechers zeigt: Eine runde, gelochte Fläche (vermutlich Lautsprechergitter oder Mikrofonbereich) Eine Touch-Oberfläche mit Symbolen für Lautstärke (+/–), Wiedergabe und Mikrofon-Stummschaltung Eine leicht vertiefte Steuerfläche Die Oberfläche ist matt und hell gestaltet, mit integrierten, minimalistischen Icons.

Über die Oberseite lässt sich die Bose-Box umfangreich steuern.

Foto: COMPUTER BILD, Christian Lohse

Die Musikwiedergabe lässt sich dann ebenfalls per Sprachbefehl starten, alternativ klappt das auch über die App. Die Anwendung ist schön übersichtlich, alle wichtigen Befehle lassen sich auslösen. An der Box selbst befindet sich eine Touchfläche, über die sich unter anderem die Lautstärke steuern lässt. Dafür dreht man in der Ausbuchtung im oder gegen den Uhrzeigersinn. Das fühlt sich nicht nur gut an, die Oberfläche übernahm im Test die Eingaben tatsächlich präzise.

Drei Wege

Ein Smartphone zeigt eine Auswahlseite mit der Frage „Was möchten Sie mit diesem Lautsprecher tun?“. Es stehen drei Funktionen zur Auswahl: „Heimkino erstellen“ (Soundbar verbinden) „Stereo-Paar erstellen“ (zwei Lautsprecher verbinden) „Eigenständig einrichten“ (als Einzelgerät betreiben) Jede Option ist als Karte dargestellt, inklusive Icon und einem „Erste Schritte“-Button. Das Layout ist übersichtlich, mit klarer Hierarchie und Fokus auf einfache Einrichtung.

Die Box lässt sich im Einzelbetrieb, als Stereopaar oder als Surroundlautsprecher nutzen.

Foto: Bose, Apple

Sehr ordentlich ist auch die Auswahl an Abspielquellen. Die Bose-Box verbindet sich etwa über Bluetooth oder per Kabel (3,5-Millimeter-Klinke) mit dem Smartphone. Die Hauptverbindungsart ist allerdings WLAN. Der kabellose Lautsprecher gibt Musik via Spotify Connect, AirPlay 2 oder Chromecast wieder. Das macht den LS Ultra Speaker insgesamt schön vielseitig. Eine USB-Abspielbuchse oder einen Ladeanschluss hat er allerdings nicht. Gut: Der Bose lässt sich in Verbindung mit einem zweiten LS Ultra Speaker zum Stereopaar koppeln. Besitzer der

Lifestyle-Ultra-Soundbar

können das Boxenduo wiederum als Surround-Speaker nutzen.

Musik pur

Auf einem Smartphone ist die Audio-Einstellungsseite mit der Überschrift „Audio“ sichtbar. Im Bereich „EQ“ sind drei Regler für Frequenzbereiche dargestellt: „Höhen“ (oben) „Mitten“ (mittig) „Bass“ (unten) Jeder Regler zeigt den aktuellen Wert „0“ und verfügt links über ein Minus-Symbol sowie rechts über ein Plus-Symbol zur Anpassung. Darunter befindet sich der Abschnitt „ANPASSUNGEN“, in dem ein weiterer Regler („Höhe“) sichtbar ist. Die Gestaltung ist minimalistisch mit hellgrauem Hintergrund, klarer Typografie und viel Weißraum.

Über die App lässt sich der Klang des Bose-Lautsprechers anpassen.

Foto: Bose, Apple

Bereits in der einfachen Ausstattung ohne zweite Stereobox liefert der Bose einen angenehmen sowie sehr sauberen Klang. Stimmen sind weitestgehend unverfälscht, die Wiedergabe ist insgesamt sehr klar. Die Höhen und Mitten bilden eine schöne Bühne. Die Bässe sind ebenfalls präsent sowie präzise, allerdings nehmen sie in den Tiefen deutlich an Substanz ab. Bei der Größe ist das nicht verwunderlich, aber der Bose übertrumpft dennoch den schärfsten Konkurrenten Ear 100 problemlos.

Eine Person hält den Lautsprecher mit einer Hand und führt mit der anderen Hand ein Messmikrofon mit Schaumstoffkappe davor. Der Lautsprecher ist kabelgebunden und zeigt eine Stoffbespannung sowie eine obere Kunststoffabdeckung. Im Hintergrund sind unscharf technische Geräte und ein Testumfeld sichtbar. Die Szene zeigt eine Audio-Messsituation zur Klanganalyse.

Im Lautstärketest konnte der Lifestyle Ultra Speaker nicht überzeugen.

Foto: COMPITER BILD, Christian Lohse

Bei der Lautstärke hat die Bose-Box allerdings das Nachsehen. Im Test erreichte der WLAN-Lautsprecher eine Maximallautstärke von gerade einmal 86 Dezibel. Das ist deutlich hinter Sonos (92 Dezibel), fürs Wohn- oder Schlafzimmer reicht das dennoch aus.

Bose Lifestyle Ultra Speaker im Test: Fazit

Externe Verlinkung

Bose

Lifestyle Ultra Speaker

  • Sauberer Klang
  • Sehr viele Abspielquellen
  • Schicke Optik
  • Bässe verlieren in Tiefen an Substanz
  • Für Nutzung Account erforderlich
  • Wenige Anschlüsse

349,95 EUR

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Bose gelingt das WLAN-Comeback: Der Lifestyle Ultra Speaker zeichnet sich durch einen sehr sauberen sowie klaren Klang aus. Die Bässe könnten im unteren Bereich allerdings etwas kräftiger sein. Die Bedienung per App sowie am Gerät ist einfach und die Auswahl an Abspielmöglichkeiten groß. An einigen kleinen Stellen hapert es aber. So hat die Box abgesehen vom Klinkenausgang keine weiteren Anschlüsse, die Maximallautstärke ist mit 86 Dezibel recht mau. Er setzt sich damit knapp vor den Sonos Era 100 und ist etwa gleichauf mit dem

Denon Home 200

. Damit ist er in bester Gesellschaft.

So testet COMPUTER BILD Lautsprecher

Testmethodik

Im Testlabor müssen Lautsprecher und Soundbars zeigen, was sie klanglich wirklich leisten. Unsere Redaktion prüft die Geräte nach klaren Kriterien: Mehrere Experten bewerten den Sound, die Maximallautstärke wird ebenfalls gemessen. Bedienung und Ausstattung sind genauso Teil der Testnote wie die Akkulaufzeit bei mobilen Modellen. Aus allen Messwerten entsteht eine gewichtete, unabhängige Gesamtnote, die zeigt, welche Boxen und Soundbars im Vergleich überzeugen.

Wie wir Lautsprecher und Soundbars im Detail testen, lesen Sie hier

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